{"id":18338,"date":"2026-03-31T08:17:48","date_gmt":"2026-03-31T06:17:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=18338"},"modified":"2026-03-31T08:17:48","modified_gmt":"2026-03-31T06:17:48","slug":"fuer-weniger-buerokratie-und-mehr-wettbewerbsfaehigkeit-bmleh-uebermittelt-vereinfachungsvorschlaege-zur-eudr-nach-bruessel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=18338","title":{"rendered":"F\u00fcr weniger B\u00fcrokratie und mehr Wettbewerbsf\u00e4higkeit: BMLEH \u00fcbermittelt Vereinfachungsvorschl\u00e4ge zur EUDR nach Br\u00fcssel"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>F\u00fcr weniger B\u00fcrokratie und mehr Wettbewerbsf\u00e4higkeit: BMLEH \u00fcbermittelt Vereinfachungsvorschl\u00e4ge zur EUDR nach Br\u00fcssel<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=3404\" rel=\"attachment wp-att-3404\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3404\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/buch1-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/buch1-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/buch1.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Deutschland hat der Europ\u00e4ischen Kommission einen eigenen Vorschlag f\u00fcr die weitere Vereinfachung der EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) \u00fcbermittelt. Damit liegen nun Vorschl\u00e4ge auf dem Tisch, wie die EUDR praxistauglich und ohne neue Belastungen f\u00fcr die Wirtschaft umgesetzt und weiterentwickelt werden kann.<\/p>\n<p>Dazu erkl\u00e4rt Bundesminister Alois Rainer: \u201eBeharrlichkeit zahlt sich aus: Wir haben Ende vergangenen Jahres durchgesetzt, dass Landwirte und Waldbesitzer entlastet sowie gro\u00dfe Teile der nachgelagerten Lieferkette weitgehend von Verpflichtungen der EUDR befreit wurden. Jetzt kommt es darauf an, dass diese Vereinfachungen in der Praxis Bestand haben und konsequent weiterentwickelt werden \u2013 mit echtem Mehrwert f\u00fcr unsere Betriebe, insbesondere in der Forstwirtschaft. Dazu haben wir konkrete Vorschl\u00e4ge erarbeitet und nach Br\u00fcssel \u00fcbermittelt. Sie zeigen: Wir k\u00f6nnen wirksamen globalen Waldschutz erreichen, ohne die Leistungs- und Wettbewerbsf\u00e4higkeit unserer Unternehmen auszubremsen. Das muss unser gemeinsames politisches Anliegen sein.\u201c<\/p>\n<p>In ihrer urspr\u00fcnglichen Form w\u00e4re die EUDR eine massive Belastung f\u00fcr hunderttausende deutsche Prim\u00e4rerzeuger, wie Waldbesitzer und Landwirte, sowie Unternehmen gewesen. Deutschland hatte daher auf weitere Vereinfachungen gedr\u00e4ngt \u2013 aufgrund eines deutschen Kompromissvorschlags konnten weitreichende Vereinfachungen erzielt werden. Zudem wurde die Einf\u00fchrung der EUDR verschoben. Des Weiteren haben die EU-Mitgliedstaaten die EU-Kommission aufgefordert, bis zum 30. April noch weitere M\u00f6glichkeiten zur Entb\u00fcrokratisierung vorzulegen. Deutschland unterst\u00fctzt die Ziele der EU-Verordnung f\u00fcr entwaldungsfreie Produkte weiterhin uneingeschr\u00e4nkt. Zugleich ist es ein wichtiges Anliegen, globalen Waldschutz und die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der EU in Einklang zu bringen und so die Akzeptanz der Ma\u00dfnahme in der Wirtschaft zu st\u00e4rken.<\/p>\n<p>BMLEH-Vorschl\u00e4ge sehen im Einzelnen vor:<\/p>\n<p>\u2022 Land- und Forstwirtschaft<br \/>\nRegionale Sammelmeldungen statt betriebsindividueller Einzelerkl\u00e4rungen, um kleine Prim\u00e4rerzeuger sp\u00fcrbar zu entlasten.<br \/>\n\u2022 Handel mit Niedrigrisikol\u00e4ndern<br \/>\nPr\u00e4zisierte und beschr\u00e4nkte Informations- und Nachweispflichten f\u00fcr Importe aus L\u00e4ndern mit geringem Entwaldungsrisiko.<br \/>\n\u2022 Legalit\u00e4tsnachweise<br \/>\nBegrenzung der Pr\u00fcfung auf EUDR-relevante Anforderungen, da eine faktische Vollpr\u00fcfung ausl\u00e4ndischer Gesetze weder praktikabel noch verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig ist.<br \/>\n\u2022 Zentrale Verantwortung der Kommission<br \/>\nBereitstellung zentraler Instrumente und Services f\u00fcr alle Mitgliedstaaten f\u00fcr eine EU-weit einheitliche, effiziente und b\u00fcrokratiearme Umsetzung.<br \/>\n\u2022 Entlastung der Kontrollbeh\u00f6rden<br \/>\nM\u00f6glichst weitgehende Beschr\u00e4nkung der Pr\u00fcfpflicht f\u00fcr Unternehmen, Korrekturma\u00dfnahmen und Sanktionen auf das erstmalige Inverkehrbringen relevanter Produkte, etwa beim Import an der EU-Au\u00dfengrenze.<br \/>\n\u2022 Praxisgerechte Auslegung<br \/>\nKlarstellung und praktikable Anwendung der bereits vereinbarten Vereinfachungen.<\/p>\n<p>Quellle:bmleh.bund.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: F\u00fcr weniger B\u00fcrokratie und mehr Wettbewerbsf\u00e4higkeit: BMLEH \u00fcbermittelt Vereinfachungsvorschl\u00e4ge zur EUDR nach Br\u00fcssel Deutschland hat der Europ\u00e4ischen Kommission einen eigenen Vorschlag f\u00fcr die weitere Vereinfachung der EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) \u00fcbermittelt. 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