{"id":18626,"date":"2026-07-20T08:40:03","date_gmt":"2026-07-20T06:40:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=18626"},"modified":"2026-07-20T08:40:03","modified_gmt":"2026-07-20T06:40:03","slug":"gunther-krichbaum-benjamin-haddad-staatsminister-fuer-europa-beigeordneter-minister-fuer-europa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=18626","title":{"rendered":"Gunther Krichbaum &#8211; Benjamin Haddad; Staatsminister f\u00fcr Europa &#8211; Beigeordneter Minister f\u00fcr Europa"},"content":{"rendered":"<p>Berlin:<\/p>\n<p>Gunther Krichbaum &#8211; Benjamin Haddad; Staatsminister f\u00fcr Europa &#8211; Beigeordneter Minister f\u00fcr Europa<\/p>\n<p>Vor einem Jahr haben wir am Rande des Deutsch-Franz\u00f6sischen Ministerrats (DFMR) in Toulon gemeinsam einen Aktionsplan zur grenz\u00fcberschreitenden Zusammenarbeit beschlossen, der konkrete Verbesserungen im Alltag der Menschen in den Grenzregionen erm\u00f6glichen soll. Im Geiste des Vertrags von Aachen haben wir mit regionalen und lokalen Akteuren zusammen an der Umsetzung unserer Vorhaben gearbeitet und werden unsere Bem\u00fchungen weiter fortsetzen.<br \/>\nWir begr\u00fc\u00dfen die Fortschritte im Bereich der grenz\u00fcberschreitenden Gesundheitsversorgung, insbesondere die Unterzeichnung des Zusatzprotokolls zur MOSAR-Vereinbarung, in dem es speziell um die Versorgung von Schlaganf\u00e4llen geht. Zudem freuen wir uns \u00fcber den erfolgreichen Start der Arbeitsgruppe Gesundheitskorridor im Ausschuss f\u00fcr grenz\u00fcberschreitende Zusammenarbeit (AGZ) und bitten die Arbeitsgruppe konkrete Vorschl\u00e4ge zur Umsetzung in einem Bericht zu erarbeiten, der gepr\u00fcft wird, um unsere Zusammenarbeit in diesem Bereich weiter zu vertiefen. In diesem Zusammenhang wird basierend auf der erstellten gemeinsamen Bedarfsanalyse, in Abstimmung mit den Kostentr\u00e4gern, gepr\u00fcft, wie sich neue Kooperationen nach Fachgebiet im Rahmen der Gesundheitsversorgung entwickeln lassen. Diese Ergebnisse k\u00f6nnen, soweit sinnvoll, zu neuen Kooperationsprojekten zum Nutzen der Patientinnen und Patienten in der Grenzregion f\u00fchren.<br \/>\nWir sehen gro\u00dfe Fortschritte beim Erwerb von grenz\u00fcberschreitenden Zugtickets, insbesondere durch die Einf\u00fchrung neuer digitaler Buchungsm\u00f6glichkeiten bei SNCF und DB. Auch die Umsetzung von grenz\u00fcberschreitenden Regionalbahnprojekten (TER) schreitet voran.<br \/>\nDie Vereinfachung von Verfahren zur Arbeitnehmerentsendung bleibt eine Priorit\u00e4t f\u00fcr die Unternehmen in der Region. Wir begleiten engagiert die Umsetzung der Revision der Verordnung (EG) Nr. 883\/2004, die die Zusammenarbeit zwischen Beh\u00f6rden sowie Dienstreisen und kurze Arbeitseins\u00e4tze auf der anderen Seite der Grenze erleichtern wird. Wir begr\u00fc\u00dfen, dass im Rahmen des AGZ eine Arbeitssitzung mit allen betroffenen Akteuren zu diesen Themen stattgefunden hat und der Dialog dazu fortgesetzt wird.<br \/>\nWir begr\u00fc\u00dfen die starke Nachfrage nach grenz\u00fcberschreitenden Berufsbildungsangeboten unter dem Abkommen von Lauterbourg. Unser gemeinsames Ziel ist es, so vielen jungen Menschen wie m\u00f6glich grenz\u00fcberschreitende Berufsbildungsangebote zu machen. Bis zum Jahres-ende pr\u00fcfen wir, wo aufgrund der systemischen Unterschiede in unseren Bildungssystemen erg\u00e4nzende Optionen f\u00fcr grenz\u00fcberschreitende Praxisphasen notwendig sind, um diese im ersten Halbjahr 2027 umzusetzen. Wir begr\u00fc\u00dfen au\u00dferdem die engagierte Arbeit der AG \u201eGrenz\u00fcberschreitendes Duales Studium\u201c im AGZ, die erg\u00e4nzende Vorschl\u00e4ge zur Vereinfachung des grenz\u00fcberschreitenden Dualen Studiums erarbeitet.