{"id":17986,"date":"2025-11-02T07:24:44","date_gmt":"2025-11-02T06:24:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=17986"},"modified":"2025-11-02T07:24:44","modified_gmt":"2025-11-02T06:24:44","slug":"ostseefischerei-bedingungen-bleiben-stabil-2026-keine-neuen-einschraenkungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=17986","title":{"rendered":"Ostseefischerei: Bedingungen bleiben stabil \u2013 2026 keine neuen Einschr\u00e4nkungen"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Ostseefischerei: Bedingungen bleiben stabil \u2013 2026 keine neuen Einschr\u00e4nkungen<br \/>\nEU-Fischereirat trifft schwierige aber notwendige Entscheidungen zur Bestandserholung in der westlichen Ostsee \u2013 Stellnetzfischerei auf Hering bleibt erhalten<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=8913\" rel=\"attachment wp-att-8913\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-8913\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/angeln-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/angeln-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/angeln.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der Rat der EU-Fischereiministerinnen und -minister hat heute in Luxemburg die Fangquoten f\u00fcr die Fischbest\u00e4nde in der Ostsee f\u00fcr das Jahr 2026 beschlossen. Die gezielte Fischerei auf die f\u00fcr Deutschland wichtigsten Best\u00e4nde Dorsch und Hering in der westlichen Ostsee bleibt weiterhin grunds\u00e4tzlich geschlossen.<\/p>\n<p>Anlass zur Hoffnung gibt es weiterhin beim westlichen Hering: Anzeichen f\u00fcr eine Bestandserholung der letzten Jahre setzen sich fort. Deutschland hatte sich daher in schwierigen Verhandlungen erfolgreich daf\u00fcr eingesetzt, dass die kleine K\u00fcstenfischerei weiter westlichen Hering in begrenztem Rahmen mit passiven Fangger\u00e4ten, wie Stellnetzen und Reusen, gezielt fangen kann. Beim Dorsch muss die Schlie\u00dfung der gezielten Fischerei und der Freizeitfischerei fortgef\u00fchrt werden \u2013 eine Erholung der Best\u00e4nde ist weiterhin nicht in Sicht. Deutschland konnte aber \u2013 entgegen einem urspr\u00fcnglichen K\u00fcrzungsvorschlag der EU-Kommission \u2013 eine Fortschreibung der bislang geltenden Beifangmengen f\u00fcr Dorsch erreichen. So wird gew\u00e4hrleistet, dass die Fischerei auf Plattfische wie Scholle, bei der Dorsch oft Beifang ist, weiterhin ohne Einschr\u00e4nkungen m\u00f6glich ist. Zudem hat sich der Rat auf eine Fortf\u00fchrung der Regelungen f\u00fcr die Freizeitfischerei auf Lachs im bisherigen Umfang geeinigt \u2013 auch k\u00fcnftig d\u00fcrfen Angler ein Besatzlachs pro Tag fischen.<\/p>\n<p>Zu dem Beschluss \u00fcber die Ostseequoten erkl\u00e4rt der Bundesminister f\u00fcr Landwirtschaft, Ern\u00e4hrung und Heimat, Alois Rainer: \u201eDie Fischerei an unseren K\u00fcsten ist weit mehr als ein Wirtschaftszweig \u2013 sie ist ein einzigartiges Kulturgut und ein St\u00fcck unserer Heimat. Das m\u00fcssen wir bewahren. Die heutigen Entscheidungen des Rates zu den Ostseefangquoten bauen auf den langj\u00e4hrigen Anstrengungen zur Erholung der Best\u00e4nde auf und erm\u00f6glichen zugleich, dass auch 2026 wichtige Fischereien fortgef\u00fchrt werden k\u00f6nnen \u2013 ohne zus\u00e4tzliche Einschr\u00e4nkungen gegen\u00fcber dem laufenden Jahr. Diese Balance zwischen Schutz und Nutzung war mir besonders wichtig.\u201c<\/p>\n<p>Bei Sprotte steigt die Fangmenge um 45 Prozent, beim zentralen Hering um 15 Prozent. F\u00fcr Scholle einigte sich der Rat auf eine leichte Reduzierung der Fangmenge um 3 Prozent.<\/p>\n<p>Um Optionen f\u00fcr eine langfristige Erholung der Fischbest\u00e4nde in der Ostsee auszuloten, haben sich die Kommission und die Ostseeanrainerstaaten darauf verst\u00e4ndigt, den Internationalen Rat f\u00fcr Meeresforschung (ICES) zu bitten, Szenarien f\u00fcr der Wiederaufbau der Best\u00e4nde aufzeigen.<\/p>\n<p>Die Beschl\u00fcsse im Einzelnen:<\/p>\n<p>EU-Gesamtfang-menge 2025 Deutsche Quote 2025 EU-Gesamtfang-menge 2026 Deutsche Quote 2026 Anpassung<br \/>\nin Tonnen in Prozent<br \/>\nHering westliche Ostsee (grds. nur Beifang) 788 435 788 435 +\/-0 %<br \/>\nDorsch westliche Ostsee (nur Beifang) 266 57 266 57 +\/- 0 %<br \/>\nDorsch \u00f6stliche Ostsee (nur Beifang) 430 39 430 39 +\/- 0 %<br \/>\nScholle 11.313 900 10.973 873 -3 %<br \/>\nSprotte 139.500 8.718 201.975 12.622 +45 %<\/p>\n<p>Quelle:bmleh.bund.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Ostseefischerei: Bedingungen bleiben stabil \u2013 2026 keine neuen Einschr\u00e4nkungen EU-Fischereirat trifft schwierige aber notwendige Entscheidungen zur Bestandserholung in der westlichen Ostsee \u2013 Stellnetzfischerei auf Hering bleibt erhalten Der Rat der EU-Fischereiministerinnen und -minister hat heute in Luxemburg die Fangquoten f\u00fcr die Fischbest\u00e4nde in der Ostsee f\u00fcr das Jahr 2026 beschlossen. 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