{"id":17706,"date":"2025-07-17T08:25:42","date_gmt":"2025-07-17T06:25:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=17706"},"modified":"2025-07-17T08:25:42","modified_gmt":"2025-07-17T06:25:42","slug":"bayerischer-pharmagipfel-feiert-zehnjaehriges-jubilaeum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=17706","title":{"rendered":"Bayerischer Pharmagipfel feiert zehnj\u00e4hriges Jubil\u00e4um"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen:<\/span><\/p>\n<p>Bayerischer Pharmagipfel feiert zehnj\u00e4hriges Jubil\u00e4um<\/p>\n<p>Aiwanger: &#8222;Bayern bietet der Pharmaindustrie hervorragende Voraussetzungen: eine exzellente Forschungslandschaft, starke Hochschulen und innovative Clusterstrukturen&#8220;; Gerlach: &#8222;In Zusammenarbeit mit den Partnern des Bayerischen Pharmagipfels konnten wir in den letzten zehn Jahren viele wichtige Impulse setzen&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=17707\" rel=\"attachment wp-att-17707\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-17707\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/apotheke-296x300.png\" alt=\"\" width=\"296\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/apotheke-296x300.png 296w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/apotheke-768x779.png 768w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/apotheke.png 1009w\" sizes=\"auto, (max-width: 296px) 100vw, 296px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bayerns Staatsregierung setzt sich intensiv f\u00fcr den heimischen Pharmastandort ein. Darauf haben Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach und Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger anl\u00e4sslich des Bayerischen Pharmagipfels am Mittwoch hingewiesen. Im Anschluss fand ein Staatsempfang in der M\u00fcnchener Residenz zum zehnj\u00e4hrigen Jubil\u00e4um des Spitzenforums statt. \u00a0 Gerlach betonte: &#8222;Oberstes Ziel bleibt die Sicherstellung der Arzneimittelversorgung in Bayern. Die politischen Entwicklungen der letzten Jahre haben gezeigt, wie gro\u00df die Abh\u00e4ngigkeiten Europas von Staaten wie China oder Indien sind, wenn es um die Versorgung mit Arzneimitteln geht. Es braucht verl\u00e4ssliche Rahmenbedingungen und Anreize, um die Industrie vor Ort zu halten und auszubauen. Wir begr\u00fc\u00dfen daher die Bestrebungen der EU, den Pharmastandort Europa wieder attraktiver f\u00fcr Investitionen zu machen.\u201c \u00a0 Aiwanger erg\u00e4nzte: &#8222;Die Pharmaindustrie ist nicht irgendeine Branche. Sie ist nicht nur eine zentrale S\u00e4ule unseres Wirtschaftsstandorts mit rund 5 Milliarden Euro Bruttowertsch\u00f6pfung, sondern ein Garant f\u00fcr die Gesundheit unserer Bev\u00f6lkerung und damit auch der Arbeitskr\u00e4fte. Bayern bietet der Pharmaindustrie hervorragende Voraussetzungen: eine exzellente Forschungslandschaft, starke Hochschulen und innovative Clusterstrukturen.\u201c \u00a0 Die Ministerin erkl\u00e4rte: &#8222;In Zusammenarbeit mit den Partnern des Bayerischen Pharmagipfels konnten wir in den letzten zehn Jahren viele wichtige Impulse setzen. Bayern nimmt hier bundesweit eine Vorreiterrolle ein. Zu den Erfolgen der vergangenen Pharmagipfel z\u00e4hlen unter anderem die starke Pr\u00e4gung des Medizinforschungsgesetzes und des Gesetzes zur Bek\u00e4mpfung von Lieferengp\u00e4ssen bei patentfreien Arzneimitteln und zur Verbesserung der Versorgung mit Kinderarzneimitteln. Daneben nahm Bayern aktiv Einfluss bei der Steuerung in der Forschungsf\u00f6rderung sowie bei der Zusammenf\u00fchrung von Krebsregisterdaten.