{"id":18307,"date":"2026-03-19T09:13:35","date_gmt":"2026-03-19T08:13:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=18307"},"modified":"2026-03-19T09:13:35","modified_gmt":"2026-03-19T08:13:35","slug":"bmleh-foerdert-forschungsprojekt-zu-klimafreundlichem-backweizen-mit-15-millionen-euro","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=18307","title":{"rendered":"BMLEH f\u00f6rdert Forschungsprojekt zu klimafreundlichem Backweizen mit 1,5 Millionen Euro"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>BMLEH f\u00f6rdert Forschungsprojekt zu klimafreundlichem Backweizen mit 1,5 Millionen Euro<br \/>\nUnterzeichnung einer gemeinsamen Erkl\u00e4rung mit der Wertsch\u00f6pfungskette Backweizen &#8211; Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit m\u00fcssen mitgedacht werden<\/p>\n<p>Der Bundesminister f\u00fcr Landwirtschaft, Ern\u00e4hrung und Heimat, Alois Rainer, hat bei einem Verb\u00e4ndetreffen mit den Mitgliedern der Backweizen-Initiative eine gemeinsame Erkl\u00e4rung unterzeichnet. Ziel ist es, Backweizen klimaschonend und -angepasst zu produzieren und dabei die hohe Produktqualit\u00e4t weiterhin sicherzustellen. Bei dem Verb\u00e4ndetreffen \u00fcbergab Bundesminister Rainer F\u00f6rderurkunden f\u00fcr ein Forschungsprojekt in H\u00f6he von rund 1,5 Mio. Euro: \u201eFUTUREWHEAT \u2013 Weizen(n\u00e4hrstoff)qualit\u00e4t der Zukunft\u201c soll Aufschluss dar\u00fcber geben, welche Weizensorten unter bestimmten Klima-, Boden- und Bearbeitungsbedingungen eine hohe Qualit\u00e4t erwarten lassen. Konkret geht es darum, Weizensorten, deren Mehl auch im klimaschonenden Anbau eine hohe Backqualit\u00e4t aufweist, besser und schneller identifizieren zu k\u00f6nnen. Das Forschungsprojekt hat eine Laufzeit von drei Jahren und startet am 1. Mai 2026. Projektnehmer sind die Universit\u00e4t Hohenheim und das Max Rubner-Institut.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=12359\" rel=\"attachment wp-att-12359\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-12359\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/getreide-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/getreide-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/getreide.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bundesminister Rainer sagte dazu: \u201eDie Anforderungen f\u00fcr die Einstufung als Backweizen bei uns sind hoch. Zurecht! Bei unserem Brot soll es keine Kompromisse geben. Nicht nur, weil die deutsche Brotkultur zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO z\u00e4hlt. Auch der Weltmarkt richtet seine Preise an den bekannten Qualit\u00e4tsanforderungen aus. Zunehmende Witterungsextreme gef\u00e4hrden allerdings die Ertrags- und Qualit\u00e4tssicherheit. Und im Schnitt ist der Rohproteingehalt in den vergangenen Jahren gesunken. Daher ist es gut und wichtig, dass diese Initiative gemeinsam nach Wegen sucht, um den aktuellen Herausforderungen zu begegnen. Doch auch bei der Verfolgung von ambitionierten Umwelt- und Klimazielen m\u00fcssen Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit immer mitgedacht werden. Nur was sich f\u00fcr die Erzeuger rechnet, hat auch eine Chance auf Umsetzung.\u201c<\/p>\n<p>Aktuell h\u00e4ngt die Qualit\u00e4tsbestimmung des Backweizens und damit seine Verg\u00fctung vor allem vom gemessenen Rohproteingehalt im Weizenkorn ab. Dieser ist in den letzten Jahren durchschnittlich gesunken. Der Rohproteingehalt wird u.a. beeinflusst durch Sortenwahl, Standortbedingungen, Witterungsverlauf sowie H\u00f6he und Verteilung der Gaben von stickstoffhaltigen D\u00fcngemitteln. Letztere gilt es nach M\u00f6glichkeit einzusparen, um den Anforderungen an Klimaschutz und Gew\u00e4sserschutz bei der Backweizenerzeugung zu entsprechen. Neue Untersuchungen zeigen, dass einzelne Weizensorten den zur Verf\u00fcgung stehenden Stickstoff effizient in Backvolumen umsetzen k\u00f6nnen und somit auch mit vergleichsweise niedrigem Proteingehalt eine hohe Backeignung aufweisen. Die verst\u00e4rkte Nutzung solcher proteineffizienten Sorten kann daher ein Beitrag zum Klimaschutz in der Landwirtschaft sein. Voraussetzung f\u00fcr die Etablierung dieser Sorten ist, dass bei der Einstufung von Qualit\u00e4tsweizen neben dem Rohproteingehalt auch andere Qualit\u00e4tseigenschaften st\u00e4rker in den Blick genommen werden.<\/p>\n<p>Die Erkl\u00e4rung finden Sie auf unserer Website&lt;http:\/\/www.bmleh.de\/erklaerung-backweizen&gt;.<\/p>\n<p>Hintergrund:<br \/>\nDie Backweizen-Initiative ist Teil des Klimaschutzprogramms 2023 der Bundesregierung. Um Backweizen zuk\u00fcnftig mit geringeren Treibhausgas-Emissionen erzeugen zu k\u00f6nnen, finden seit 2022 unter der Leitung des BMLEH Gespr\u00e4che mit Verb\u00e4nden der Wertsch\u00f6pfungskette Backweizen und Forschungseinrichtungen statt. Ergebnis ist ein von allen Akteuren \u2013 von der Landwirtschaft \u00fcber Handel und M\u00fchlen bis hin zu B\u00e4ckereien \u2013 getragenes Ma\u00dfnahmenpaket. Weizen wird auf rund 25 % der gesamten Ackerfl\u00e4che in Deutschland angebaut, ca. ein Drittel des geernteten Weizens wird als Backweizen genutzt. Witterungsbedingt k\u00f6nnen diese Anteile schwanken.<\/p>\n<p>Quelle:bmelh.bund.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: BMLEH f\u00f6rdert Forschungsprojekt zu klimafreundlichem Backweizen mit 1,5 Millionen Euro Unterzeichnung einer gemeinsamen Erkl\u00e4rung mit der Wertsch\u00f6pfungskette Backweizen &#8211; Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit m\u00fcssen mitgedacht werden Der Bundesminister f\u00fcr Landwirtschaft, Ern\u00e4hrung und Heimat, Alois Rainer, hat bei einem Verb\u00e4ndetreffen mit den Mitgliedern der Backweizen-Initiative eine gemeinsame Erkl\u00e4rung unterzeichnet. 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