{"id":18253,"date":"2026-02-21T08:25:16","date_gmt":"2026-02-21T07:25:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=18253"},"modified":"2026-02-21T08:25:16","modified_gmt":"2026-02-21T07:25:16","slug":"staatsministerium-entwickelt-modellverteilung-auf-grundlage-einer-potenzialanalyse-des-oekoenergie-instituts-bayern-oeib","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=18253","title":{"rendered":"Staatsministerium entwickelt Modellverteilung auf Grundlage einer Potenzialanalyse des \u00d6koenergie-Instituts Bayern (\u00d6IB)"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen:<\/span><\/p>\n<p>Staatsministerium entwickelt Modellverteilung auf Grundlage einer Potenzialanalyse des \u00d6koenergie-Instituts Bayern (\u00d6IB)<\/p>\n<p>Aiwanger: &#8222;Unsere richtungsweisenden Orientierungswerte f\u00fcr die Windenergie-Teilfl\u00e4chenziele bis 2032 bringen mehr Planungssicherheit in die Regionen&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=6264\" rel=\"attachment wp-att-6264\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-6264\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/bamberg8-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/bamberg8-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/bamberg8.jpg 480w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das Bayerische Staatsministerium f\u00fcr Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie hat unverbindliche Orientierungswerte f\u00fcr die Windenergie-Teilfl\u00e4chenziele bis 2032 festgelegt. Die konkrete Ausweisung dieser Fl\u00e4chen erfolgt durch die Regionalen Planungsverb\u00e4nde. Da das Potenzial f\u00fcr Windenergie in einigen Regionen begrenzt ist, entwickelte das Staatsministerium eine fachliche Modellverteilung. Grundlage hierf\u00fcr ist eine Potenzialanalyse des \u00d6koenergie-Instituts Bayern (\u00d6IB) am Landesamt f\u00fcr Umwelt. \u00a0 Die darin enthaltenen Teilfl\u00e4chenziele (TFZ) 2032 f\u00fcr die 18 bayerischen Regionen liegen zwischen 1,3 und 2,1 Prozent der jeweiligen Regionsfl\u00e4che. Diese Werte sind als unverbindliche Orientierungs- und empfohlene Mindestwerte zu verstehen, bis sie endg\u00fcltig im Landesentwicklungsprogramm (LEP) festgeschrieben werden. \u00a0 Die verbindlichen Fl\u00e4chenziele f\u00fcr die Bundesl\u00e4nder sind im Windenergiefl\u00e4chenbedarfsgesetz (WindBG) geregelt. F\u00fcr Bayern bedeutet dies: Bis Ende 2027 m\u00fcssen 1,1 Prozent der Landesfl\u00e4che ausgewiesen werden, bis Ende 2032 m\u00fcssen es bayernweit 1,8 Prozent sein. \u00a0 Die Bundesregierung hat im Fr\u00fchjahr 2025 angek\u00fcndigt, die bis zum 31. Dezember 2032 geltenden Fl\u00e4chenbeitragswerte f\u00fcr Windenergie \u2013 in Bayern 1,8 Prozent der Landesfl\u00e4che \u2013 nochmals zu \u00fcberpr\u00fcfen. Die Unsicherheit \u00fcber die k\u00fcnftigen gesetzlichen Rahmenbedingungen seitens des Bundes sorgt zunehmend f\u00fcr Verunsicherung bei Planern und Investoren. \u00a0 Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger erkl\u00e4rt: \u201eIch freue mich sehr, dass inzwischen die Mehrheit der Regionen in Bayern \u2013 trotz der noch ausstehenden Best\u00e4tigung des Fl\u00e4chenziels 2032 durch den Bund \u2013 die Windenergiesteuerung erfolgreich umgesetzt hat. Mit unseren richtungsweisenden Orientierungswerten konnten wir in einigen Regionen die Spannungen vor Ort reduzieren.\u201c \u00a0 Mehr als die H\u00e4lfte der 18 Regionalen Planungsverb\u00e4nde in Bayern hat in den vergangenen drei Jahren zusammen rund 62.540 Hektar neue Windenergiegebiete ausgewiesen. Dahinter stehen umfangreiche und aufw\u00e4ndige Planungsprozesse. Neben der Windh\u00f6ffigkeit m\u00fcssen zahlreiche weitere Aspekte ber\u00fccksichtigt werden, darunter zivile Luftfahrt, Denkmalschutz und Netzinfrastruktur. Zudem ist sicherzustellen, dass die r\u00e4umlichen Auswirkungen nicht zu einer \u00dcberlastung von B\u00fcrgern und Ortschaften f\u00fchren. \u00a0 Die Windenergieplanung in Bayern liegt in der Verantwortung der Regionalen Planungsverb\u00e4nde in kommunaler Tr\u00e4gerschaft. In umfangreichen Beteiligungsverfahren werden alle relevanten Belange erfasst, teils mehrere tausend Stellungnahmen ausgewertet, gepr\u00fcft und gegeneinander abgewogen. \u00a0 Aiwanger betont: \u201eDer Ausbau der Windenergie an vertr\u00e4glichen und m\u00f6glichst konfliktarmen Standorten bei gr\u00f6\u00dftm\u00f6glicher kommunaler Akzeptanz ist keine leichte Aufgabe. Die Regionalen Planungsverb\u00e4nde leisten hier jedoch hervorragende Arbeit.\u201c \u00a0 Aufgrund der regional sehr unterschiedlichen Windenergiepotenziale hat die Staatsregierung zun\u00e4chst einheitlich nur die Mindestziele bis Ende 2027 in H\u00f6he von 1,1 Prozent der jeweiligen Regionsfl\u00e4che f\u00fcr alle 18 bayerischen Regionen vorgegeben. Werden die Vorgaben nicht erf\u00fcllt, k\u00f6nnen Windenergieanlagen errichtet werden, ohne Steuerungsm\u00f6glichkeiten durch L\u00e4nder und Kommunen. \u00a0 Da der Bund seine Evaluation der Zielvorgaben bis 2032 noch nicht abgeschlossen hat, wurden die dar\u00fcber hinausgehenden differenzierten Fl\u00e4chenziele den Regionalen Planungsverb\u00e4nden vorerst lediglich als unverbindliche Orientierungswerte empfohlen. Weitere Einzelheiten zu diesen Orientierungswerten finden Sie unter: \u00a0 https:\/\/www.energieatlas.bayern.de\/erneuerbare-energien\/windenergie\/themenplattform-planen-genehmigen\/regionalplanung<\/p>\n<p>Quelle:stmwi.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Staatsministerium entwickelt Modellverteilung auf Grundlage einer Potenzialanalyse des \u00d6koenergie-Instituts Bayern (\u00d6IB) Aiwanger: &#8222;Unsere richtungsweisenden Orientierungswerte f\u00fcr die Windenergie-Teilfl\u00e4chenziele bis 2032 bringen mehr Planungssicherheit in die Regionen&#8220; Das Bayerische Staatsministerium f\u00fcr Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie hat unverbindliche Orientierungswerte f\u00fcr die Windenergie-Teilfl\u00e4chenziele bis 2032 festgelegt. Die konkrete Ausweisung dieser Fl\u00e4chen erfolgt durch die Regionalen Planungsverb\u00e4nde. 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