{"id":1832,"date":"2012-05-22T20:56:56","date_gmt":"2012-05-22T18:56:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=1832"},"modified":"2012-05-22T20:56:56","modified_gmt":"2012-05-22T18:56:56","slug":"frauen-als-familienernahrerinnen-gewinnen-zunehmend-an-bedeutung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=1832","title":{"rendered":"Frauen als Familienern\u00e4hrerinnen gewinnen zunehmend an Bedeutung"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Bundesfamilienministerium und DGB er\u00f6ffnen Fachtagung<\/p>\n<p>&#8222;Was nun? Wenn Frauen die Familien ern\u00e4hren&#8220;, diese Frage beantworten das<br \/>\nBundesministerium f\u00fcr Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Deutsche<br \/>\nGewerkschaftsbund (DGB) anl\u00e4sslich ihrer heutigen Fachtagung in D\u00fcsseldorf. Sie<br \/>\nr\u00fccken damit eine wachsende Gruppe von Frauen in den Mittelpunkt, die viel zu<br \/>\nselten im Fokus der \u00d6ffentlichkeit steht: Frauen, die mit ihrem Verdienst die<br \/>\nFamilie alleine ern\u00e4hren m\u00fcssen. Ob phasenweise oder dauerhaft, unfreiwillig oder<br \/>\ngeplant &#8211; immer h\u00e4ufiger tragen Frauen die finanzielle Verantwortung f\u00fcr die<br \/>\nFamilie.<\/p>\n<p>&#8222;Familienern\u00e4hrerinnen machen deutlich, dass sich der Blick auf die<br \/>\nErwerbst\u00e4tigkeit von Frauen \u00e4ndern muss&#8220;, sagte Josef Hecken, Staatssekret\u00e4r im<br \/>\nBundesministerium f\u00fcr Familie, Senioren, Frauen und Jugend. &#8222;Frauen sind schon<br \/>\nlange keine blo\u00dfen Zuverdienerinnen mehr, sondern leisten einen existenziellen<br \/>\nBeitrag zum Familieneinkommen. Unsere Aufgabe ist es, die notwendigen<br \/>\nRahmenbedingen daf\u00fcr zu schaffen, um die Situation von Familienern\u00e4hrerinnen zu<br \/>\nverbessern.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Es ist kein Geheimnis, dass Frauen unter anderen Voraussetzungen eine Familie<br \/>\nern\u00e4hren als M\u00e4nner: Sie verdienen immer noch 23 Prozent weniger als ihre<br \/>\nm\u00e4nnlichen Kollegen, haben schlechtere Aufstiegschancen und arbeiten h\u00e4ufig in<br \/>\nTeilzeit oder geringf\u00fcgiger Besch\u00e4ftigung. Traditionelle Geschlechterrollenbilder<br \/>\nund familienunfreundliche Besch\u00e4ftigungsbedingungen machen ihnen das Leben<br \/>\ndar\u00fcber hinaus schwer&#8220;, sagte Ingrid Sehrbrock, stellvertretende DGB-Vorsitzende,<br \/>\nanl\u00e4sslich der Fachtagung.<\/p>\n<p>Im Rahmen des vom DGB initiierten und vom Bundesfamilienministerium finanzierten<br \/>\nProjektes &#8222;Familienern\u00e4hrerinnen&#8220; haben die Projektpartner in einer ersten<br \/>\nProjektphase von 2010 bis 2012 \u00fcber die Situation von Familienern\u00e4hrerinnen<br \/>\ninformiert und mit den relevanten gesellschaftlichen Akteuren einen gemeinsamen<br \/>\npolitischen Fahrplan (Roadmap) erarbeitet, der konkrete Ma\u00dfnahmen und politische<br \/>\nHandlungsoptionen zur nachhaltigen Verbesserung der Situation von<br \/>\nFamilienern\u00e4hrerinnen aufzeigt.<\/p>\n<p>Damit sich an der Situation der Frauen etwas \u00e4ndert, m\u00fcssen demnach die<br \/>\nVoraussetzungen f\u00fcr eine eigenst\u00e4ndige Existenzsicherung von Frauen geschaffen<br \/>\nund die Vereinbarkeit von Beruf und F\u00fcrsorge verbessert werden. Auch m\u00fcssen die<br \/>\nM\u00f6glichkeiten f\u00fcr Frauen und M\u00e4nner, vielf\u00e4ltige Rollenbilder leben zu k\u00f6nnen,<br \/>\nverbessert werden.<\/p>\n<p>Konkret wollen die Projektpartner beispielsweise gegen die Ausweitung des<br \/>\nNiedriglohnbereiches vorgehen, den beruflichen Wiedereinstig f\u00fcr Frauen nach<br \/>\nfamilienbedingten Erwerbsunterbrechungen unterst\u00fctzen und gewerkschaftliche<br \/>\nAkteure und Akteurinnen f\u00fcr die spezifische Vereinbarkeitssituation von<br \/>\nFamilienern\u00e4hrerinnen und ihren Partner sensibilisieren.<\/p>\n<p>In der nun startenden zweiten Projektphase von 2012 bis 2014 soll die Umsetzung<br \/>\nder Roadmap am Arbeitsmarkt und in den Betrieben bef\u00f6rdert werden. Dazu werden<br \/>\nunter anderem Qualifizierungs- und Abendveranstaltungen mit gewerkschaftlichen<br \/>\nund politischen Multiplikatorinnen und Multiplikatoren durchgef\u00fchrt. Erg\u00e4nzend<br \/>\nfindet eine intensive \u00d6ffentlichkeitsarbeit statt, die durch die Gewinnung von<br \/>\nneuen Partnern unterst\u00fctzt werden soll.<\/p>\n<p>Quelle: bmfsfj.de<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=1858\" rel=\"attachment wp-att-1858\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1858\" title=\"frau\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/frau-300x187.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"187\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/frau-300x187.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/frau.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Bundesfamilienministerium und DGB er\u00f6ffnen Fachtagung &#8222;Was nun? 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