<br \/>\nWir begr\u00fc\u00dfen das regionale Engagement zur Erforschung und Nutzung des geothermischen Potentials in der Grenzregion. Wir freuen uns auf den Beginn des Interreg-Projekts GeoTresOR, das wir weiterhin aufmerksam verfolgen werden und dessen Ziel darin besteht, das Wissen \u00fcber Geothermie als Ressource zu verbessern, administrative H\u00fcrden abzubauen und die Akzeptanz dieser Energie in der Bev\u00f6lkerung zu erh\u00f6hen.<br \/>\nWir vereinfachen den Alltag unserer Grenzg\u00e4ngerinnen und Grenzg\u00e4nger, indem wir die Entwicklung eines \u201egrenz\u00fcberschreitenden Reflexes\u201c voranbringen, der bei den von unseren bei-den L\u00e4ndern erarbeiteten Gesetzesentw\u00fcrfen eine bessere Ber\u00fccksichtigung der Besonderheiten des Grenzraums erm\u00f6glichen soll. Wir wollen Gesetze so gestalten, dass sie die besondere Ausgangslage in den Grenzregionen besser ber\u00fccksichtigen und dass keine zus\u00e4tzliche B\u00fcrokratie entsteht. Im Herbst werden wir im Rahmen des AGZ die derzeit laufende Pilotphase evaluieren und \u00fcber die n\u00e4chsten Schritte beraten, insbesondere \u00fcber die in Frankreich entwickelte Methodologie und den in Deutschland verfolgten Ansatz, den Grenzraumcheck im Rahmen der \u201eBesseren Rechtssetzung\u201c zu verankern. Wir blicken gespannt auf die Erfahrungen aus einem Pilotprojekt in Frankreich zur Umsetzung der \u201eBRIDGEforEU\u201c-Verordnung an der deutsch-franz\u00f6sischen Grenze.<br \/>\nAuf EU-Ebene werden in diesem Jahr entscheidende Dossiers behandelt, die Relevanz f\u00fcr die Grenzregionen haben. Hierzu z\u00e4hlen das Fair Labour Mobility Package und das Passenger Package. Es ist uns wichtig, dass die besonderen Belange unserer Grenzregionen in die Positionen unserer Regierungen einflie\u00dfen. Hierzu werden wir in der n\u00e4chsten AGZ-Sitzung den Austausch zu diesen Dossiers suchen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=7631\" rel=\"attachment wp-att-7631\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-7631\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/deutschlandfahne-300x180.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"180\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/deutschlandfahne-300x180.png 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/deutschlandfahne.png 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\nIm Bereich der Mobilit\u00e4t werden wir unsere Zusammenarbeit verst\u00e4rken, um den t\u00e4glichen Weg von Grenzpendlern und allen B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern \u00fcber die gemeinsame Grenze zu erleichtern.<br \/>\nWir sind zuversichtlich, dass wir durch diese gemeinsamen Anstrengungen die deutsch-franz\u00f6sische Zusammenarbeit weiter voranbringen. Dabei stimmen wir uns eng mit den regionalen und lokalen Akteurinnen und Akteuren ab und stellen die Arbeitsf\u00e4higkeit des AGZ sicher. Gemeinsam k\u00f6nnen wir die Lebensqualit\u00e4t in unseren Grenzregionen ma\u00dfgeblich verbessern und somit einen essentiellen Beitrag zur gelebten deutsch-franz\u00f6sischen Freundschaft und europ\u00e4ischen Integration leisten.<\/p>\n<p>Quelle:auswaertiges-amt.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Gunther Krichbaum &#8211; Benjamin Haddad; Staatsminister f\u00fcr Europa &#8211; Beigeordneter Minister f\u00fcr Europa Vor einem Jahr haben wir am Rande des Deutsch-Franz\u00f6sischen Ministerrats (DFMR) in Toulon gemeinsam einen Aktionsplan zur grenz\u00fcberschreitenden Zusammenarbeit beschlossen, der konkrete Verbesserungen im Alltag der Menschen in den Grenzregionen erm\u00f6glichen soll. 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