{"id":17632,"date":"2025-06-19T08:56:38","date_gmt":"2025-06-19T06:56:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=17632"},"modified":"2025-06-19T08:56:38","modified_gmt":"2025-06-19T06:56:38","slug":"natur-und-artenvielfalt-ist-grosse-zukunftsaufgabe-bayerischer-naturschutzfonds-unterstuetzt-projekte-mit-rund-36-millionen-euro","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=17632","title":{"rendered":"Natur und Artenvielfalt ist gro\u00dfe Zukunftsaufgabe Bayerischer Naturschutzfonds unterst\u00fctzt\u00a0Projekte mit rund 3,6 Millionen Euro \u00a0"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen:<\/span><\/p>\n<p>Natur und Artenvielfalt ist gro\u00dfe Zukunftsaufgabe Bayerischer Naturschutzfonds unterst\u00fctzt\u00a0Projekte mit rund 3,6 Millionen Euro<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=4845\" rel=\"attachment wp-att-4845\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4845\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/1euro-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/1euro-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/1euro.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Mit insgesamt rund 3,6 Millionen Euro wird der Bayerische Naturschutzfonds\u00a0Naturschutzprojekte im gesamten Freistaat f\u00f6rdern. Bayerns Umweltminister und Stiftungsratsvorsitzender des Naturschutzfonds, Thorsten Glauber, betonte dazu heute in M\u00fcnchen: &#8222;Artenschutz und der Erhalt unserer Naturvielfalt sind gro\u00dfe Zukunftsaufgaben. Unser Auftrag ist, Bayerns gro\u00dfartige Tier- und Pflanzenwelt zu bewahren und weiterzuentwickeln. Ein bedeutender Partner ist dabei der Bayerische Naturschutzfonds. Er f\u00f6rdert herausragende Projekte zum Schutz, zur Pflege und zur Entwicklung von Bayerns Natur und Artenvielfalt und unterst\u00fctzt dabei seit \u00fcber 40 Jahren insbesondere Landschaftspflegeverb\u00e4nde, Naturschutzvereine sowie Kommunen.&#8220; \u00a0 Insbesondere wurden folgende F\u00f6rderprojekte bewilligt: Projekt &#8222;Nasse Weiden Klosterland Benediktbeuern&#8220; Das Projekt soll modellhaft eine gro\u00dffl\u00e4chige Ganzjahresbeweidung im Fauna-Flora-Habitat (FFH)- und SPA-Gebiet (besonderes Schutzgebiet) Loisach-Kochelsee-Moore schaffen. Ziele sind eine moorschonende Bewirtschaftung der B\u00f6den, die Aufwertung des Wiesenbr\u00fcterlebensraums sowie Naturschutzforschung. Deren Ergebnisse sollen unmittelbar in der Umsetzung des Projekts ber\u00fccksichtigt werden und als Leitlinien f\u00fcr vergleichbare Projekte dienen. Im Laufe des Projekts soll zudem eine Beweidung in genossenschaftlicher Form etabliert und eine regionale Marke eingef\u00fchrt werden. Ma\u00dfnahmentr\u00e4ger ist das Zentrum f\u00fcr Umwelt und Kultur im Kloster Benediktbeuern e.V. (ZUK). Der Naturschutzfonds bezuschusst das Projekt mit rund 360.000 Euro. \u00a0 Biotopverbundprojekt &#8222;Lohen Ingolstadt&#8220; Ziel des Projekts ist die Schaffung eines Biotopverbundsystems sowie die Erh\u00f6hung der Biodiversit\u00e4t im st\u00e4dtischen Bereich. Die sogenannten Lohen im Stadtgebiet Ingolstadt umfassen als Relikte m\u00e4andrierender Flie\u00dfgew\u00e4sser eine Vielzahl an Biotopen, FFH-Lebensraumtypen und Habitatstrukturen. Sie bieten einen bedeutenden R\u00fcckzugsort und Lebensraum f\u00fcr viele Tier- und Pflanzenarten. Das Projekt soll die Grundlage f\u00fcr eine