{"id":18317,"date":"2026-03-23T08:43:36","date_gmt":"2026-03-23T07:43:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=18317"},"modified":"2026-03-23T08:43:36","modified_gmt":"2026-03-23T07:43:36","slug":"aiwanger-fordert-ueberarbeitung-von-eu-energie-und-gebaeuderegeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=18317","title":{"rendered":"Aiwanger fordert \u00dcberarbeitung von EU-Energie- und Geb\u00e4uderegeln"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen:<\/span><\/p>\n<p>Aiwanger fordert \u00dcberarbeitung von EU-Energie- und Geb\u00e4uderegeln<\/p>\n<p>Aiwanger: &#8222;Das EU-Heizgesetz ist genauso weltfremd wie das der fr\u00fcheren Bundesregierung! Wir d\u00fcrfen die B\u00fcrger nicht \u00fcberfordern!&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=12570\" rel=\"attachment wp-att-12570\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-12570\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/schildkroete-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/schildkroete-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/schildkroete.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger warnt eindringlich vor einer \u00dcberlastung von B\u00fcrgern, Kommunen und Unternehmen durch \u00fcberzogene EU-Vorgaben. \u201eIch bleibe dabei: Was die EU mit den Vorschriften zur Geb\u00e4udesanierung und Energieeinsparung plant, ist in der Praxis v\u00f6llig \u00fcberzogen, belastet die B\u00fcrger, ist nicht finanzierbar und gef\u00e4hrdet Arbeitspl\u00e4tze, Wohnraum und wirtschaftliches Wachstum. Das EU-Heizgesetz ist genauso weltfremd wie das der fr\u00fcheren Bundesregierung\u201c, so Aiwanger. In einem Brief an die EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Dr. Ursula von der Leyen unterbreitete er konkrete Reformvorschl\u00e4ge. \u201eLeider zeigt sich die EU-Kommission in ihrem k\u00fcrzlich eingegangenen Antwortschreiben bislang nicht einsichtig und h\u00e4lt weiterhin an ihrem bisherigen unrealistischen Kurs fest&#8220;, betont Aiwanger. Auch bei seiner j\u00fcngsten Reise nach Br\u00fcssel habe er die Themen erneut angesprochen, es m\u00fcsse aber noch viel \u00dcberzeugungsarbeit geleistet werden um die Fehlentscheidungen zu korrigieren.\u00a0 \u00a0 Die EU-Geb\u00e4uderichtlinie (EPBD) sieht vor, dass der Energieverbrauch von Wohngeb\u00e4uden bis 2030 im Schnitt um 16 Prozent und bis 2035 um 20 bis 22 Prozent sinken soll. F\u00fcr Nichtwohngeb\u00e4ude sollen die energetisch schlechtesten 26 Prozent innerhalb von sieben Jahren umfassend saniert werden. Aiwanger: \u201eViele Hausbesitzer haben schlicht nicht das Geld f\u00fcr solche Sanierungen. Und auch Unternehmen und Kommunen sind massiv \u00fcberfordert. Ich fordere daher eine \u00dcberarbeitung der Sanierungsvorgaben, die sich an Wirtschaftlichkeit und Machbarkeit orientiert. Soweit die Ersparnisse reichen werden ja B\u00fcrger, Kommunen und die Wirtschaft ohnehin in Energiesparen investieren. In meinen Augen braucht es dazu in Zeiten multipler Krisen \u00fcberhaupt keine politischen Vorschriften.&#8220; \u00a0 Die EU-Energieeffizienzrichtlinie (EED) regelt absolute Einsparziele, j\u00e4hrliche Energieeinsparpflichten und aufwendige Datenerfassungen und steht daher ebenfalls nach wie vor in der Kritik. \u00a0\u201eAuch diesbez\u00fcglich habe ich schon mehrfach auf Kritikpunkte hingewiesen. Die Kommunen sollen den Energieverbrauch jeder einzelnen Amtsstube erfassen. Das geht finanziell, personell und praktisch v\u00f6llig an der Realit\u00e4t vorbei und belastet alle k\u00fcnftig mit weiteren Aufgaben, obwohl diese schon jetzt an ihren Grenzen sind\u201c, kritisiert Aiwanger. Sein Vorschlag: &#8222;Br\u00fcssel muss hier unverz\u00fcglich zur\u00fcckrudern. Die aktuellen Vorgaben schaffen zus\u00e4tzliche B\u00fcrokratie und begrenzen wirtschaftliches Wachstum und Wohlstand. Der Fokus auf Kosteneffizienz ist der richtige Weg, aber das machen die Hausbesitzer ja selbst. Auch die Einzelerfassung und Aufsummierung des Energieverbrauchs aller \u00f6ffentlichen Stellen ist absolut realit\u00e4tsfern. Das ist b\u00fcrokratisches Erbsenz\u00e4hlen. Die Daten k\u00f6nnen stattdessen abgesch\u00e4tzt oder mithilfe eines \u201etop-down\u201c-Ansatzes ermittelt werden.&#8220; \u00a0 Bereits im vergangenen Jahr hatte sich der Minister an die EU-Kommissionspr\u00e4sidentin gewandt und eine \u00dcberarbeitung von EED und EPBD gefordert. Zudem erhielt er die Zusage, seine Vorschl\u00e4ge in den Sonderausschuss zur Wohnraumkrise der Europ\u00e4ischen Union (HOUS-Ausschuss) einzubringen.<\/p>\n<p>Quelle:stmwi.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Aiwanger fordert \u00dcberarbeitung von EU-Energie- und Geb\u00e4uderegeln Aiwanger: &#8222;Das EU-Heizgesetz ist genauso weltfremd wie das der fr\u00fcheren Bundesregierung! 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