{"id":17661,"date":"2025-07-01T08:26:58","date_gmt":"2025-07-01T06:26:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=17661"},"modified":"2025-07-01T08:26:58","modified_gmt":"2025-07-01T06:26:58","slug":"naturgefahren-soll-ausgebaut-werden-austausch-mit-oesterreich-und-der-schweiz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=17661","title":{"rendered":"Naturgefahren soll ausgebaut werden Austausch mit \u00d6sterreich und der Schweiz \u00a0"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen:<\/span><\/p>\n<p>Naturgefahren soll ausgebaut werden Austausch mit \u00d6sterreich und der Schweiz<\/p>\n<p>Das Bayerische Umweltministerium will die Vorsorge gegen Naturgefahren weiter ausbauen, um die Bev\u00f6lkerung noch zielgerichteter warnen zu k\u00f6nnen. Das betonte Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber heute im Rahmen einer Diskussion im Presseclub M\u00fcnchen: &#8222;Naturgefahren und Klimawandel h\u00e4ngen zusammen. Durch den Klimawandel ist mit einer weiteren H\u00e4ufung und Versch\u00e4rfung von Wetterextremen zu rechnen. Dadurch nehmen Georisiken und Naturgefahren weiter zu. Die steigenden Temperaturen sorgen gerade in Bayerns Bergwelt f\u00fcr massive Ver\u00e4nderungen. Die Realit\u00e4t hei\u00dft: Die Tage der Gletscher in Bayern sind gez\u00e4hlt. In den 2030er Jahren wird der letzte bayerische Alpengletscher verschwunden sein. Der Permafrost taut auf. Sogar der eisige Kern im Kamm der Zugspitze wird kleiner. Permafrost ist der Kitt des Gebirges. Geht er verloren, verlieren unsere Berge an Stabilit\u00e4t. Die Folgen sind gravierend.&#8220; Der fortschreitende Klimawandel kann Naturgefahren vom kleinen Steinschlag bis zu bedrohlichen Murenabg\u00e4ngen nach sich ziehen und zeigt, wie wichtig ein langfristiges Monitoring ist. \u00a0 Insbesondere m\u00fcssen auch Risikogebiete f\u00fcr solche Massenbewegungen fr\u00fchzeitig identifiziert und so die \u00d6ffentlichkeit dar\u00fcber informiert werden. Eine zentrale Internetplattform in Bayern ist daf\u00fcr der Umweltatlas. Hier sind transparent und kostenfrei die Georisiken dargestellt, die von Experten bayernweit bereits kartiert wurden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=10003\" rel=\"attachment wp-att-10003\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-10003\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/baeume-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/baeume-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/baeume-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/baeume-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/baeume.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Glauber: &#8222;Das Angebot hilft den Alpengemeinden zwischen K\u00f6nigssee und Bodensee, die Gef\u00e4hrdungsbereiche von Erdrutschen bis Steinschl\u00e4ge zu erkennen. Aber nicht nur dort: Die Gefahren durch Georisiken sind inzwischen in ganz Bayern erfasst und grafisch dargestellt. Eine gute Datenlage ist wichtig, um Menschenleben zu sch\u00fctzen. Wenn die Gefahrenstellen bekannt sind, lassen sich gezielt Vorsorge- und Sicherungsma\u00dfnahmen ergreifen. Das hilft, fr\u00fchzeitig zu handeln und Sch\u00e4den zu vermeiden.&#8220; Konkrete Hinweise werden von Geologen beurteilt, in der Datenbank erfasst, beschrieben und der \u00d6ffentlichkeit zur Verf\u00fcgung gestellt \u2013 mittlerweile sind so allein \u00fcber 10.000 Hangbewegungen erfasst. \u00a0 Als Grundlage f\u00fcr eine vorausschauende Bauleitplanung vor Ort erstellt das Landesamt f\u00fcr Umwelt zus\u00e4tzlich regionale Gefahrenhinweiskarten im Ma\u00dfstab 1:25.000. Diese Karten geben f\u00fcr gro\u00dfe Gebiete zus\u00e4tzlich eine \u00dcbersicht zu m\u00f6glichen Gefahren wie Steinschlag oder Felssturz. F\u00fcr die Landkreise mit Alpenanteil und f\u00fcr weite Teile der Frankenalb, Mittelfranken und Teile Unterfrankens stehen die Karten bereits zur Verf\u00fcgung. Ziel ist es, die Karten im kommenden Jahr f\u00fcr den gesamten Freistaat zur Verf\u00fcgung zu stellen. Auch wenn es keine hundertprozentige Sicherheit geben kann, sind die Karten ein wertvolles Fr\u00fchwarnsystem vor Geogefahren. \u00a0 In der zur\u00fcckliegenden Woche hatte sich Minister Glauber im Rahmen einer Schweiz-Reise auch einen unmittelbaren Eindruck von der Vorsorge gegen Naturgefahren verschafft. &#8222;Wir wollen den Austausch mit unseren Nachbarn in \u00d6sterreich und der Schweiz weiter ausbauen, denn wir k\u00f6nnen von den Erfahrungen in diesen L\u00e4ndern profitieren. Ein Schwerpunkt bei der Zusammenarbeit in den internationalen Gremien liegt auf der Risikokommunikation. Diese ist entscheidend f\u00fcr einen wirkungsvollen, vorbeugenden Schutz. Nur wenn die Bev\u00f6lkerung und die Verantwortlichen vor Ort Gefahren und Handlungsoptionen kennen, k\u00f6nnen Ma\u00dfnahmen erfolgreich umgesetzt werden.&#8220; \u00a0 Weitere Hinweise und Informationen sind im Internet verf\u00fcgbar unter www.lfu.bayern.de\/geologie \u00a0und\u00a0www.naturgefahren.bayern.de<\/p>\n<p>Quelle:stmuv.byern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Naturgefahren soll ausgebaut werden Austausch mit \u00d6sterreich und der Schweiz Das Bayerische Umweltministerium will die Vorsorge gegen Naturgefahren weiter ausbauen, um die Bev\u00f6lkerung noch zielgerichteter warnen zu k\u00f6nnen. Das betonte Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber heute im Rahmen einer Diskussion im Presseclub M\u00fcnchen: &#8222;Naturgefahren und Klimawandel h\u00e4ngen zusammen. 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