{"id":18577,"date":"2026-06-27T08:25:36","date_gmt":"2026-06-27T06:25:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=18577"},"modified":"2026-06-27T08:25:36","modified_gmt":"2026-06-27T06:25:36","slug":"bayerns-wirtschaftsminister-bittet-buerger-um-mithilfe-bei-der-suche-nach-funkloechern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=18577","title":{"rendered":"Bayerns Wirtschaftsminister bittet B\u00fcrger um Mithilfe bei der Suche nach Funkl\u00f6chern"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen:<\/span><\/p>\n<p>Bayerns Wirtschaftsminister bittet B\u00fcrger um Mithilfe bei der Suche nach Funkl\u00f6chern<\/p>\n<p>Aiwanger: &#8222;Mobilfunk muss funktionieren &#8211; die B\u00fcrger k\u00f6nnen helfen, wei\u00dfe Flecken zu schlie\u00dfen&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=3002\" rel=\"attachment wp-att-3002\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3002\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/handy-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/handy-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/handy.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die bundesweite Mobilfunk-Messwoche geht in die zweite Runde. Ab Mittwoch, 24. Juni, sind B\u00fcrger aufgerufen, \u00fcber die App \u201eMobilfunk-Check\u201c der Bundesnetzagentur (BNetzA) Funkl\u00f6cher zu melden oder eine Breitbandmessung vorzunehmen und so unmittelbar zur Verbesserung des Netzes beizutragen. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger wirbt auch in diesem Jahr f\u00fcr eine hohe Beteiligung: &#8222;Bei der ersten Mobilfunk-Messaktion im vergangenen Jahr sind allein in Bayern \u00fcber 30 Millionen Messpunkte erfasst worden. Das ist ein unglaublicher Datenschatz, der uns schwarz auf wei\u00df zeigt, wo das Netz noch verbessert werden muss. Es gibt noch immer Funkl\u00f6cher und Flecken, an denen kein 4G oder 5G verf\u00fcgbar ist. Diese L\u00fccken m\u00fcssen geschlossen werden. Die Mobilfunk-Messwoche hilft uns dabei, unter anderem weil die Daten zeigen, dass die reale Netzabdeckung im Alltag durch Hindernisse wie W\u00e4lder oder T\u00e4ler oft von den Planungskarten der Netzbetreiber abweicht. Ich bitte daher jeden, mitzumachen.&#8220; \u00a0 Die Messwoche l\u00e4uft bis einschlie\u00dflich Mittwoch, 1. Juli. Die gewonnenen Daten bilden eine wichtige Grundlage f\u00fcr den weiteren Ausbau der Mobilfunknetze. Dieses Mal soll der Fokus st\u00e4rker auf Qualit\u00e4tsmessungen statt auf Empfangsmessungen liegen. Denn in unserer modernen, digitalen Gesellschaft ist entscheidend, dass Mobilfunk in guter Qualit\u00e4t zur Verf\u00fcgung steht. Nur so k\u00f6nnen wir die Funktionen vieler Ger\u00e4te wie etwa Smartphones effektiv nutzen. Bereits im Jahr 2019 hat Bayern als erstes Bundesland die Mobilfunkversorgung eigenst\u00e4ndig und unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcft \u2013 zun\u00e4chst entlang der Autobahnen, sp\u00e4ter auch auf Bundesstra\u00dfen sowie entlang von ICE- und Regionalbahnstrecken. Zuletzt wurde Ende 2022 die Netzqualit\u00e4t auf mehr als 4.900 Kilometern Strecke untersucht. Im Rahmen des Mobilfunk-F\u00f6rderprogramms des Bayerischen Wirtschaftsministeriums mit einem Gesamtvolumen von 130 Millionen Euro wurden bislang \u00fcber 40 Funkmasten errichtet. Das Wirtschaftsministerium f\u00f6rdert den Bau von Funkmasten durch Kommunen mit bis zu 500.000 Euro. Dadurch k\u00f6nnen Gemeinden eigene Masten errichten, diese an Netzbetreiber vermieten und auf diese Weise Versorgungsl\u00fccken schlie\u00dfen. Bereits die Markterkundung hat dazu gef\u00fchrt, dass Netzbetreiber in knapp 500 bayerischen Gemeinden neue Maststandorte schaffen oder bestehende ausbauen. In diesen F\u00e4llen erfolgt der Mobilfunkausbau ohne den Einsatz staatlicher F\u00f6rdermittel. \u00a0 Zu Beginn der Messwoche hebt der Minister die Bedeutung einer fl\u00e4chendeckenden Mobilfunkversorgung hervor: \u201eEine zuverl\u00e4ssige Netzabdeckung ist viel mehr als eine Frage des Komforts. Fehlender oder schlechter Mobilfunkempfang kann in Notf\u00e4llen zum Sicherheitsrisiko werden, zum Beispiel wenn Rettungskr\u00e4fte, Betroffene oder Ersthelfer nicht schnell genug Hilfe anfordern oder wichtige Informationen \u00fcbermitteln k\u00f6nnen. Au\u00dferdem sind schlechte Netzverbindungen eine Belastung insbesondere f\u00fcr Unternehmen und Gewerbetreibende. Eine leistungsf\u00e4hige Mobilfunkversorgung ist ein entscheidender Faktor f\u00fcr die Attraktivit\u00e4t und Wettbewerbsf\u00e4higkeit eines Standorts.\u201c \u00a0 Die App &#8222;Mobilfunk-Check&#8220; der BNetzA ist ein Angebot der zafaco GmbH und kann \u00fcber den App-Store oder den Google-Play-Store auf das entsprechende Smartphone heruntergeladen werden. Seit 2018 k\u00f6nnen Nutzer die augenblickliche Netzverf\u00fcgbarkeit ihres Mobilfunknetzes erfassen und so gegebenenfalls vorhandene Funkl\u00f6cher ermitteln. Die individuell erfassten Netzverf\u00fcgbarkeiten (kein Netz, 2G, 4G, 5G) werden auf dem Endger\u00e4t gespeichert und in einer Karte dargestellt. Zudem werden die Daten an die Breitbandmessung \u00fcbermittelt und flie\u00dfen in die Funkloch-Karte der Bundesnetzagentur ein.<\/p>\n<p>Quelle:stmwi.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Bayerns Wirtschaftsminister bittet B\u00fcrger um Mithilfe bei der Suche nach Funkl\u00f6chern Aiwanger: &#8222;Mobilfunk muss funktionieren &#8211; die B\u00fcrger k\u00f6nnen helfen, wei\u00dfe Flecken zu schlie\u00dfen&#8220; Die bundesweite Mobilfunk-Messwoche geht in die zweite Runde. Ab Mittwoch, 24. 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