{"id":18091,"date":"2025-12-15T08:38:48","date_gmt":"2025-12-15T07:38:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=18091"},"modified":"2025-12-15T08:38:48","modified_gmt":"2025-12-15T07:38:48","slug":"gruener-wasserstoff-profitiert-von-treibhausgas-minderungsquote","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=18091","title":{"rendered":"Gr\u00fcner Wasserstoff profitiert von Treibhausgas-Minderungsquote"},"content":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen:<\/p>\n<p>Gr\u00fcner Wasserstoff profitiert von Treibhausgas-Minderungsquote<\/p>\n<p>Aiwanger: &#8222;Wasserstoff in der Mobilit\u00e4t wird durch die neue THG-Quote g\u00fcnstiger und hat gro\u00dfe Chancen auf den Durchbruch&#8220;.<\/p>\n<p>Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger sieht in der Weiterentwicklung der Treibhausgas-Minderungsquote (THG-Quote) \u201eeine gro\u00dfe Chance f\u00fcr den Durchbruch der Wasserstoffmobilit\u00e4t\u201c.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=8523\" rel=\"attachment wp-att-8523\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-8523\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/wald1-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/wald1-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/wald1.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das Bundeskabinett hat vergangene Woche einen entsprechenden Gesetzentwurf beschlossen. K\u00fcnftig soll ein steigender Anteil der von Mineral\u00f6lunternehmen zu erbringenden Treibhausgasminderung durch den Erwerb von Zertifikaten f\u00fcr das Inverkehrbringen von Wasserstoff und synthetischen Kraftstoffen erf\u00fcllt werden. Bislang gab es hierf\u00fcr keine verbindlichen Vorgaben. Der Bundestag soll das Gesetz im M\u00e4rz 2026 verabschieden. \u00a0 Aiwanger betont: \u201eMit dieser Querfinanzierung wird Wasserstoff in der Mobilit\u00e4t deutlich g\u00fcnstiger und damit wettbewerbsf\u00e4hig gegen\u00fcber fossilen Kraftstoffen und dem Elektroantrieb. Wir rechnen dann mit einem Preis von rund acht Euro pro Kilogramm. Das wird erreichbar, weil die Zertifikate f\u00fcr den Einsatz von Wasserstoff erheblich an Wert gewinnen und der Tankstellenpreis dadurch von derzeit etwa 13 Euro pro Kilogramm deutlich sinken kann.\u201c \u00a0 Ein Pkw legt mit einem Kilogramm Wasserstoff rund 100 Kilometer zur\u00fcck, ein Lkw ben\u00f6tigt f\u00fcr 100 Kilometer etwa sechs bis acht Kilogramm Wasserstoff. Aiwanger: \u201eDas bundesweit einzigartige bayerische F\u00f6rderprogramm f\u00fcr Wasserstoff-Lkw, das wir mit 35 Millionen Euro ausgestattet haben, kommt damit genau zur richtigen Zeit. Die Antragstellung ist ab Ende Januar 2026 m\u00f6glich.\u201c \u00a0 Der Bayerische Energieminister erwartet durch das neue Gesetz einen erheblichen Impuls f\u00fcr die Wasserstoffwirtschaft. \u201eDa synthetische Kraftstoffe auf Basis erneuerbaren Wasserstoffs derzeit kaum am Markt verf\u00fcgbar sind, ist zu erwarten, dass die Quote zun\u00e4chst nahezu vollst\u00e4ndig durch erneuerbaren Wasserstoff erf\u00fcllt wird\u201c, erkl\u00e4rt Aiwanger. Bayern sieht sich f\u00fcr den Aufschwung der Wasserstoffmobilit\u00e4t gut aufgestellt. \u201eMit unserem Elektrolyseur-F\u00f6rderprogramm haben wir fr\u00fchzeitig die richtigen Weichen gestellt. Bis 2028 werden die gef\u00f6rderten Elektrolyseure \u00fcberwiegend in Betrieb gehen, die ersten bereits sehr zeitnah. Werden alle Projekte umgesetzt, k\u00f6nnen die gef\u00f6rderten Anlagen rund 15.000 Tonnen Wasserstoff pro Jahr produzieren \u2013 eine beachtliche Menge aus heimischen erneuerbaren Energiequellen. Bayern liefert, w\u00e4hrend andere nur reden\u201c, unterstreicht Aiwanger. \u00a0 So funktioniert die THG-Minderungsquote: Tankstellenbetreiber erzielen ihre Erl\u00f6se einerseits durch den Verkauf von Wasserstoff an Kundinnen und Kunden und andererseits durch den Handel mit Zertifikaten f\u00fcr erneuerbaren Wasserstoff. Diese Zertifikate werden von Anbietern konventioneller Kraftstoffe ben\u00f6tigt, um die gesetzlichen Vorgaben der THG-Minderungsquote zu erf\u00fcllen. Durch das neue Gesetz d\u00fcrfte der Preis dieser Zertifikate deutlich steigen, was zu sinkenden Wasserstoffpreisen an der Tankstelle f\u00fchrt. Die h\u00f6here Attraktivit\u00e4t f\u00fcr Kunden erm\u00f6glicht zugleich einen wirtschaftlichen Betrieb der Tankstellen. \u00a0 Ein Beispiel: Die Tyczka Hydrogen GmbH hat die Preise an ihrer Tankstelle im G\u00fcterverkehrszentrum Augsburg bereits auf 9,50 Euro pro Kilogramm gesenkt. \u00a0 Aus Sicht des Bayerischen Wirtschaftsministeriums (StMWi) ist entscheidend, dass die Ziele der THG-Quote langfristig Bestand haben und nicht durch weitere Gesetzes\u00e4nderungen erneut positive Marktentwicklungen ausgebremst werden. Nur so kann der Wasserstoffwirtschaft verl\u00e4ssliche Planungssicherheit gegeben werden. Parallel dazu muss die strenge EU-Regulatorik zur Definition von erneuerbarem Wasserstoff gelockert werden, damit die Produktion von Wasserstoff g\u00fcnstiger und f\u00fcr Betreiber von Elektrolyseuren wirtschaftlicher wird. Daf\u00fcr setzt sich das StMWi seit langem ein.<\/p>\n<p>Quelle:stmwi.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Gr\u00fcner Wasserstoff profitiert von Treibhausgas-Minderungsquote Aiwanger: &#8222;Wasserstoff in der Mobilit\u00e4t wird durch die neue THG-Quote g\u00fcnstiger und hat gro\u00dfe Chancen auf den Durchbruch&#8220;. Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger sieht in der Weiterentwicklung der Treibhausgas-Minderungsquote (THG-Quote) \u201eeine gro\u00dfe Chance f\u00fcr den Durchbruch der Wasserstoffmobilit\u00e4t\u201c. Das Bundeskabinett hat vergangene Woche einen entsprechenden Gesetzentwurf beschlossen. 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