{"id":17623,"date":"2025-06-16T08:17:36","date_gmt":"2025-06-16T06:17:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=17623"},"modified":"2025-06-16T08:17:36","modified_gmt":"2025-06-16T06:17:36","slug":"kunstminister-markus-blume-sophia-marzolff-ist-eine-wahre-sprachkuenstlerin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=17623","title":{"rendered":"Kunstminister Markus Blume: \u201eSophia Marzolff ist eine wahre Sprachk\u00fcnstlerin"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen:<\/span><\/p>\n<p>Kunstminister Markus Blume: \u201eSophia Marzolff ist eine wahre Sprachk\u00fcnstlerin: Mit Stilgef\u00fchl und einem tiefen kulturellen Verst\u00e4ndnis bringt sie tschechische, franz\u00f6sische und italienische Literatur in unserer Sprachwelt zum Leuchten\u201c<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=7610\" rel=\"attachment wp-att-7610\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-7610\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/bayern-300x180.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"180\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/bayern-300x180.png 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/bayern.png 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>\u201eDas mit 10.000 Euro dotierte Arbeitsstipendium des Freistaats Bayern geht in diesem Jahr an die \u00dcbersetzerin Sophia Marzolff f\u00fcr ihre \u00dcbersetzung des Romans \u201aGeteiltes Haus\u2018 von Alice Hor\u00e1\u010dkov\u00e1 aus dem Tschechischen\u201c, wie Kunstminister Markus Blume heute in M\u00fcnchen bekanntgab. \u201eSophia Marzolff ist eine wahre Sprachk\u00fcnstlerin: Mit Stilgef\u00fchl und einem tiefen kulturellen Verst\u00e4ndnis bringt sie tschechische, franz\u00f6sische und italienische Literatur in unserer Sprachwelt zum Leuchten. Ihre \u00dcbersetzungen schlagen Br\u00fccken \u2013 nicht nur zwischen Sprachen, sondern auch zwischen Lebenswelten: Die deutsche Ausgabe von Alice Hor\u00e1\u010dkov\u00e1s Roman f\u00fchrt uns ins sudetische Riesengebirge \u2013 in eine Welt, in der sich \u00fcber Generationen hinweg eine spannende Familiengeschichte entspinnt. Herzlichen Dank f\u00fcr diesen unverzichtbaren Beitrag zur kulturellen Verst\u00e4ndigung\u201c, so Blume. Die \u00dcbersetzung des Romans \u201eGeteiltes Haus\u201c (Originaltitel: Rozp\u016flen\u00fd d\u016fm) von Alice Hor\u00e1\u010dkov\u00e1 soll 2028 im Diogenes Verlag erscheinen.<\/p>\n<p>Die Jury w\u00fcrdigte Sophia Marzolffs gro\u00dfes \u00fcbersetzerisches K\u00f6nnen: \u201eSophia Marzolff \u00fcbersetzt so souver\u00e4n wie feinf\u00fchlig. Immer wieder platziert sie behutsame Akzente und reichert ihren Text mit Idiomen an, ohne sich dem tschechischen Original anzubiedern oder ihm das Besondere zu nehmen. Auf diese Weise erschlie\u00dft sie den Roman \u201aRozp\u016flen\u00fd d\u016fm\u2018 von Alice Hor\u00e1\u010dkov\u00e1 dem deutschen Lesepublikum.\u201c Ferner hob die Jury hervor, dass sie scheinbar m\u00fchelos nach eingehenden historischen Recherchen die H\u00fcrden des komplexen Ausgangstexts meistere und durch ihre gelungene kulturelle Transferleistung eine in sich stimmige, kunstvolle deutsche \u00dcbersetzung schaffe.