{"id":17759,"date":"2025-08-09T07:55:01","date_gmt":"2025-08-09T05:55:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=17759"},"modified":"2025-08-09T07:55:01","modified_gmt":"2025-08-09T05:55:01","slug":"kabinett-beschliesst-einfuehrung-eines-neuen-berufsbildes-pflegefachassistenz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=17759","title":{"rendered":"Kabinett beschlie\u00dft Einf\u00fchrung eines neuen Berufsbildes Pflegefachassistenz"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Kabinett beschlie\u00dft Einf\u00fchrung eines neuen Berufsbildes Pflegefachassistenz<\/p>\n<p>BM\u2018in Prien und BM\u2018in Warken: Einheitliche Ausbildung f\u00fcr mehr Fachkr\u00e4fte und bessere Pflege-Versorgung<\/p>\n<p>Die Bundesregierung hat heute den Gesetzentwurf zur Einf\u00fchrung einer bundeseinheitlichen Pflegefachassistenzausbildung beschlossen, den Bundesfamilienministerin Karin Prien und Bundesgesundheitsministerin Nina Warken ins Kabinett eingebracht hatten. Die einheitliche Pflegefachassistenzausbildung ist ein wichtiger Baustein zur Modernisierung der Pflege und zur Sicherung des Personalbedarfs f\u00fcr die Pflege in Deutschland.<br \/>\nMit dem Pflegefachassistenzeinf\u00fchrungsgesetz wird ein eigenst\u00e4ndiges, bundesweit einheitliches Berufsprofil f\u00fcr die Pflegefachassistenz geschaffen. Damit k\u00f6nnen k\u00fcnftig Personen mit der Qualifikation einer Pflegefachassistenz leichter in ein anderes Bundesland wechseln: Die neue Ausbildung ersetzt die bisherigen 27 landesrechtlich geregelten Pflegehilfe- und Pflegeassistenzausbildungen \u2013 aus 27 mach 1. Auch die Anerkennung ausl\u00e4ndischer Berufsabschl\u00fcsse wird erleichtert.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=12574\" rel=\"attachment wp-att-12574\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-12574\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/fisch-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/fisch-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/fisch.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\nBundesfamilienministerin Karin Prien: \u201eDie Pflegefachassistenz ist ein wichtiger Bestandteil eines durchl\u00e4ssigen Bildungssystems, das vielf\u00e4ltige Wege in den Pflegeberuf er\u00f6ffnet \u2013 von der Assistenz \u00fcber die Fachkraft bis zum Studium. Die bundeseinheitliche Regelung ist ein l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4lliger Schritt und ein Gewinn f\u00fcr alle, die in der Pflege arbeiten m\u00f6chten, aber keine klassische Ausbildung zur Pflegefachkraft absolvieren k\u00f6nnen oder wollen. Mehr Menschen erhalten k\u00fcnftig die Chance auf einen sinnvollen Beruf mit Perspektive \u2013 unabh\u00e4ngig von ihrer schulischen Vorbildung. So gelingt es, zus\u00e4tzliche Fachkr\u00e4fte f\u00fcr die Pflege zu gewinnen. Mit diesem Gesetz setzt die Bundesregierung ein deutliches Zeichen f\u00fcr eine starke Pflege und mehr Bildungsgerechtigkeit.\u201c<br \/>\nBundesgesundheitsministerin Nina Warken: \u201eDie Zahl der Pflegebed\u00fcrftigen steigt stetig. Um sie auch in Zukunft gut versorgen zu k\u00f6nnen, brauchen wir ein breites Spektrum an beruflichen Qualifikationen. Mit dem heute vom Kabinett beschlossenen Gesetzentwurf schaffen wir die Grundlage f\u00fcr eine bundeseinheitliche generalistische Ausbildung zur Pflegefachassistenz. Zudem sorgen wir bereits in der Ausbildung f\u00fcr eine angemessene Verg\u00fctung. Damit er\u00f6ffnen wir neue Karrierewege sowie Anreize in der Pflege und geben Menschen eine klare berufliche Perspektive.\u201c<br \/>\nBeim vorliegenden Gesetzentwurf, den das Kabinett heute beschlossen hat, handelt es sich um eine deutliche Weiterentwicklung gegen\u00fcber dem Gesetzentwurf aus der vorigen Legislaturperiode, insbesondere etwa mit Blick auf eine abgebrochene Fachkraft-Qualifikation. Diese kann nun beim Erwerb eines Abschlusses in der Pflegefachassistenz Ber\u00fccksichtigung finden. So haben auch Abbrecher eine gute Perspektive.<br \/>\nDie wichtigsten Eckpunkte des Gesetzes im \u00dcberblick:<br \/>\nEinheitliche Ausbildung: Die neue bundesweite Pflegefachassistenzausbildung ersetzt die bisherigen 27 unterschiedlichen Landesregelungen<br \/>\nEinblicke: Die Ausbildung ist generalistisch ausgerichtet und umfasst Pflichteins\u00e4tze in den zentralen Versorgungsbereichen station\u00e4re Langzeitpflege, ambulante Langzeitpflege sowie station\u00e4re Akutpflege<br \/>\nStart der Ausbildung: Ab 1. Januar 2027<br \/>\nDauer: In der Regel 18 Monate in Vollzeit. Teilzeit und Verk\u00fcrzungen sind m\u00f6glich, insbesondere bei einschl\u00e4giger Berufserfahrung<br \/>\nZugang: In der Regel mit Hauptschulabschluss, aber auch ohne formalen Abschluss bei positiver Prognose der Pflegeschule m\u00f6glich<br \/>\nVerg\u00fctung: Alle Auszubildenden erhalten k\u00fcnftig eine angemessene Ausbildungsverg\u00fctung<br \/>\nAufstiegsm\u00f6glichkeiten: Anschlussf\u00e4higkeit an die Ausbildung zur Pflegefachperson (auch verk\u00fcrzt m\u00f6glich) mit anschlie\u00dfender M\u00f6glichkeit zum Pflegestudium<br \/>\nAnerkennung ausl\u00e4ndischer Abschl\u00fcsse: Einheitliche Regelung mit Kenntnispr\u00fcfung oder Anpassungslehrgang statt umfassender Gleichwertigkeitspr\u00fcfung<br \/>\nDie L\u00e4nder wurden eng in die Erarbeitung des Gesetzentwurfs eingebunden. F\u00fcr einen Ausbildungsstart 2027 muss das Finanzierungsverfahren 2026 beginnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Kabinett beschlie\u00dft Einf\u00fchrung eines neuen Berufsbildes Pflegefachassistenz BM\u2018in Prien und BM\u2018in Warken: Einheitliche Ausbildung f\u00fcr mehr Fachkr\u00e4fte und bessere Pflege-Versorgung Die Bundesregierung hat heute den Gesetzentwurf zur Einf\u00fchrung einer bundeseinheitlichen Pflegefachassistenzausbildung beschlossen, den Bundesfamilienministerin Karin Prien und Bundesgesundheitsministerin Nina Warken ins Kabinett eingebracht hatten. 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