fachgerechte Pflege, Weiterentwicklung und Vernetzung des Loheng\u00fcrtels und damit den Aufbau eines Biotopverbundsystems schaffen. Ma\u00dfnahmentr\u00e4ger ist der Landschaftspflegeverband Ingolstadt e.V. Der Zuschuss betr\u00e4gt knapp 240.000 Euro. Verl\u00e4ngerung und Aufstockung des Niedermoor-Verbundprojekts &#8222;Dachauer, Freisinger, Erdinger Moos&#8220; \u00dcbergeordnetes Projektziel ist die Erhaltung und Entwicklung von f\u00fcr die Moorachse typischen Lebensr\u00e4umen und Arten durch Verbindung von Ma\u00dfnahmen des Artenschutzes, Moorschutzes, Biotopverbunds und der Optimierung von Gew\u00e4sserrandstreifen. Im Rahmen des Projekts konnten bereits viele Ma\u00dfnahmen erfolgreich umgesetzt werden. Um diese Erfolge zu verstetigen und dauerhaft zu sichern, steht im Verl\u00e4ngerungszeitraum die Umsetzung von Ma\u00dfnahmen f\u00fcr den Artenschutz und zur Lebensraumverbesserung im Vordergrund. Ma\u00dfnahmentr\u00e4ger ist der Bund Naturschutz in Bayern e.V. Der Zuschuss wird um knapp 126.000 Euro aufgestockt. \u00a0 Verl\u00e4ngerung und Aufstockung Projekt &#8222;Wilde Weiden Waldnaabaue&#8220; Ziel des Projekts ist die Realisierung einer gro\u00dfen zusammenh\u00e4ngenden Weidelandschaft in der weitgehend naturnahen Flussaue der Waldnaab. Dabei sollen mit einer naturvertr\u00e4glichen Tierhaltung die Biodiversit\u00e4t erh\u00f6ht, das Gebiet f\u00fcr die Naherholung und den Tourismus aufgewertet und zugleich qualitativ hochwertiges Fleisch produziert werden. In den ersten Projektjahren konnten mit der ganzj\u00e4hrigen Beweidung einer Fl\u00e4che von knapp 90 Hektar gute Erfahrungen gemacht und Erfolge erzielt werden. Im Verl\u00e4ngerungszeitraum ist unter anderem eine Vergr\u00f6\u00dferung der Projektfl\u00e4che auf bis zu 250 Hektar geplant. Ma\u00dfnahmentr\u00e4ger ist der Landkreis Tirschenreuth, der Zuschuss wird um 97.600 Euro erh\u00f6ht. \u00a0 Verl\u00e4ngerung und Aufstockung des Projekts &#8222;Feldraine gemeinsam erhalten, f\u00f6rdern und etablieren&#8220; Ziel ist es, innerhalb des Projektgebietes gemeinsam mit den Landnutzern sowie den Akteuren im Naturschutz den Biotopverbund durch den Erhalt von bestehenden Feldrainen, die F\u00f6rderung der Qualit\u00e4t von bestehenden Feldrainen und die Neuetablierung von Feldrainen auszubauen und zielgerichtet weiterzuentwickeln sowie vorhandene Biotope zu vernetzen. Ein Netz aus breiten, struktur- und artenreichen Feldrainen kann aufgrund seiner langgestreckten linearen Elemente der gro\u00dffl\u00e4chigen Biotopvernetzung dienen. Es kann verschiedene Lebensr\u00e4ume miteinander verbinden und damit Ausbreitungskorridore f\u00fcr Tiere und Pflanzen schaffen. Dies soll im Verl\u00e4ngerungszeitraum weiter vorangetrieben werden. Ma\u00dfnahmentr\u00e4ger ist die Bayerische KulturLandStiftung. Der Zuschuss wird um \u00fcber 272.000 Euro erh\u00f6ht. \u00a0 Biotopverbund &#8222;Geotope und ehemalige Abbaustellen&#8220; im Frankenwald Ziel ist die Neueinrichtung bzw. Verbesserung der Biotopausstattung in 15 fest vereinbarten Geotopen und ehemaligen Abbaustellen im Naturpark Frankenwald. Je nach Zustand bieten diese Fl\u00e4chen vielen Tier- und Pflanzenarten einen besonderen Lebens- und R\u00fcckzugsraum. Schwerpunkt des Projekts ist eine Biotopoptimierung bezogen auf die jeweils vorkommenden Arten wie Kreuzkr\u00f6te und Gelbbauchunke, Schlingnatter und