{"id":18597,"date":"2026-07-17T08:31:20","date_gmt":"2026-07-17T06:31:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=18597"},"modified":"2026-07-17T08:31:20","modified_gmt":"2026-07-17T06:31:20","slug":"einschleppung-des-japankaefers-bmleh-bittet-reisende-um-vorsicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=18597","title":{"rendered":"Einschleppung des Japank\u00e4fers: BMLEH bittet Reisende um Vorsicht"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Einschleppung des Japank\u00e4fers: BMLEH bittet Reisende um Vorsicht<\/p>\n<p>Wer in den Sommerferien seinen Urlaub genie\u00dft, sollte vor der R\u00fcckkehr einen kurzen Blick in sein Reisegep\u00e4ck werfen: Denn mit Koffern, Campingzubeh\u00f6r oder Pflanzen kann unbemerkt auch der Japank\u00e4fer nach Deutschland gelangen. Obwohl das kleine Insekt mit dem goldgr\u00fcnem Halsschild kaum gr\u00f6\u00dfer als eine Kaffeebohne ist, kann es gravierende Sch\u00e4den verursachen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=1235\" rel=\"attachment wp-att-1235\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1235\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/stop.png\" alt=\"\" width=\"274\" height=\"258\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das Bundesministerium f\u00fcr Landwirtschaft, Ern\u00e4hrung und Heimat (BMLEH) bittet Reisende deshalb zum Start der Ferienzeit darum, keine Pflanzen, keine Erde, keine Samen oder Rollrasen aus dem Urlaub mitzubringen (insbesondere aus Norditalien oder der S\u00fcdschweiz). Auch als blinder Passagier im Urlaubsgep\u00e4ck kann der Japank\u00e4fer zu einem echten Problem f\u00fcr die heimische Landwirtschaft, G\u00e4rten und W\u00e4lder werden. Deshalb gilt: Reisende, die Koffer, Auto oder Campingausr\u00fcstung kontrollieren, helfen mit, unsere Pflanzen und Ernten zu sch\u00fctzen. Noch ist der Japank\u00e4fer in Deutschland nicht heimisch &#8211; und das soll auch so bleiben.<\/p>\n<p>Hintergrund:<br \/>\nDer Japank\u00e4fer (Popillia japonica) wurde 2014 erstmals auf dem europ\u00e4ischen Festland entdeckt. Seither breitet er sich in S\u00fcd- und Mitteleuropa aus. Die Larven des K\u00e4fers im Boden sch\u00e4digen dort Wurzeln. Erwachsene K\u00e4fer fressen Bl\u00e4tter, Bl\u00fcten und Fr\u00fcchte. Besonders gef\u00e4hrlich: Der &#8222;Skelettierfra\u00df&#8220;, bei dem Blattgewebe zwischen den Adern gefressen wird. Ganze Pflanzen k\u00f6nnen dabei eingehen.<\/p>\n<p>Die Verbreitung erfolgt h\u00e4ufig unbemerkt &#8211; etwa \u00fcber Erde oder Substrat von getopften Pflanzen, in Topfballen oder im Campinggep\u00e4ck. Ein Befall oder Verdacht kann dem Pflanzenschutzdienst des jeweiligen Bundeslandes gemeldet werden &#8211; am besten mit Foto oder mit einem sicher verpackten Exemplar des K\u00e4fers. Umfangreiche Informationen zum Japank\u00e4fer sowie zur Meldung eines Verdachts finden Sie auch auf der BMLEH-Webseite&lt;https:\/\/www.bmleh.de\/DE\/themen\/landwirtschaft\/pflanzenbau\/pflanzengesundheit\/japankaefer.html&gt;.<\/p>\n<p>Quelle:bmleh.bund.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Einschleppung des Japank\u00e4fers: BMLEH bittet Reisende um Vorsicht Wer in den Sommerferien seinen Urlaub genie\u00dft, sollte vor der R\u00fcckkehr einen kurzen Blick in sein Reisegep\u00e4ck werfen: Denn mit Koffern, Campingzubeh\u00f6r oder Pflanzen kann unbemerkt auch der Japank\u00e4fer nach Deutschland gelangen. 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