{"id":17673,"date":"2025-07-06T09:07:02","date_gmt":"2025-07-06T07:07:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=17673"},"modified":"2025-07-06T09:07:02","modified_gmt":"2025-07-06T07:07:02","slug":"holz-bleibt-wichtiger-nachwachsender-rohstoff","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=17673","title":{"rendered":"Holz bleibt wichtiger nachwachsender Rohstoff"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Holz bleibt wichtiger nachwachsender Rohstoff<br \/>\nWaldentwicklungs- und Holzaufkommensmodellierung zeigt best\u00e4ndiges Potential bis 2062<\/p>\n<p>Der Wald ist eine unserer wertvollsten Ressourcen \u2013 als Lebensraum f\u00fcr unz\u00e4hlige Tiere und Pflanzen, als Klimasch\u00fctzer und Erholungsort sowie als Rohstofflieferant f\u00fcr Wirtschaft und Gesellschaft.<\/p>\n<p>Holz ist eine wertvolle, aber begrenzte Ressource. Daher sind Modelle wichtig, um die m\u00f6gliche Entwicklung des Waldes und das k\u00fcnftige Rohholzaufkommen sch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen. Dies soll die Waldentwicklungs- und Holzaufkommensmodellierung (WEHAM) leisten. Die WEHAM sch\u00e4tzt das Rohholzpotenzial des Waldes von 2023 bis 2062 und die zugeh\u00f6rige Waldentwicklung.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=8523\" rel=\"attachment wp-att-8523\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-8523\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/wald1-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/wald1-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/wald1.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die WEHAM des Bundesministeriums f\u00fcr Landwirtschaft, Ern\u00e4hrung und Heimat (BMLEH) zeigt: Der nachwachsende Rohstoff Holz d\u00fcrfte in den n\u00e4chsten vier Jahrzehnten weiter in gleichbleibend hoher Menge zur Verf\u00fcgung stehen. Allerdings wird sich die Zusammensetzung des Holzaufkommens unter den zugrunde gelegten Annahmen perspektivisch ver\u00e4ndern. Bei der Fichte ist das Potenzial kleiner als die Nutzung der letzten Jahre; Laubholz hingegen bekommt eine zunehmende Bedeutung. 52 Prozent des Potenzials stammen aus dem Privatwald.<\/p>\n<p>Das Rohholzaufkommen betr\u00e4gt 80,6 Millionen Erntefestmeter pro Jahr im Mittel des 40-j\u00e4hrigen Prognosezeitraums. Im Vergleich zur Nutzung der Bundeswaldinventur 2022 startet die WEHAM mit einem um gut 20 Prozent h\u00f6heren Rohholzpotenzial von etwa 88 Millionen Kubikmeter pro Jahr.<\/p>\n<p>Der Gesamtvorrat bleibt bei rund 3,6 Milliarden Kubikmetern stabil. Allerdings verschiebt sich die Baumarten-Verteilung hin zu den Laubb\u00e4umen und die Durchmesserstruktur \u00e4ndert sich durch die Aufforstung der Kalamit\u00e4tsfl\u00e4chen. Denn infolge der anhaltenden Trockenheit und der massenhaften Ausbreitung von Schadinsekten in den vergangenen Jahren sind im Wald gro\u00dffl\u00e4chige Kahlfl\u00e4chen entstanden. Gleichzeitig stehen umfangreiche Altbest\u00e4nde aus den Nachkriegsaufforstungen in den kommenden Jahrzehnten zur Nutzung an. Die heranwachsende Verj\u00fcngung f\u00fchrt zu einem hohen Rohholzpotenzial in kleineren Durchmessern, was mittelfristig \u2013 sowohl waldbaulich als auch arbeitstechnisch \u2013 herausfordernd sein wird.<\/p>\n<p>Zu Beginn des Projektionszeitraums ist die Fichte die vorratsreichste Baumart, verliert jedoch im weiteren Verlauf rund 15 Prozent ihres Vorrats. Die Kiefer verzeichnet einen R\u00fcckgang von 20 Prozent. Im Gegensatz dazu nehmen die Vorr\u00e4te von Tanne und Douglasie kontinuierlich zu. Die Buche bleibt die dominierende Laubbaumart, mit weiterwachsendem Vorrat in der zweiten H\u00e4lfte der Projektion. Die Eiche profitiert vom laufenden Waldumbau und steigert ihren Vorrat um 15 Prozent.<\/p>\n<p>Hintergrund:<br \/>\nDie Verf\u00fcgbarkeit von Holz bedeutet nicht automatisch, dass dieses auf dem Markt angeboten wird. Ziele der Bewirtschafterinnen und Bewirtschafter, Qualit\u00e4tsanforderungen der Verarbeiterinnen und Verarbeiter, Marktdynamiken und regionale Besonderheiten beeinflussen die Nutzung.<\/p>\n<p>Das Basisszenario, das auf den Erfahrungen der letzten Jahre und den Erwartungen an die Zukunft basiert, wurde vom Bundesministerium f\u00fcr Landwirtschaft, Ern\u00e4hrung und Heimat gemeinsam mit dem Th\u00fcnen-Institut und den L\u00e4ndern erarbeitet. Die Ergebnisse sind von Bedeutung f\u00fcr die Forstwirtschaft und die holzverarbeitende Industrie wie auch f\u00fcr die Bewertung heutiger Entscheidungen.<\/p>\n<p>Mehr zu den Ergebnissen und Schlussfolgerungen zu WEHAM erfahren Sie am 8. Juli 2025 im Rahmen der Veranstaltung \u201eCharta f\u00fcr Holz 2.0 im Dialog &#8211; Wald im Wandel: Perspektiven der Wald- und Rohholzentwicklung\u201c, die in Berlin und online stattfindet. Weitere Informationen und Anmeldung unter der Veranstaltungsseite&lt;https:\/\/www.charta-fuer-holz.de\/charta-aktivitaeten\/charta-im-dialog-2025&gt;.<\/p>\n<p>Den Bericht finden Sie hier&lt;https:\/\/bmel.de\/goto?id=123170&gt; zum Download sowie unter www.bundeswaldinventur.de&lt;http:\/\/www.bundeswaldinventur.de&gt;.<\/p>\n<p>Quelle:bmel.bund.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Holz bleibt wichtiger nachwachsender Rohstoff Waldentwicklungs- und Holzaufkommensmodellierung zeigt best\u00e4ndiges Potential bis 2062 Der Wald ist eine unserer wertvollsten Ressourcen \u2013 als Lebensraum f\u00fcr unz\u00e4hlige Tiere und Pflanzen, als Klimasch\u00fctzer und Erholungsort sowie als Rohstofflieferant f\u00fcr Wirtschaft und Gesellschaft. 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