{"id":18204,"date":"2026-02-02T08:41:52","date_gmt":"2026-02-02T07:41:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=18204"},"modified":"2026-02-02T08:41:52","modified_gmt":"2026-02-02T07:41:52","slug":"notfallregelung-fuer-deutsche-fischwirtschaft-bundesminister-rainer-erlaubt-nationales-it-system-zu-verwenden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=18204","title":{"rendered":"Notfallregelung f\u00fcr deutsche Fischwirtschaft: Bundesminister Rainer erlaubt nationales IT-System zu verwenden"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Notfallregelung f\u00fcr deutsche Fischwirtschaft: Bundesminister Rainer erlaubt nationales IT-System zu verwenden<br \/>\nVon EU-Kommission entwickeltes IT-System CATCH nicht praxistauglich<\/p>\n<p>CATCH ist ein von der Europ\u00e4ischen Kommission entwickeltes digitales Informationsmanagementsystem. Es dient der Verhinderung illegaler, ungemeldeter und unregulierter Fischerei (IUU-Fischerei). Seit dem 10. Januar 2026 sind die zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden der EU-Mitgliedstaaten sowie Wirtschaftsbeteiligte zur Nutzung von CATCH f\u00fcr die Ein- und Ausfuhr von Fischereierzeugnissen verpflichtet. Grundlage ist die Verordnung (EG) Nr. 1005\/2008, die im Jahr 2023 ge\u00e4ndert wurde. Wie sich jetzt gezeigt hat, weist CATCH derzeit erhebliche M\u00e4ngel auf und ist noch nicht praktikabel.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=12574\" rel=\"attachment wp-att-12574\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-12574\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/fisch-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/fisch-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/fisch.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>In der Folge wird von F\u00e4llen berichtet, in denen Fischereierzeugnisse nicht ein- oder ausgef\u00fchrt werden k\u00f6nnen und die Vernichtung von Lebensmitteln sowie erhebliche wirtschaftliche Sch\u00e4den f\u00fcr Unternehmen drohen. Der Bundesminister f\u00fcr Ern\u00e4hrung, Landwirtschaft und Heimat, Alois Rainer, hat daher die Bundesanstalt f\u00fcr Landwirtschaft und Ern\u00e4hrung (BLE) angewiesen, bis auf weiteres das nationale System FIKON II zu verwenden. Damit wird einerseits die Informationspflicht nach EU-Recht erf\u00fcllt, ohne aber andererseits die wirtschaftliche T\u00e4tigkeit unserer Unternehmen durch nicht praktikable technische Systeme zu st\u00f6ren.<\/p>\n<p>Bundesminister Alois Rainer dazu: \u201eDie EU-Regelungen m\u00fcssen f\u00fcr alle Beteiligten nachvollziehbar und handhabbar sein. Ich erwarte daher m\u00f6glichst zeitnah ambitionierte Vorschl\u00e4ge der Kommission, um die Schwierigkeiten zu beheben. Bis es soweit ist, habe ich als Notfallregelung die BLE angewiesen, unser nationales IT-System zu verwenden. Auch andere L\u00e4nder haben sich auf dem EU-Agrarrat in dieser Woche \u00fcber CATCH beklagt.\u201c<\/p>\n<p>Eine Warenanmeldung, die bislang beispielsweise zehn Minuten dauerte, besch\u00e4ftigt die Wirtschaftsbeteiligten und die zust\u00e4ndige Beh\u00f6rde nun mehrere Stunden. Es fehlte eine nennenswerte Testphase, stattdessen wird faktisch im Realbetrieb geprobt. Zudem sind viele Wirtschaftsbeteiligte, insbesondere in Drittstaaten, nicht oder unzureichend geschult, so dass fehlerhafte Dokumente vorgelegt werden.<\/p>\n<p>Quelle:bmleh.bund.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Notfallregelung f\u00fcr deutsche Fischwirtschaft: Bundesminister Rainer erlaubt nationales IT-System zu verwenden Von EU-Kommission entwickeltes IT-System CATCH nicht praxistauglich CATCH ist ein von der Europ\u00e4ischen Kommission entwickeltes digitales Informationsmanagementsystem. Es dient der Verhinderung illegaler, ungemeldeter und unregulierter Fischerei (IUU-Fischerei). 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