{"id":17607,"date":"2025-06-10T08:33:59","date_gmt":"2025-06-10T06:33:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=17607"},"modified":"2025-06-10T08:33:59","modified_gmt":"2025-06-10T06:33:59","slug":"eu-rat-stimmt-fuer-absenkung-des-schutzstatus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=17607","title":{"rendered":"EU-Rat stimmt f\u00fcr Absenkung des Schutzstatus"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen:<\/span><\/p>\n<p>EU-Rat stimmt f\u00fcr Absenkung des Schutzstatus<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=6571\" rel=\"attachment wp-att-6571\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-6571\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/euro-fahne-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/euro-fahne-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/euro-fahne-220x146.jpg 220w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/euro-fahne.jpg 794w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Aiwanger: &#8222;Jetzt ist es offiziell: Der strenge Schutz des Wolfes f\u00e4llt und Bayern hat trotzdem keine Handhabe, obwohl mein Vorschlag seit Monaten auf dem Tisch liegt. Der Wolf muss ins Bayerische Jagdrecht&#8220; M\u00dcNCHEN\u00a0\u00a0 Der EU-Rat hat heute die Absenkung des Schutzstatus des Wolfs von \u201estreng gesch\u00fctzt\u201c auf \u201egesch\u00fctzt\u201c best\u00e4tigt und folgt damit dem Beschluss des Europ\u00e4ischen Parlaments vom 8. Mai 2025. 20 Tage nach Ver\u00f6ffentlichung im Amtsblatt wird der Schutzstatus des Wolfs europaweit abgesenkt sein. Eine verantwortungsvolle Bejagung des Raubtiers ist damit europarechtlich k\u00fcnftig m\u00f6glich, wenn man gesetzlich darauf vorbereitet ist. In Bayern \u00e4ndert sich durch die Entscheidung leider aber erstmal nichts, wie Bayerns Jagdminister Hubert Aiwanger bedauert. &#8222;Der niedrigere Schutzstatus kommt mit Ansage. Seit Monaten ist dieser Weg vorgezeichnet. Jetzt ist es offiziell. Der Wolf ist sp\u00e4testens im Juli europarechtlich nicht mehr streng gesch\u00fctzt und Bayern hat trotzdem keine Handhabe, obwohl mein Vorschlag seit Monaten auf dem Tisch liegt. Anstatt konstruktiv \u00fcber meinen Entwurf zur \u00c4nderung des Bayerischen Jagdgesetzes zu diskutieren, blockiert der Koalitionspartner CSU aus parteitaktischen Gr\u00fcnden. Ausbaden m\u00fcssen es die Weidetierhalter. Wir m\u00fcssen jetzt schleunigst handeln und den Wolf ins Jagdrecht auf Landes- und Bundesebene aufnehmen. Der Bund war in der Vergangenheit nicht handlungswillig, Bayern h\u00e4tte in Vorleistung gehen k\u00f6nnen und m\u00fcssen. Was leider nicht passiert ist.\u201c \u00a0 Der Vorschlag von Minister Aiwanger sieht f\u00fcr W\u00f6lfe im k\u00fcnftig niedrigeren Schutzstatus ein flexibles Managementsystem im Bayerischen Jagdgesetz vor. Im Sinne einer nachhaltigen Bejagung der Wolfsbest\u00e4nde d\u00fcrften regionale H\u00f6chstabsch\u00fcsse get\u00e4tigt werden. Eine kontrollierte Bejagung durch die J\u00e4gerschaft im bew\u00e4hrten Reviersystem ist sogar auch im ung\u00fcnstigen Erhaltungszustand europarechtlich nicht ausgeschlossen. \u00a0 Der Minister sprach sich erneut auch daf\u00fcr aus, durch den Bund den g\u00fcnstigen Erhaltungszustand in allen Regionen Deutschlands festzustellen. Aiwanger: &#8222;Die Bayerische Staatsregierung hat lange zu Recht vom Bund gefordert, die Feststellung des Erhaltungszustands endlich den Realit\u00e4ten anzupassen. Deutschland hat mit \u00fcber 2000 W\u00f6lfen auf die Landesfl\u00e4che gerechnet mittlerweile die h\u00f6chste Wolfsdichte weltweit. Damit ist es ideologische Realit\u00e4tsverweigerung, dass der g\u00fcnstige Erhaltungszustand des Wolfes noch nicht l\u00e4ngst festgestellt ist was die Bejagung noch weiter erleichtern w\u00fcrde. Ich hoffe dringend, dass die neue Bundesregierung jetzt zeitnah umsteuert und den g\u00fcnstigen Erhaltungszustand auch f\u00fcr die kontinentale Wolfspopulation, die ja auch Bayern umfasst, inklusive Bayern feststellt. Eine Bejagung im ung\u00fcnstigen Erhaltungszustand ist nicht ausgeschlossen, aber kann nur deutlich zur\u00fcckhaltender erfolgen. Unsere Weidetierhalter, insbesondere auf den Almen und Alpen, brauchen ein Management des Wolfs. Andernfalls ist zu bef\u00fcrchten, dass sie die Tierhaltung beenden. Wertvolle \u00d6kosysteme und die einzigartige Kulturlandschaft der Alpen drohen dann zu verschwinden. Genauso wie der Fuchs nicht in den H\u00fchnerstall passt, passt der Wolf nicht auf die Bergweide.&#8220; \u00a0 In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Zahl der W\u00f6lfe in Europa fast verdoppelt. In Deutschland stieg die Population in einigen Regionen j\u00e4hrlich um bis zu 30 Prozent. Im Monitoringjahr 2023\/2024 wurden 209 Wolfsrudel, 46 Wolfspaare und 19 sesshafte Einzelw\u00f6lfe gez\u00e4hlt, insgesamt wurden 1601 Wolfsindividuen identifiziert. Aufgrund einer gewissen Dunkelziffer wird von deutlich mehr als 2000 W\u00f6lfen ausgegangen, auch deutlich h\u00f6here Sch\u00e4tzungen existieren. In der Folge hat auch die Zahl der Nutztierrisse in den letzten Jahren zugenommen. Besonders betroffen sind Weide- und Nutztierhalter, insbesondere Almwirte, deren Schafe oder Rinder sich oft nicht vor Wolfs\u00fcbergriffen sch\u00fctzen lassen.<\/p>\n<p>Quelle:stmwi.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: EU-Rat stimmt f\u00fcr Absenkung des Schutzstatus Aiwanger: &#8222;Jetzt ist es offiziell: Der strenge Schutz des Wolfes f\u00e4llt und Bayern hat trotzdem keine Handhabe, obwohl mein Vorschlag seit Monaten auf dem Tisch liegt. 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