{"id":18313,"date":"2026-03-22T08:39:23","date_gmt":"2026-03-22T07:39:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=18313"},"modified":"2026-03-22T08:39:23","modified_gmt":"2026-03-22T07:39:23","slug":"staatsminister-spricht-bei-der-vbw-veranstaltung-europas-fahrzeugindustrie-innovativ-bleiben-im-wettbewerb-bestehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=18313","title":{"rendered":"Staatsminister spricht bei der vbw-Veranstaltung &#8222;Europas Fahrzeugindustrie: Innovativ bleiben, im Wettbewerb bestehen&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Br\u00fcssel:<\/span><\/p>\n<p>Staatsminister spricht bei der vbw-Veranstaltung &#8222;Europas Fahrzeugindustrie: Innovativ bleiben, im Wettbewerb bestehen&#8220;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Aiwanger beim Br\u00fcsseler Auto-Dialog: &#8222;Wir brauchen eine Neuausrichtung der EU-Industriepolitik&#8220; Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger nach der Podiumsdiskussion in der Bayerischen Vertretung in Br\u00fcssel. Von links: Moderatorin Katrin Pribyl, Dr. Frank Niederl\u00e4nder (BMW), Moumen Hamdouch (Referatsleiter Verkehr GD), Staatsminister Hubert Aiwanger, vbw-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Christine V\u00f6lzow, Markus Ferber (MdEP), Peter Glonegger (MAN).<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=18314\" rel=\"attachment wp-att-18314\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-18314\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/102147_o-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/102147_o-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/102147_o.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Foto: Korbinian Huber\/StMWi<\/p>\n<p>Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat der Green-Deal-Politik der EU eine klare Absage erteilt und eine grundlegende Neuausrichtung der europ\u00e4ischen Industriepolitik gefordert. Bei einer politischen Dialogveranstaltung zur Zukunft der europ\u00e4ischen Fahrzeugindustrie in Br\u00fcssel erkl\u00e4rte der Staatsminister: \u00a0 \u201eDie EU-Industriepolitik l\u00e4uft seit Jahren in die falsche Richtung. Inzwischen sehen wir, dass eine einst stolze deutsche Automobilindustrie vielfach unter Druck geraten ist. Experten stimmen bereits einen Abgesang auf die St\u00e4rke des deutschen Autos an. Es ist \u00fcberf\u00e4llig, jetzt die ideologischen Vorgaben aus der Green-Deal-Phase, die den Automobilstandort geschw\u00e4cht haben, deutlich zu korrigieren. Wir haben den Kompass falsch gestellt und m\u00fcssen jetzt den Kurs \u00e4ndern.\u201c \u00a0 Aiwanger forderte mehr Technologieoffenheit und gr\u00f6\u00dfere Freir\u00e4ume f\u00fcr die M\u00e4rkte: \u201eDie dirigistische Politik muss beendet werden. Wir d\u00fcrfen Herstellern nicht l\u00e4nger vorschreiben, welche Antriebe sie zu produzieren haben. Die Konsumenten entscheiden, ob sie sich f\u00fcr Verbrenner, batterieelektrische oder Brennstoffzellenfahrzeuge entscheiden. Politik und Verwaltung sollten sich hier st\u00e4rker zur\u00fcckhalten \u2013 Unternehmen sind keine Unterabteilungen des Staates.\u201c \u00a0 Sollte Europa diesen Kurs nicht \u00e4ndern, drohten erhebliche Wettbewerbsnachteile: \u201eWenn die politischen Entscheider das nicht erkennen, werden Staaten wie China massiv Marktanteile gewinnen. In wenigen Jahren k\u00f6nnten chinesische Hersteller Verbrennerfahrzeuge weltweit liefern, w\u00e4hrend europ\u00e4ische, deutsche und bayerische Unternehmen das Gesch\u00e4ft verlieren. Wenn wir weiterhin vorschreiben, wohin sich Markt und Technologie entwickeln sollen, wird der Zug am Ende gar nicht mehr fahren. Es drohen Arbeitsplatz- und Wohlstandsverluste in Europa.\u201c \u00a0 Die aus seiner Sicht fehlgeleitete Industriepolitik betreffe auch andere Branchen wie die Medizin- und Chemieindustrie. \u201eWir m\u00fcssen anerkennen, dass energieintensive Industrien bei uns keine Zukunft haben, wenn die Strompreise dauerhaft auf diesem hohen Niveau bleiben.\u201c \u00a0 Aiwanger warnte zudem vor einem zunehmenden Wettbewerbsr\u00fcckstand: \u201eIn Europa, Deutschland und Bayern muss das Bewusstsein wachsen, dass wir von internationalen Wettbewerbern \u00fcberholt werden. Wir gef\u00e4hrden unsere Schl\u00fcsselindustrien und verlagern Produktion ins Ausland \u2013 global gewinnen wir damit nichts.\u201c \u00a0 Gleichzeitig sprach sich Aiwanger f\u00fcr einen wirtschaftspolitischen Kurswechsel auf EU-Ebene aus: weg von \u00fcberm\u00e4\u00dfiger Regulierung, hin zu mehr unternehmerischer Freiheit. \u201eWir brauchen einen \u2018Power Deal\u2019 statt eines \u2018Green Deal\u2019. Im Mittelpunkt muss stehen, die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der europ\u00e4ischen Industrie wieder zu st\u00e4rken.\u201c \u00a0 Dazu geh\u00f6rten insbesondere der Abbau b\u00fcrokratischer H\u00fcrden sowie eine deutliche Vereinfachung von Vorgaben und Verfahren. \u201eMehr Vereinfachung statt Kontrollwahn sei notwendig, um Unternehmen zu entlasten und Investitionen zu erm\u00f6glichen. Klimaschutz und wirtschaftlicher Erfolg d\u00fcrfen kein Widerspruch sein \u2013 Europa m\u00fcsse beides zusammenbringen, um im globalen Wettbewerb bestehen zu k\u00f6nnen.&#8220;<\/p>\n<p>Quelle:stmwi.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Br\u00fcssel: Staatsminister spricht bei der vbw-Veranstaltung &#8222;Europas Fahrzeugindustrie: Innovativ bleiben, im Wettbewerb bestehen&#8220; &nbsp; Aiwanger beim Br\u00fcsseler Auto-Dialog: &#8222;Wir brauchen eine Neuausrichtung der EU-Industriepolitik&#8220; Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger nach der Podiumsdiskussion in der Bayerischen Vertretung in Br\u00fcssel. 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