{"id":18182,"date":"2026-01-25T08:35:47","date_gmt":"2026-01-25T07:35:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=18182"},"modified":"2026-01-25T08:35:47","modified_gmt":"2026-01-25T07:35:47","slug":"bundeswettbewerb-oekologischer-landbau-rainer-zeichnet-beste-bio-betriebe-2026-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=18182","title":{"rendered":"Bundeswettbewerb \u00d6kologischer Landbau: Rainer zeichnet beste Bio-Betriebe 2026 aus"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Bundeswettbewerb \u00d6kologischer Landbau: Rainer zeichnet beste Bio-Betriebe 2026 aus<\/p>\n<p>Der Bundesminister f\u00fcr Landwirtschaft, Ern\u00e4hrung und Heimat, Alois Rainer, hat heute auf der Gr\u00fcnen Woche in Berlin die drei Gewinnerbetriebe des Bundeswettbewerbs \u00d6kologischer Landbau 2026 ausgezeichnet. Mit dem Preisgeld von insgesamt 37.500 Euro ehrt das BMLEH Landwirtinnen und Landwirte, die erfolgreich \u00f6kologisch wirtschaften und sich mit ungew\u00f6hnlichen Konzepten, Eigeninitiative und Kreativit\u00e4t hervortun. Die diesj\u00e4hrigen Gewinnerinnen und Gewinner \u00fcberzeugten die Jury mit einer besonders nachhaltigen Obsterzeugung, einer innovativen Betriebsgemeinschaft und einem Ziegenbetrieb mit eigener, regionaler Wertsch\u00f6pfungskette.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=12359\" rel=\"attachment wp-att-12359\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-12359\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/getreide-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/getreide-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/getreide.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bundesminister Rainer dazu: &#8222;Die ausgezeichneten Bio-Betriebe machen deutlich, wie breit der heimische \u00d6kolandbau aufgestellt ist und welche Bedeutung er gerade f\u00fcr unsere l\u00e4ndlichen Regionen hat. Das ist nicht zuletzt dem herausragenden Engagement der Betriebsleiterinnen und Betriebsleiter zu verdanken, die mit gro\u00dfer Kompetenz und Tatkraft au\u00dfergew\u00f6hnliche Konzepte auf ihren Betrieben umgesetzt haben. Davon profitieren nicht nur die Betriebe selbst, sondern auch die Menschen in der Region.&#8220;<\/p>\n<p>Die Gewinner des diesj\u00e4hrigen Bundeswettbewerbes im Kurzportrait:<\/p>\n<p>* Die Naturland-Betriebe Neudecker in Hohenpolding (Bayern) beeindruckte die Jury mit einer unternehmerisch und vielseitig ausgerichteten Betriebsgemeinschaft. So baut Anton Neudecker auf seinem Betrieb Bio-Zuckermais an, f\u00fcr den er mit einem Partner auch eine Vermarktungsschiene aufgebaut hat. Barbara Neudecker hat auf ihrem Betriebsteil erfolgreich eine nachhaltige Pferdepensionshaltung aufgebaut, f\u00fcr die sie ein Bewegungsstallkonzept weiterentwickelt hat. Die Biogasanlage der Betriebsgemeinschaft wird im Verbund mit 20 weiteren Bio-H\u00f6fen der Region betrieben. Zur sinnvollen Nutzung der Abw\u00e4rme hat Anton Neudecker ein eigenes Konzept entwickelt. So werden in der &#8222;Br\u00f6selei&#8220; unter anderem \u00fcber 2.000 Tonnen Altbrot getrocknet, gemahlen und als Kraftfutterkomponente an ein Mischfutterwerk geliefert. Durch einen Gr\u00fcnspeicher f\u00fcr diverse Photovoltaikanlagen gelingt es, die Betriebsgemeinschaft ganzj\u00e4hrig mit eigenem Strom zu versorgen.<\/p>\n<p>* Der Bio-Obsthof Glocker der Familie Glocker in Horgenzell (Baden-W\u00fcrttemberg) wird f\u00fcr sein besonders nachhaltiges Konzept zum Obstbau und seine Pionierarbeit in diesem Bereich ausgezeichnet. Der Betrieb baut Kern-, Stein- und Beerenobst an. Betriebsleiter Nikolaus Glocker hat alle Anbaubereiche im Sinne eines vorbeugenden Pflanzenschutzes optimiert, etwa durch eine gezielte F\u00f6rderung des Bodenlebens, durch Anlage von Bl\u00fchstreifen und Nutzung widerstandsf\u00e4higer Sorten. Die gro\u00dfe Artenvielfalt senkt den Druck durch Schad- und Krankheitserreger. Der Betrieb ist seit langem regelm\u00e4\u00dfig Partner bei Forschungsprojekten zur Optimierung des Bio-Obstbaus und entwickelt auch selbst praxisnahe Technik f\u00fcr den Bio-Anbau, etwa eine Putzmaschine, mit der Regenflecken von den Fr\u00fcchten entfernt werden k\u00f6nnen. Zudem engagiert sich Nikolaus Glocker intensiv f\u00fcr den Wissenstransfer in der Branche.<\/p>\n<p>* Der Bioland-Hof Obermayer in Clenze im Wendland (Niedersachsen) erh\u00e4lt die Auszeichnung f\u00fcr die \u00fcberzeugende Umsetzung eines Betriebskonzeptes, bei dem die Erzeugung von Ziegenmilch und eine regionale Vermarktung im Mittelpunkt stehen. Das Betriebsleiterpaar Veronika und S\u00f6ren Obermayer hat in wenigen Jahren eine eigene Produktion und eine Vermarktung-GbR f\u00fcr diverse Ziegenmilchprodukte aufgebaut. Die Ziegenspezialit\u00e4ten werden ausschlie\u00dflich regional im Umkreis von 30 Kilometern vermarktet. F\u00fcr die Haltung der 60-k\u00f6pfigen Mutterziegenherde hat das Paar neue Konzepte entwickelt, etwa die F\u00fctterung mit Laub von Agroforstfl\u00e4chen. Durch den Hofladen, regelm\u00e4\u00dfige Hoff\u00fchrungen und Kulturveranstaltungen sowie enge Partnerschaften mit mehreren Schulen ist der Betrieb zu einer wichtigen und beliebten Anlaufstelle in der Region geworden.<\/p>\n<p>Weitere Informationen zur Preisverleihung und den Konzepten der drei ausgezeichneten Bio-Betriebe finden Sie im Internet unter www.wettbewerb-oekolandbau.de&lt;http:\/\/www.wettbewerb-oekolandbau.de&gt; und auf der Webseite des BMLEH&lt;https:\/\/bmel.de\/wettbewerb-oekolandbau&gt;.<\/p>\n<p>Quelle:bmleh.bund.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Bundeswettbewerb \u00d6kologischer Landbau: Rainer zeichnet beste Bio-Betriebe 2026 aus Der Bundesminister f\u00fcr Landwirtschaft, Ern\u00e4hrung und Heimat, Alois Rainer, hat heute auf der Gr\u00fcnen Woche in Berlin die drei Gewinnerbetriebe des Bundeswettbewerbs \u00d6kologischer Landbau 2026 ausgezeichnet. 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