{"id":18309,"date":"2026-03-20T08:37:10","date_gmt":"2026-03-20T07:37:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=18309"},"modified":"2026-03-20T08:37:10","modified_gmt":"2026-03-20T07:37:10","slug":"streit-um-co2-flottengrenzwerte-auf-eu-ebene","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=18309","title":{"rendered":"Streit um CO2 &#8211; Flottengrenzwerte auf EU-Ebene\u00a0"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen:<\/span><\/p>\n<p>Streit um CO2 &#8211; Flottengrenzwerte auf EU-Ebene<\/p>\n<p>Bayern fordert Technologieoffenheit und vollst\u00e4ndiges Aus vom Verbrenner-Aus Aiwanger: &#8222;Wir brauchen das vollst\u00e4ndige Aus vom Verbrenner-Aus. Wenn Br\u00fcssel dazu nicht die Kraft hat, wird es zum Totengr\u00e4ber der Industrie und ruiniert damit auch zunehmend die Akzeptanz der jetzigen Europapolitik!&#8220; M\u00dcNCHEN \/ BR\u00dcSSEL\u00a0\u00a0Die Debatte um die k\u00fcnftigen CO2-Flottengrenzwerte f\u00fcr Pkw und leichte Nutzfahrzeuge ist auf europ\u00e4ischer Ebene erneut entbrannt. Im EU-Umweltrat sind die Fronten zwischen den Mitgliedstaaten verh\u00e4rtet, ein tragf\u00e4higer Kompromiss r\u00fcckt in weite Ferne. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie die Transformation der Automobilindustrie ausgestaltet werden soll. Bayerns Wirtschaftsminister bekr\u00e4ftigt dazu seine Position: \u00a0\u201eSeit Monaten reden wir in Br\u00fcssel \u00fcber dieselben Fehlans\u00e4tze und nichts wird besser. Wir brauchen auch k\u00fcnftig den Verbrenner, ob die Ideologen wollen oder nicht. Und es gibt auch k\u00fcnftig einen Markt f\u00fcr Verbrenner. Wenn wir das nicht bedienen, dann machen es die Chinesen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=11865\" rel=\"attachment wp-att-11865\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-11865\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/tesla-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/tesla-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/tesla.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Automobilindustrie steckt in einer existenzbedrohenden Lage, und trotzdem wird weiter an realit\u00e4tsfernen Vorgaben festgehalten &#8211; v\u00f6llig unverst\u00e4ndlich. Was hier passiert, ist ein politisch gewolltes Abw\u00fcrgen bew\u00e4hrter Technologien. Statt auf Innovation und Wettbewerb zu setzen, wird einseitig vorgeschrieben, wohin die Reise zu gehen hat. So kann man mit einer Schl\u00fcsselindustrie nicht umgehen.\u201c \u00a0 Aiwanger ist der \u00dcberzeugung, dass die aktuellen Vorschl\u00e4ge erhebliche Risiken f\u00fcr Unternehmen und deren Besch\u00e4ftigte mit sich bringen: \u201eIch habe kein Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr, dass man funktionierende L\u00f6sungen einfach aus dem Markt dr\u00e4ngen will. Das schadet unseren Unternehmen massiv \u2013 gerade auch dem Mittelstand \u2013 und gef\u00e4hrdet tausende Arbeitspl\u00e4tze. Nat\u00fcrlich schauen wir auf die Umwelt, aber das erreicht man nicht mit einseitigen Verboten, sondern mit kluger Regulierung, die Innovation erm\u00f6glicht und verschiedene Wege zul\u00e4sst. Ich fordere deshalb, dass die EU-Kommission die aktuellen Vorschl\u00e4ge grundlegend \u00fcberarbeitet und echte Technologieoffenheit sicherstellt. Wenn Europa so weitermacht, verlieren wir weiter an Wettbewerbsf\u00e4higkeit. Wir brauchen endlich einen Kurswechsel: weg von ideologisch gepr\u00e4gten Vorgaben, hin zu echter Technologieoffenheit und vern\u00fcnftigen Rahmenbedingungen. Alles andere ist ein Risiko f\u00fcr unseren Industriestandort.\u201c \u00a0 Der Minister sieht vor allem die Bundesregierung in der Pflicht, bei den Verhandlungen in Br\u00fcssel endlich mit einer Stimme zu sprechen und das Gewicht Deutschlands als mit Abstand f\u00fchrende Automobilnation in Europa zugunsten wirklicher Erleichterungen und Verbesserungen in die Waagschale zu werfen: \u201eDer Kanzler muss das Thema EU-Automobilpaket zur Chefsache machen. Es w\u00e4re fatal, wenn sich Deutschland, wie in der Vergangenheit bereits wiederholt passiert, im Rat bei diesen zentralen Weichenstellungen f\u00fcr unsere Automobilindustrie enthalten m\u00fcsste, weil sich die Koalitionspartner in Berlin nicht auf eine Position verst\u00e4ndigen k\u00f6nnen.\u201c \u00a0 Die EU regelt \u00fcber sogenannte CO2-Flottengrenzwerte, wie hoch die durchschnittlichen Emissionen der Neuwagenflotten von Herstellern sein d\u00fcrfen. Nach geltendem Recht m\u00fcssen diese Emissionen bis 2035 auf null sinken. Das bedeutet: Ab 2035 d\u00fcrfen in der EU nur noch Neuwagen zugelassen werden, die im Betrieb keine CO2-Emissionen verursachen. Ein klassisches \u201eVerbot\u201c von Verbrennungsmotoren ist rechtlich nicht explizit formuliert \u2013 faktisch f\u00fchrt die 100-Prozent-Reduktion jedoch dazu, dass herk\u00f6mmliche Benzin- und Dieselfahrzeuge nicht mehr neu zugelassen werden k\u00f6nnen. Allerdings steht genau dieser Ansatz derzeit wieder zur Diskussion: Die EU-Kommission pr\u00fcft, die Vorgaben abzumildern (z. B. auf 90 % Reduktion) oder Ausnahmen f\u00fcr alternative Kraftstoffe zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Quelle: stmwi.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Streit um CO2 &#8211; Flottengrenzwerte auf EU-Ebene Bayern fordert Technologieoffenheit und vollst\u00e4ndiges Aus vom Verbrenner-Aus Aiwanger: &#8222;Wir brauchen das vollst\u00e4ndige Aus vom Verbrenner-Aus. 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