\u201c \u00a0 Laut Wirtschaftsminister Aiwanger sind die aktuellen Investitionen der Pharmaindustrie eine Best\u00e4tigung f\u00fcr die gute Zusammenarbeit zwischen Industrie und Politik: &#8222;Die Pharmaunternehmen haben in den letzten Jahren umfangreich in bayerische Standorte investiert. Genau dieses Engagement brauchen wir, um unsere Wettbewerbsf\u00e4higkeit zu sichern, Innovationen aus Bayern in die Welt zu bringen und unsere Unabh\u00e4ngigkeit bei der Verf\u00fcgbarkeit von Arzneimitteln zu st\u00e4rken.\u201c Erst letzte Woche wurde in M\u00fcnchen ein neues Biotechnologiezentrum eingeweiht. \u00a0 Die Ministerin f\u00fchrte aus: \u201eBei der Preisbildung von Arzneimitteln kommt es darauf an, einen Ausgleich zu schaffen zwischen der Pharmaindustrie, die auf ausk\u00f6mmliche Preise angewiesen ist und den Gesetzlichen Krankenversicherungen und Beitragszahlern, die das System finanzieren m\u00fcssen. Nur ausk\u00f6mmliche Preise k\u00f6nnen Anreize f\u00fcr Forschung und Entwicklung liefern und Versorgungssicherheit gew\u00e4hrleisten.\u201c \u00a0 Aiwanger sieht hier einen Hebel beim Thema Erstattungspreise: \u201eWer beim Gesundheitssystem immer weiter den Rotstift ansetzt, spart am Ende das System kaputt. Fehler, die beim Umgang mit Generika gemacht wurden, d\u00fcrfen sich nicht wiederholen. Die EU plant eine erweiterte Herstellerverantwortung bei der Kommunalabwasser-Richtlinie. Wir brauchen uns nicht wundern, wenn dann weitere Arzneimittel nicht mehr verf\u00fcgbar sind, weil sie wegen der h\u00f6heren Kosten f\u00fcr Pharmaunternehmen nicht mehr wirtschaftlich sind.\u201c Die Reform der Abwasserrichtlinie b\u00fcrdet den Herstellern von Arzneimitteln und Kosmetika mindestens 80 Prozent der Kosten f\u00fcr die Entfernung von Mikroverunreinigungen aus dem Abwasser auf. \u00a0 Gerlach erg\u00e4nzte: \u201eUm die Innovationskraft und Wettbewerbsf\u00e4higkeit unserer pharmazeutischen Industrie zu f\u00f6rdern, sollten wir weiter im Dialog bleiben. So k\u00f6nnen wir Probleme und Herausforderungen fr\u00fchzeitig angehen und Chancen gemeinsam nutzen. Ein zentraler Punkt dabei ist, ein Umfeld zu schaffen, das unn\u00f6tige B\u00fcrokratie vermeidet.\u201c \u00a0 J\u00f6rg Wieczorek, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Hermes Arzneimittel Holding und Vorstandsvorsitzender von Pharma Deutschland e.V.: \u201eGemeinsam den Pharmastandort Bayern st\u00e4rken. Das ist unsere Antwort auf die europaweite Herausforderung, die Arzneimittelversorgung krisenfest zu machen. Der Bayerische Pharmagipfel setzt damit seine Tradition fort, mit guten L\u00f6sungen f\u00fcr die Leitbranche Pharma bundesweit beispielhaft zu sein.\u201c \u00a0 Prof. Dr. med. Karl Broich, Pr\u00e4sident des Bundesinstituts f\u00fcr Arzneimittel und Medizinprodukte: \u201eMit dem Pharmapaket und dem Critical Medicines Act hat Europa die Chance, seine Versorgung resilienter und den Standort wieder attraktiver f\u00fcr Investitionen zu machen \u2013 jetzt kommt es auf die Umsetzung an. Patientinnen und Patienten m\u00fcssen sich auf eine sichere Arzneimittelversorgung verlassen k\u00f6nnen. Deshalb werden wir K\u00fcnstliche Intelligenz und Big Data auch gezielt gegen Lieferengp\u00e4sse einsetzen.