{"id":18509,"date":"2026-06-08T07:57:38","date_gmt":"2026-06-08T05:57:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=18509"},"modified":"2026-06-08T07:57:38","modified_gmt":"2026-06-08T05:57:38","slug":"bayern-begruesst-den-entwurf-des-european-chips-act-2-0","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=18509","title":{"rendered":"Bayern begr\u00fc\u00dft den Entwurf des European Chips Act 2.0"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen &#8211; Br\u00fcssel:<\/span><\/p>\n<p>Bayern begr\u00fc\u00dft den Entwurf des European Chips Act 2.0<\/p>\n<p>Aiwanger: &#8222;Der Entwurf des European Chips Act 2.0 enth\u00e4lt einige vielversprechende Elemente. Europa braucht mehr Tempo im Halbleiterwettbewerb&#8220;<\/p>\n<p>Die Europ\u00e4ische Kommission hat heute den Entwurf f\u00fcr den European Chips Act 2.0 (ECA 2.0) vorgestellt. Das Bayerische Wirtschaftsministerium begr\u00fc\u00dft die geplante Weiterentwicklung des europ\u00e4ischen Halbleiterrahmens. Bayern hat sich im Rahmen der Konsultation in die Ausgestaltung des ECA 2.0 aktiv eingebracht. \u00a0 \u201eDer Entwurf des European Chips Act 2.0 enth\u00e4lt einige vielversprechende Elemente. Besonders begr\u00fc\u00dfe ich die Weiterentwicklung des bislang strengen \u201aFirst-of-a-Kind\u2018-Ansatzes, die explizite Ber\u00fccksichtigung von Regionen sowie den erkennbaren Willen, Genehmigungs- und Verwaltungsverfahren zu beschleunigen. Europa braucht mehr Tempo, wenn wir im globalen Wettbewerb bestehen wollen&#8220;, kommentiert Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger. \u201eRichtig und nachvollziehbar ist auch der Fokus auf die Schaffung zus\u00e4tzlicher Nachfrage f\u00fcr innovative Halbleitertechnologien. Skeptisch sehe ich jedoch m\u00f6gliche Vorgaben f\u00fcr die \u00f6ffentliche Beschaffung. Entscheidend ist, dass wir Innovationen f\u00f6rdern, ohne neue Marktverzerrungen oder unn\u00f6tige B\u00fcrokratie zu schaffen.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=3481\" rel=\"attachment wp-att-3481\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3481\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/computer-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/computer-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/computer.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der Entwurf des European Chips Act 2.0 sieht schnellere Genehmigungsverfahren mit einer maximalen Dauer von 12 Monaten sowie die gezielte F\u00f6rderung strategischer Halbleiterprojekte im Rahmen von \u201eGrand Challenges\u201c, insbesondere f\u00fcr KI-Anwendungen, vor. Zudem soll die Nachfrage nach europ\u00e4ischen Halbleitern gest\u00e4rkt werden, unter anderem durch eine bessere Vernetzung von Herstellern und Anwenderindustrien, sogenannte \u201eDemand Accelerators\u201c, und eine st\u00e4rkere Ausrichtung der \u00f6ffentlichen Beschaffung auf europ\u00e4ische Technologien. Auf der Angebotsseite wird die F\u00f6rderung von \u201eFirst-of-a-Kind\u201c-Projekten flexibler gestaltet und entlang der gesamten Halbleiter-Wertsch\u00f6pfungskette erweitert. Erg\u00e4nzt wird der Ansatz durch das neue Label \u201eSemiconductor Regions of Excellence\u201c, das leistungsf\u00e4hige Halbleiterregionen sichtbar macht. \u00a0 Mit Blick auf die vorgesehenen neuen europ\u00e4ischen Steuerungs- und Abstimmungsstrukturen mahnt Aiwanger zugleich eine schlanke und effiziente Umsetzung an: &#8222;Keinesfalls d\u00fcrfen zus\u00e4tzliche europ\u00e4ische Gremien und Abstimmungsstrukturen zu einem weiteren Aufbau b\u00fcrokratischer Ebenen f\u00fchren. Europa braucht mehr Handlungsf\u00e4higkeit, nicht mehr Verwaltungsaufwand. Wir werden den Vorschlag nun sorgf\u00e4ltig analysieren und uns aktiv in die weiteren Beratungen einbringen \u2013 direkt in Br\u00fcssel ebenso wie als Gr\u00fcndungsmitglied der European Semiconductor Regions Alliance. Der globale Wettbewerb um Schl\u00fcsseltechnologien versch\u00e4rft sich weiter. Deshalb m\u00fcssen Br\u00fcssel und Berlin den European Chips Act 2.0 rasch auf den Weg bringen.&#8220; \u00a0 Mit dem European Chips Act verfolgt die Europ\u00e4ische Union das Ziel, ihren Anteil an der weltweiten Halbleiterproduktion bis zum Jahr 2030 von derzeit rund zehn auf 20 Prozent zu steigern. Die im Jahr 2023 in Kraft getretene Verordnung hat wichtige Impulse gesetzt, die gesetzten Erwartungen jedoch bislang nicht vollst\u00e4ndig erf\u00fcllen k\u00f6nnen. Vor diesem Hintergrund soll der European Chips Act 2.0 die europ\u00e4ischen Rahmenbedingungen f\u00fcr Forschung, Entwicklung, Produktion und Innovation im Halbleiterbereich weiter verbessern. \u00a0 Halbleiter bilden die technologische Grundlage nahezu aller elektronischen Ger\u00e4te und sind eine Schl\u00fcsseltechnologie f\u00fcr zahlreiche Zukunftsbranchen \u2013 von der Automobilindustrie \u00fcber die Telekommunikation und Informationstechnologie bis hin zu Raumfahrt, Verteidigung sowie intelligenten und vernetzten Ger\u00e4ten. Ein leistungsf\u00e4higes Halbleiter-\u00d6kosystem ist daher von zentraler Bedeutung f\u00fcr die technologische Souver\u00e4nit\u00e4t Europas. Bayern hat daher im Herbst 2021 die Bayerische Halbleiterinitiative gestartet.<\/p>\n<p>Quelle:stmwi.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen &#8211; Br\u00fcssel: Bayern begr\u00fc\u00dft den Entwurf des European Chips Act 2.0 Aiwanger: &#8222;Der Entwurf des European Chips Act 2.0 enth\u00e4lt einige vielversprechende Elemente. Europa braucht mehr Tempo im Halbleiterwettbewerb&#8220; Die Europ\u00e4ische Kommission hat heute den Entwurf f\u00fcr den European Chips Act 2.0 (ECA 2.0) vorgestellt. 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