{"id":17929,"date":"2025-10-10T08:38:07","date_gmt":"2025-10-10T06:38:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=17929"},"modified":"2025-10-10T08:38:07","modified_gmt":"2025-10-10T06:38:07","slug":"bmleh-schafft-mehr-flexibilitaet-bei-bekaempfung-der-schilf-glasfluegelzikade","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=17929","title":{"rendered":"BMLEH schafft mehr Flexibilit\u00e4t bei Bek\u00e4mpfung der Schilf-Glasfl\u00fcgelzikade"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>BMLEH schafft mehr Flexibilit\u00e4t bei Bek\u00e4mpfung der Schilf-Glasfl\u00fcgelzikade<br \/>\nBundeskabinett best\u00e4tigt von Bundesminister Rainer vorgelegte \u00c4nderungsverordnung zur Pr\u00e4vention<\/p>\n<p>Die Schilf-Glasfl\u00fcgelzikade breitet sich zunehmend auf landwirtschaftlichen Ackerbau- und Gem\u00fcsefl\u00e4chen in Deutschland aus. Sie sch\u00e4digt die betroffenen Kulturen vor allem dadurch, dass sie bakterielle Krankheitserreger \u00fcbertr\u00e4gt, wie zum Beispiel die Pflanzenkrankheit Stolbur. Kartoffeln werden gummiartig. Landwirtinnen und Landwirte sollen zur Bek\u00e4mpfung der Schilf-Glasfl\u00fcgelzikade nun mehr Flexibilit\u00e4t durch Anwendung der Schwarzbrache bekommen. Schwarzbrachen sind Ackerfl\u00e4chen, die im Herbst und Winter vor\u00fcbergehend vegetationslos gehalten werden. Dadurch wird den im Boden lebenden Larven der Zikade die Nahrungsgrundlage entzogen. Der Bundesminister f\u00fcr Landwirtschaft, Ern\u00e4hrung und Heimat, Alois Rainer, hat dazu heute dem Bundeskabinett die \u201eDritte Verordnung zur \u00c4nderung der GAP-Konditionalit\u00e4ten-Verordnung\u201c vorgelegt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=9898\" rel=\"attachment wp-att-9898\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-9898\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/pferde-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/pferde-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/pferde.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bundesminister Rainer: \u201eDie Ausbreitung der Schilf-Glasfl\u00fcgelzikade bedroht vielerorts Ernten. Mit einem gut ausger\u00fcsteten Werkzeugkasten aus praxisnahen Ma\u00dfnahmen setzen wir darauf, das Insekt pr\u00e4ventiv und gezielt einzud\u00e4mmen \u2013 damit es Krankheitserreger gar nicht erst \u00fcbertragen kann. Hier k\u00f6nnen sogenannte Schwarzbrachen die Rettung sein. Deshalb lockern wir ab 2026 die Vorgaben der EU-Agrarf\u00f6rderung \u2013 damit dort nach der Ernte der Hauptkultur, Schwarzbrachen angelegt werden k\u00f6nnen, wo sie f\u00fcr eine wirksame Bek\u00e4mpfung der Zikade gebraucht werden.\u201c<\/p>\n<p>Die Regelungen der EU-Agrarf\u00f6rderung sehen bislang vor, dass mindestens 80 Prozent der Ackerfl\u00e4che eines Betriebs in einem bestimmten Zeitraum zum Schutz vor Bodenerosion und N\u00e4hrstoffverlusten mit Pflanzen, Mulch, Ernteresten oder \u00e4hnlichem bedeckt sein m\u00fcssen (sogenannter Standard f\u00fcr den Erhalt von Fl\u00e4chen in einem guten landwirtschaftlichen und \u00f6kologischen Zustand \u2013 GL\u00d6Z \u2013 Nummer 6). Mit der \u00c4nderungsverordnung werden Ackerfl\u00e4chen nach dem Anbau bestimmter Kulturen, wie zum Beispiel Zuckerr\u00fcben und Kartoffeln, von dieser Pflicht zur Mindestbodenbedeckung ausgenommen, so dass die Betriebe nunmehr Schwarzbrachen anlegen k\u00f6nnen. Das ist Teil einer Strategie zur Bek\u00e4mpfung der durch Schilf-Glasfl\u00fcgelzikaden \u00fcbertragenen Erregern von Pflanzenkrankheiten.<\/p>\n<p>Neben den \u00c4nderungen bei GL\u00d6Z 6 enth\u00e4lt die Dritte Verordnung zur \u00c4nderung der GAP-Konditionalit\u00e4ten-Verordnung Neuregelungen bei den Vorschriften zu Dauergr\u00fcnland in Feuchtgebieten und Mooren (GL\u00d6Z 2). Hier wird unter anderem die M\u00f6glichkeit geschaffen, den Boden zu bearbeiten um die Dauergr\u00fcnlandnarbe zu erneuern. Daneben werden im Zusammenhang mit genehmigten Dauergr\u00fcnlandumwandlungen die Regelungen f\u00fcr die obligatorische, mindestens f\u00fcnfj\u00e4hrige Nutzungsfrist f\u00fcr Fl\u00e4chen mit ersatzweise neu angelegtem Dauergr\u00fcnland pr\u00e4zisiert. Zudem werden die Regelungen f\u00fcr nichtproduktive Acker- und Dauergr\u00fcnlandfl\u00e4chen (GL\u00d6Z 6) reduziert und liberalisiert und auf den Brutzeitraum von Feld- und Wiesenv\u00f6geln beschr\u00e4nkt. Bei den \u00c4nderungen handelt es sich um eine Reihe technischer Einzelregelungen, die jedoch die Effizienz der Vollzugspraxis in den Beh\u00f6rden verbessern und zu Erleichterungen f\u00fcr die Landwirtschaftsbetriebe f\u00fchren.<\/p>\n<p>Quelle:bmleh.bund.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: BMLEH schafft mehr Flexibilit\u00e4t bei Bek\u00e4mpfung der Schilf-Glasfl\u00fcgelzikade Bundeskabinett best\u00e4tigt von Bundesminister Rainer vorgelegte \u00c4nderungsverordnung zur Pr\u00e4vention Die Schilf-Glasfl\u00fcgelzikade breitet sich zunehmend auf landwirtschaftlichen Ackerbau- und Gem\u00fcsefl\u00e4chen in Deutschland aus. Sie sch\u00e4digt die betroffenen Kulturen vor allem dadurch, dass sie bakterielle Krankheitserreger \u00fcbertr\u00e4gt, wie zum Beispiel die Pflanzenkrankheit Stolbur. Kartoffeln werden gummiartig. 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