\u201c \u00a0 Dr. Malina M\u00fcller, Head of Health Economics WifOR-Institute: \u201eDer wahre Wert von Gesundheit geht weit \u00fcber klinische Ergebnisse hinaus. Jeder Euro, den wir heute in Pr\u00e4vention und moderne Gesundheitsversorgung investieren, tr\u00e4gt morgen zur wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Stabilit\u00e4t bei. Durch die enge Zusammenarbeit zwischen Akteuren aus Industrie, Politik und Wissenschaft k\u00f6nnen wir die Bedeutung von Gesundheit sichtbar machen, Investitionen gezielt steuern \u2013 und so die Grundlage f\u00fcr langfristiges Wachstum und gesellschaftlichen Zusammenhalt schaffen\u201d. \u00a0 Oliver Kirst, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Servier Deutschland GmbH: \u201eWir blicken auf \u00fcber zehn Jahre vertrauensvolle Zusammenarbeit beim Bayerischen Pharmagipfel zur\u00fcck und haben unter anderem in den Bereichen der Klinischen Forschung aber auch Digitalisierung gemeinsam viel erreicht und konnten als Impulsgeber f\u00fcr wichtige Reformen und Weichenstellungen auf Bundesebene unterst\u00fctzen. Aktuell besteht eine gro\u00dfe Herausforderung in der Anpassung der Nutzenbewertung f\u00fcr neue Wirkstoffe bei seltenen Erkrankungen. Die nicht mehr zeitgem\u00e4\u00dfen Rahmenbedingungen m\u00fcssen weiterentwickelt werden, damit Patientinnen und Patienten weiterhin einen schnellen und umfassenden Zugang zu diesen Innovationen behalten.\u201c \u00a0 Heinrich Moisa, Vorsitzender der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung Novartis Deutschland und vfa-Landesvorsitzender Bayern: \u201eSeit nunmehr zehn Jahren ist der Bayerische Pharmagipfel ein echtes Erfolgsmodell. Politik und Industrie begegnen sich hier auf Augenh\u00f6he \u2013 das st\u00e4rkt Vertrauen und schafft L\u00f6sungen. Gerade in geopolitisch unruhigen Zeiten brauchen wir diesen Dialog mehr denn je. Denn Deutschland hat eine starke Gesundheitswirtschaft, darf sich aber nicht darauf ausruhen. Eine widerstandsf\u00e4hige Gesundheitsversorgung beginnt mit einer starken und innovativen Arzneimittelentwicklung in Deutschland und Europa. Daf\u00fcr sind stabile und wettbewerbsf\u00e4hige Rahmenbedingungen n\u00f6tig\u201c. \u00a0 Der Bayerische Pharmagipfel findet seit 2015 in enger Zusammenarbeit von Gesundheits- und Wirtschaftsministerium statt. Er hat sich zu einem wichtigen Forum f\u00fcr den Dialog von Spitzen aus Politik und Pharmaindustrie entwickelt, bei dem notwendige Weichenstellungen f\u00fcr einen starken Pharmastandort Deutschland beraten und Verbesserungen angesto\u00dfen werden.<\/p>\n<p>Quelle:stmwi.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Bayerischer Pharmagipfel feiert zehnj\u00e4hriges Jubil\u00e4um Aiwanger: &#8222;Bayern bietet der Pharmaindustrie hervorragende Voraussetzungen: eine exzellente Forschungslandschaft, starke Hochschulen und innovative Clusterstrukturen&#8220;; Gerlach: &#8222;In Zusammenarbeit mit den Partnern des Bayerischen Pharmagipfels konnten wir in den letzten zehn Jahren viele wichtige Impulse setzen&#8220; Bayerns Staatsregierung setzt sich intensiv f\u00fcr den heimischen Pharmastandort ein. 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