<\/p>\n<p>Sophia Marzolff wurde 1971 in Heidelberg geboren. Nach einem Studium der Romanistik und Slawistik arbeitete sie als Lektorin bei verschiedenen Belletristik-Verlagen. Seit 2004 ist sie als Literatur\u00fcbersetzerin aus dem Tschechischen, Franz\u00f6sischen und Italienischen in M\u00fcnchen t\u00e4tig. Sophia Marzolff hat u. a. Werke von Kv\u011bta Leg\u00e1tov\u00e1 (Die Leute von \u017delary), Mark\u00e9ta Pil\u00e1tov\u00e1 und Zdena Salivarov\u00e1 (Ein Sommer in Prag) \u00fcbersetzt und Neu\u00fcbersetzungen aus Georges Simenons Werken vorgelegt. Daneben \u00fcbt sie weiterhin freie Lektoratsarbeit f\u00fcr verschiedene Verlage aus und wirkt als freie Mitarbeiterin bei der Rezensionsplattform Perlentaucher. Gelegentlich gestaltet sie auch Moderationen und Literaturlesungen.<\/p>\n<p>Das Arbeitsstipendium des Freistaates Bayern f\u00fcr literarische \u00dcbersetzerinnen und \u00dcbersetzer<\/p>\n<p>Das Bayerische Staatsministerium f\u00fcr Wissenschaft und Kunst vergibt seit 2009 j\u00e4hrlich ein Arbeitsstipendium f\u00fcr ein \u00dcbersetzungsvorhaben, um die bedeutende kulturelle Leistung der literarischen \u00dcbersetzerinnen und \u00dcbersetzer zu w\u00fcrdigen, die die Literatur anderer Sprachen f\u00fcr den gr\u00f6\u00dften Teil der Leserschaft erst zug\u00e4nglich macht. Das Arbeitsstipendium soll es einer literarischen \u00dcbersetzerin bzw. einem literarischen \u00dcbersetzer erm\u00f6glichen, sich einem \u00dcbersetzungsvorhaben ohne wirtschaftlich-materiellen Zwang zu widmen. \u00dcber die Vergabe des Stipendiums entscheidet der Bayerische Staatsminister f\u00fcr Wissenschaft und Kunst auf Vorschlag einer Jury, die die eingereichten Eigenbewerbungen pr\u00fcft. Das Arbeitsstipendium ist mit 10.000 Euro dotiert. Mit dem \u00dcbersetzerstipendium des Freistaats Bayern wurden u. a. Rosemarie Tietze, Dr. Maximilian Murmann, Jan Sch\u00f6nherr und Andrea Ott ausgezeichnet. Der Jury geh\u00f6ren derzeit folgende Mitglieder an: Patricia Klobusiczky, Andrea O\u2019Brien und Thomas Weiler. Die Verleihung des Arbeitsstipendiums an Sophia Marzolff findet am 24. Juli 2025 im Literaturhaus M\u00fcnchen statt. Sie wird in Zusammenarbeit mit dem M\u00fcnchner \u00dcbersetzerforum und dem Literaturhaus M\u00fcnchen erfolgen.<\/p>\n<p>Quelle:stmwk.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Kunstminister Markus Blume: \u201eSophia Marzolff ist eine wahre Sprachk\u00fcnstlerin: Mit Stilgef\u00fchl und einem tiefen kulturellen Verst\u00e4ndnis bringt sie tschechische, franz\u00f6sische und italienische Literatur in unserer Sprachwelt zum Leuchten\u201c \u201eDas mit 10.000 Euro dotierte Arbeitsstipendium des Freistaats Bayern geht in diesem Jahr an die \u00dcbersetzerin Sophia Marzolff f\u00fcr ihre \u00dcbersetzung des Romans \u201aGeteiltes Haus\u2018 von [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":7610,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[78,71],"tags":[4581],"class_list":["post-17623","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-bayern","category-menue","tag-sophia-marzolff"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17623","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=17623"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17623\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":17624,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17623\/revisions\/17624"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/7610"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=17623"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=17623"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=17623"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}