Pfingstnelke. Hierzu sind Planung, Abstimmung und gegebenenfalls die Umsetzung von dar\u00fcberhinausgehenden Biotopgestaltungsma\u00dfnahmen in etwa 40 weiteren Geotopen und ehemaligen Abbaustellen vorgesehen sowie ein Monitoring zur \u00dcberpr\u00fcfung des Erfolges der Ma\u00dfnahmen, \u00d6ffentlichkeitsarbeit und die Wiederansiedlung bedrohter Amphibien. Ma\u00dfnahmentr\u00e4ger ist eine Tr\u00e4gergemeinschaft, bestehend aus \u00d6kologischer Bildungsst\u00e4tte Oberfranken e.V. (federf\u00fchrend) und dem Bund Naturschutz in Bayern e.V. Das Projekt wird mit \u00fcber 168.000 Euro bezuschusst. \u00a0 \u00a0 &#8222;Hecken: Kraftlinien im l\u00e4ndlichen Raum \u2013 Ein neuer Ansatz f\u00fcr eine Renaissance von Hecken als Biotopverbund&#8220; Hecken sind wertvolle Biotope und ein wesentliches Landschaftselement, um Biotopverbund und Artenvielfalt in unserer Kulturlandschaft zu f\u00f6rdern. Dies greift das Projekt zur Renaissance der Hecken als Biotopverbund auf. In dem Pilotprojekt wurden drei Regionen in Bayern ausgew\u00e4hlt: Der Landkreis Rh\u00f6n-Grabfeld, das Stadtgebiet Augsburg und der Landkreis Passau. Ziel ist die Ausarbeitung eines Praxisleitfadens mit einer Wirtschaftlichkeitsberechnung, mit deren Ergebnissen die praktische Umsetzung vorbereitet und anhand von Beispielen umgesetzt werden soll. Ma\u00dfnahmentr\u00e4ger ist der Bund Naturschutz in Bayern e.V. in Kooperation mit der Agrokraft GmbH (f\u00fcr den Bayerischen Bauernverband) und dem Deutschen Verband f\u00fcr Landschaftspflege (DVL). Der Zuschuss betr\u00e4gt rund 308.000 Euro. \u00a0 Pilzartenschutz in Bayern mit Schwerpunkt Offenlandlebensr\u00e4ume und Feuchtgebiete Das Projekt &#8222;Pilzartenschutz in Bayern&#8220; fokussiert sich auf den Schutz gef\u00e4hrdeter Gro\u00dfpilze in Offenlandlebensr\u00e4umen und Feuchtgebieten. Es kombiniert Kartierung, Citizen-Science-Projekte und innovative Ans\u00e4tze wie Metabarcoding, um die Biodiversit\u00e4t zu erfassen und Naturschutzma\u00dfnahmen zu optimieren. Ziel ist die Wiederansiedlung seltener Pilzarten und die Sicherung ihrer Lebensr\u00e4ume durch M\u00e4hgut\u00fcbertragung und Sodenversetzung. Durch eine gezielte \u00d6ffentlichkeitsarbeit wird ein Betreuungs- und Mitarbeiternetzwerk aufgebaut. Zudem ist eine Arten-Bestimmungshilfe mit dem Arbeitstitel &#8222;Pilze des Offenlandes \u2013 Vielfalt, Gef\u00e4hrdung und Schutz&#8220; vorgesehen. Ma\u00dfnahmentr\u00e4ger ist der Landesbund f\u00fcr Vogel- und Naturschutz in Bayern e.V. (LBV) in Kooperation mit der Bayerischen Mykologischen Gesellschaft (BMG) und der Universit\u00e4t Bayreuth. Der Naturschutzfonds unterst\u00fctzt das Projekt mit knapp 764.000 Euro. \u00a0 Weitere Informationen unter www.naturschutzfonds.bayern.de.<\/p>\n<p>Quelle: stmuv.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Natur und Artenvielfalt ist gro\u00dfe Zukunftsaufgabe Bayerischer Naturschutzfonds unterst\u00fctzt\u00a0Projekte mit rund 3,6 Millionen Euro Mit insgesamt rund 3,6 Millionen Euro wird der Bayerische Naturschutzfonds\u00a0Naturschutzprojekte im gesamten Freistaat f\u00f6rdern. Bayerns Umweltminister und Stiftungsratsvorsitzender des Naturschutzfonds, Thorsten Glauber, betonte dazu heute in M\u00fcnchen: &#8222;Artenschutz und der Erhalt unserer Naturvielfalt sind gro\u00dfe Zukunftsaufgaben. 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