{"id":17766,"date":"2025-08-12T08:39:01","date_gmt":"2025-08-12T06:39:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=17766"},"modified":"2025-08-12T08:39:01","modified_gmt":"2025-08-12T06:39:01","slug":"wirtschafts-und-jagdminister-stellt-sich-hinter-almbauern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=17766","title":{"rendered":"Wirtschafts- und Jagdminister stellt sich hinter Almbauern"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Ruhpolding:<\/span><\/p>\n<p>Wirtschafts- und Jagdminister stellt sich hinter Almbauern<\/p>\n<p>Aiwanger: &#8222;Nachhaltige Nutzung ist besser als Stilllegung &#8211; auch die Almwirtschaft braucht Zukunftsperspektiven&#8220; Bayerns Wirtschafts- und Jagdminister Hubert Aiwanger hat sich auf der Hauptalmbegehung bei Ruhpolding an die Seite der Almwirte gestellt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=17767\" rel=\"attachment wp-att-17767\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-17767\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/101850_o-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/101850_o-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/101850_o.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Foto: StMWi\/Bastian Brummer<\/p>\n<p>Bayerns Wirtschafts- und Jagdminister Hubert Aiwanger hat sich auf der Hauptalmbegehung bei Ruhpolding klar an die Seite der Almwirte gestellt. Die Frage des Umgangs mit dem Wolf dominierte die Zusammenkunft auf der Eschelmoosalm. Aiwanger sprach in seiner Rede allerdings weitere Themen an, die den Landwirten im Bergland unter den N\u00e4geln brennen. Aiwanger: &#8222;Unsere Almerer machen die weltweit beliebte Tourismus- und Erholungsregion der bayerischen Alpen erst zu dem, was sie ist. Nur durch Bewirtschaftung mit Flei\u00df und Herzblut erhalten sie die Bergweiden. Stillgelegte W\u00e4lder und Almen w\u00e4ren weniger attraktiv. Diese generationen\u00fcbergreifende Arbeit m\u00fcssen wir anerkennen und unterst\u00fctzen. Fantasien von Fl\u00e4chenstilllegungen oder immer mehr B\u00fcrokratie aus Br\u00fcssel und Berlin m\u00fcssen der Vergangenheit angeh\u00f6ren.&#8220; In seiner Rede sprach er folgende Themen an: \u00a0 1. Politikwechsel: \u00a0 \u201eEs ist Zeit f\u00fcr den Kurswechsel. Weg von einer Zeit in der man alles stilllegen wollte. Wir haben jetzt wieder die Chance auf einen Wandel hin zum gesunden Menschenverstand. Wir wollen wieder nachhaltig wirtschaften d\u00fcrfen, ohne dass uns Ideologen aus Berlin oder Br\u00fcssel ins Handwerk pfuschen. Sondern es muss wieder andersherum sein. Der, der seit Jahrhunderten wei\u00df, was drau\u00dfen los ist, muss der Taktgeber sein. Nachhaltige Bewirtschaftung ist der beste Schutz. Stilllegen ist in der Regel das Schlechtere.\u201c \u00a0 2. B\u00fcrokratie: \u00a0 &#8222;Wir pflegen unsere W\u00e4lder. Pflege ist der beste Schutz. Wir brauchen den Rohstoff Holz f\u00fcr die Industrie und f\u00fcr die Bauwirtschaft als Energietr\u00e4ger. Ein Ster Brennholz ersetzt 120 Liter Heiz\u00f6l. Ich habe null Verst\u00e4ndnis, wenn eine Entwaldungsverordnung oder eine Naturwiederherstellungsverordnung seitens der EU kommen soll: ein Wort- und B\u00fcrokratieunget\u00fcm \u2013 wir brauchen diesen Mist nicht. Wir brauchen keine B\u00fcrokratie f\u00fcr Selbstverst\u00e4ndlichkeiten.&#8220; \u00a0 3. Rote Gebiete und D\u00fcngeverordnung: \u00a0 &#8222;Mein Appell an den Bund: Bitte \u00e4ndert die Vorgaben, damit wir praxistauglich d\u00fcngen k\u00f6nnen und nicht am Ende ein unterversorgtes Hungergetreide zum Backen erzeugen m\u00fcssen. Und dann kommt das Billiggetreide aus der Ukraine, das dann passt. Hauptsache billig.&#8220; \u00a0 4. Weidepflicht: \u00a0 &#8222;Auch bei der Weidepflicht f\u00fcr Biobetriebe haben wir einen Handlungsspielraum. Den m\u00fcssen wir in Berlin und in Bayern ausnutzen bis an die Grenze des M\u00f6glichen. Ein Biobetrieb muss weiterhin Biobetrieb bleiben k\u00f6nnen, auch wenn er die Tiere im speziellen Fall nicht auf die Weide schicken kann. F\u00fcr mich gilt: Pragmatismus vor Ideologie. Wenn es nicht geht, dann geht es nicht.&#8220; \u00a0 5. Jagd und Wolf: \u00a0 &#8222;Wir k\u00f6nnen den Wolf auch in Bayern durchaus jetzt schon ins Jagdgesetz bringen. Das ist sogar sinnvoll. Selbst wenn er noch nicht im Bundesjagdgesetz ist: Das Jagdrecht unterliegt seit der F\u00f6deralismusreform auch der L\u00e4nderhoheit. Das hei\u00dft, wir k\u00f6nnen durchaus den Wolf auch in Bayern ins Jagdrecht nehmen. Dann haben wir viele Rechtssicherheiten f\u00fcr J\u00e4ger, beispielsweise bei der T\u00f6tung von verletzten W\u00f6lfen und k\u00f6nnen Wolfsentnahmen auch ohne Bund anstreben. Ich bin der \u00dcberzeugung: Wir m\u00fcssen es zumindest probieren. Ich w\u00fcnsch mir, dass der Bund das auch auf die Reihe bekommt. Doppelt gen\u00e4ht h\u00e4lt besser. Sollte es auf Bundesebene nicht klappen, ist es besser, wir haben den Wolf im Bayerischen Jagdrecht. Dann k\u00f6nnen wir wenigstens einzelne W\u00f6lfe rechtssicher entnehmen, ohne auf Berlin warten zu m\u00fcssen. Diesen Weg zu gehen, ist \u00fcberf\u00e4llig.&#8220; \u00a0 Abschlie\u00dfend machte Aiwanger deutlich, dass es beim Umgang mit der Almwirtschaft und den Herausforderungen im l\u00e4ndlichen Raum kein Weiter-so geben d\u00fcrfe: \u201eUnsere Bauern im Bergland brauchen keine zunehmende B\u00fcrokratie sondern mehr Freiheiten zum Arbeiten. Wer unsere Kulturlandschaft erhalten will, muss den Menschen vor Ort zuh\u00f6ren \u2013 und ihnen den R\u00fccken st\u00e4rken. Ich stehe an der Seite unserer bayerischen Almbauern.\u201c<\/p>\n<p>Quelle:stmwi.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ruhpolding: Wirtschafts- und Jagdminister stellt sich hinter Almbauern Aiwanger: &#8222;Nachhaltige Nutzung ist besser als Stilllegung &#8211; auch die Almwirtschaft braucht Zukunftsperspektiven&#8220; Bayerns Wirtschafts- und Jagdminister Hubert Aiwanger hat sich auf der Hauptalmbegehung bei Ruhpolding an die Seite der Almwirte gestellt. 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