{"id":18077,"date":"2025-12-09T08:45:23","date_gmt":"2025-12-09T07:45:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=18077"},"modified":"2025-12-09T08:45:23","modified_gmt":"2025-12-09T07:45:23","slug":"wirtschaftsminister-aiwanger-spricht-mit-buergerinitiative-gegenwind-bayerischer-wald","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=18077","title":{"rendered":"Wirtschaftsminister Aiwanger spricht mit B\u00fcrgerinitiative Gegenwind Bayerischer Wald"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen:<\/span><\/p>\n<p>Wirtschaftsminister Aiwanger spricht mit B\u00fcrgerinitiative Gegenwind Bayerischer Wald<\/p>\n<p>Aiwanger: &#8222;Windkraft ist gebietsweise umstritten, die Politik muss mit den B\u00fcrgern reden wo es Gespr\u00e4chsbedarf gibt&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=7069\" rel=\"attachment wp-att-7069\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-7069\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/waldweg-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/waldweg-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/waldweg.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Um \u00fcber den m\u00f6glichen Bau von Windkraftanlagen im Bayerischen Wald zu sprechen, hat sich Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger mit Vertretern der B\u00fcrgerinitiative Gegenwind Bayerischer Wald im Wirtschaftsministerium getroffen. Besonders in Gebieten, die bisher keine Windkraftanlagen haben, sind die Bedenken erfahrungsgem\u00e4\u00df besonders gro\u00df, so Aiwanger. Andere Regionen Bayerns, die oft schon vor Jahrzehnten in die Windkraft eingestiegen sind, bauen dagegen weiter aus. Jetzt gelte es, einerseits die Sorgen der B\u00fcrger ernst zu nehmen, andererseits aber auch die Chancen der Windkraft gezielt zu nutzen und negative Auswirkungen zu reduzieren. \u00a0 Aiwanger: \u201eIch danke der B\u00fcrgerinitiative f\u00fcr den konstruktiven und vern\u00fcnftigen Austausch. Ich nehme die Argumente und die emotionale Bindung der Menschen an ihre Heimat sehr ernst. Der Bayerische Wald ist f\u00fcr viele ein Gebiet, in dem sie keine Windr\u00e4der haben wollen. Allerdings spielt Windkraft eine zentrale Rolle f\u00fcr die k\u00fcnftige Energieversorgung im Freistaat, ein heutiges Windrad liefert Strom f\u00fcr rund 10 000 B\u00fcrger, kombiniert mit Speichern und weiteren Erneuerbaren Energien wie Holz, Sonne und Wasserkraft k\u00f6nnen wir so ganze Landstriche quasi energieautark aufstellen. Wir sollten Windr\u00e4der nicht nur als Bedrohung wahrnehmen. Die Versorgung mit heimischer Energie kann vielmehr eine Chance sein. Pacht-Einnahmen von teilweise \u00fcber 100 000 Euro sorgen in vielen Regionen Bayerns schon heute f\u00fcr Kommunen oder Waldbesitzer f\u00fcr die Einnahmen, die sie brauchen, um ihre W\u00e4lder gut zu bewirtschaften, Personal zu bezahlen oder Pflanzungen zu erm\u00f6glichen.\u201c Eine sehr beliebte Variante des Windkraft-Ausbaus sei auch die sogenannte Pooling-L\u00f6sung, in der Grundbesitzer einer gr\u00f6\u00dferen Gebietskulisse von oft mehreren hundert oder gar tausend Hektar ihre W\u00e4lder oder Felder in einen gro\u00dfen Planungstopf g\u00e4ben und zustimmten, dass hier Windr\u00e4der in optimaler Konstellation geplant werden. Die Pachteinnahmen f\u00fcr die Windr\u00e4der von oft mehreren tausend Euro pro Hektar und Jahr w\u00fcrden dann auf die Grundbesitzer gleichm\u00e4\u00dfig verteilt, wobei diejenigen, auf deren Grund dann konkret ein Windrad errichtet wird, noch eine h\u00f6here Entsch\u00e4digung ausbezahlt w\u00fcrde. Die Einnahmen hieraus seien dadurch vielfach h\u00f6her als f\u00fcr die normale Waldbewirtschaftung bei einem j\u00e4hrlichen Zuwachs an Holz von f\u00fcnf bis zehn Festmeter pro Hektar und Jahr zu erwarten seien. Dies gelte auch f\u00fcr Pooling-Fl\u00e4chenbesitzer, auf deren Grundst\u00fcck am Ende gar kein Windrad errichtet wird. \u00a0 Bis Ende 2027 m\u00fcssen per Bundesgesetz 1,1 Prozent der bayerischen Landesfl\u00e4che f\u00fcr Windenergieanlagen ausgewiesen werden \u2013 und das in jeder Planungsregion. Bis 2032 steigt dieser Anteil auf bayernweit 1,8 Prozent. Das schreibt das Windenergiefl\u00e4chenbedarfsgesetz (WindBG) des Bundes vor. Die Festlegung regionaler Teilfl\u00e4chenziele steht noch aus. Die Regionalen Planungsverb\u00e4nde (RPV) \u2013 also Zusammenschl\u00fcsse betroffener Gemeinden und Landkreise \u2013 sind mit der Ausweisung entsprechender Fl\u00e4chen f\u00fcr Windenergie betraut. F\u00fcr die Region Donau-Wald sieht die interne Planung des Wirtschaftsministeriums einen Fl\u00e4chenbeitrag von lediglich 1,4 Prozent vor. Andere Regionen Bayerns, vor allem in Franken, sollen 2,1 Prozent liefern, planen aber oft freiwillig noch mehr, um die Wertsch\u00f6pfungsm\u00f6glichkeit zu nutzen. Aiwanger verwies auch darauf, dass moderne Windr\u00e4der quasi lautlos seien. Er bot an, solche Anlagen zu besichtigen, um diesbez\u00fcgliche Bedenken durch eigene Anschauung ausr\u00e4umen zu k\u00f6nnen. \u00a0 Laut Energieatlas Bayern sind in der Region Donau-Wald bislang lediglich f\u00fcnf Windenergieanlagen mit einer installierten Gesamtleistung von insgesamt rund zw\u00f6lf Megawatt in Betrieb. Sie z\u00e4hlt damit zu den Regionen mit der geringsten Windenergienutzung in Bayern.<\/p>\n<p>Quelle:stmwi.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Wirtschaftsminister Aiwanger spricht mit B\u00fcrgerinitiative Gegenwind Bayerischer Wald Aiwanger: &#8222;Windkraft ist gebietsweise umstritten, die Politik muss mit den B\u00fcrgern reden wo es Gespr\u00e4chsbedarf gibt&#8220; Um \u00fcber den m\u00f6glichen Bau von Windkraftanlagen im Bayerischen Wald zu sprechen, hat sich Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger mit Vertretern der B\u00fcrgerinitiative Gegenwind Bayerischer Wald im Wirtschaftsministerium getroffen. 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