{"id":17520,"date":"2025-04-28T08:09:10","date_gmt":"2025-04-28T06:09:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=17520"},"modified":"2025-04-28T08:09:10","modified_gmt":"2025-04-28T06:09:10","slug":"bad-aiblingstarkes-signal-der-unterstuetzung-fuer-die-jagdrechtsaenderung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=17520","title":{"rendered":"Bad AiblingStarkes Signal der Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Jagdrechts\u00e4nderung"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bad AiblingStarkes Signal der Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Jagdrechts\u00e4nderung<\/p>\n<p>Aiwanger: &#8222;Wir brauchen mehr Eigenverantwortung bei der Rehwildbejagung und den Wolf im Jagdrecht&#8220;\u00a0 Beim Landesj\u00e4gertag in Bad Aibling hat es deutliche Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Pl\u00e4ne von Wirtschafts- und Jagdminister Hubert Aiwanger gegeben, das Bayerische Jagdgesetzes zu novellieren. Zustimmung gab es insbesondere f\u00fcr die Abschaffung der Abschusspl\u00e4ne auf Rehwild. \u00a0 Aiwanger sagte in seinem Gru\u00dfwort vor \u00fcber 300 Delegierten und G\u00e4sten: \u201eNur gemeinsam wird die Naturverj\u00fcngung gelingen. Der Waldbau muss richtig betrieben werden, damit gen\u00fcgend Licht in den Wald kommt und die Jagd muss richtig betrieben werden, um angepasste Wildbest\u00e4nde zu haben. J\u00e4ger und Waldbesitzer m\u00fcssen bei gemeinsamen Waldbeg\u00e4ngen vor Ort die Themen besprechen und l\u00f6sen. Aber auch die Politik muss endlich liefern: Seit einem Jahr bespreche ich jetzt meine Pl\u00e4ne zur Jagdgesetznovellierung mit dem Koalitionspartner CSU. Das ist kein Schnellschuss mehr, sondern da rostet allm\u00e4hlich die Patrone im Lauf. Die CSU muss ihre Blockadehaltung endlich aufgeben, weil dadurch mittlerweile aktiv Schaden angerichtet wird. Sei es bei der Verhinderung gr\u00f6\u00dferer Handlungsm\u00f6glichkeiten bei der Rehwildbejagung, bei den Sch\u00e4den durch G\u00e4nse, fehlende Rechtssicherheit bei der Kitzrettung oder dadurch, dass PV-Freifl\u00e4chen nicht wildtiergerecht gestaltet werden.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=12584\" rel=\"attachment wp-att-12584\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-12584\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/rebhuhn2-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/rebhuhn2-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/rebhuhn2.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Aiwanger stellte vor den J\u00e4gern in Bad Aibling noch einmal verschiedene Punkte aus dem Gesetzentwurf vor. Er erl\u00e4uterte die Notwendigkeit der Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht, die Regulierung der Fischotterbest\u00e4nde, angepasste Jagdzeiten f\u00fcr G\u00e4nse, besonders auch bei invasiven Arten und Raubwild sowie die \u00d6ffnung von PV-Freifl\u00e4chenanlagen f\u00fcr das Wild. Der Jagdminister brachte Argumente gegen eine generelle Ausweitung der Jagdzeiten bei Reh- und Rotwild, da die Tiere auch einige Wochen im Jahr Ruhe br\u00e4uchten und permanenter Jagddruck die Tiere immer scheuer machen und in die W\u00e4lder zur\u00fccktreiben w\u00fcrde, was zu mehr anstatt weniger Verbiss f\u00fchren w\u00fcrde. Er stellte aber zielgerichtete Ausnahmen in Aussicht. Hier ben\u00f6tige es Fingerspitzengef\u00fchl, um nicht noch mehr Verbisssch\u00e4den zu provozieren, betonte er. Angesichts der Herausforderungen seien gut ausgebildete J\u00e4ger und Spezialisten so wichtig wie nie. Er sprach deshalb auch \u00dcberlegungen an, die Jagdausbildung weiter zu verbessern. \u00a0 Aiwanger forderte auch die Aufnahme des Wolfes ins Bayerische Jagdgesetz und ins Bundesjagdgesetz. Beides m\u00fcsste sich erg\u00e4nzen und es sei h\u00f6chste Zeit, dass der Koalitionspartner in Bayern die Aufnahme des Wolfes ins Jagdrecht nicht weiter blockiere. Auf Bundesebene m\u00fcsse jetzt schnellstens der g\u00fcnstige Erhaltungszustand des Wolfes festgestellt werden. Sorge \u00e4u\u00dferte der Minister, dass das Bundesumweltministerium den Handlungsspielraum des Bundeslandwirtschaftsministeriums in Bezug auf die Wolfsbejagung zu sehr einengen k\u00f6nnte und die Interessen der Weidetierhalter wieder auf der Strecke blieben. \u00a0 Ein starkes Signal der Unterst\u00fctzung erhielt der Minister f\u00fcr seine Pl\u00e4ne zur Jagdgesetznovellierung von Seiten des Bayerischen Jagdverbands. Dieser hatte sich in mehreren Fachforen mit Themen wie der Abschaffung des Abschussplans auf Rehwild und anderen Aspekten der Neuregelung befasst. Auf der Basis des Endberichts eines Pilotprojekts, der seit 2007 im Landwirtschaftsministerium vorliege, bezeichnete Jagdpr\u00e4sident Ernst Weidenbusch in seiner Rede den Abschussplan als unn\u00f6tige staatliche \u00dcberregulierung. Er k\u00fcndigte an, die Abschaffung aktiv einfordern zu wollen. Auch der Landkreistag fordert seit M\u00e4rz 2024 eine Abschaffung des Rehwildabschussplans bzw. Modifizierung des Verfahrens und mehr Eigenverantwortung vor Ort. \u00a0 Aiwanger: \u201eIch bin \u00fcberzeugt, dass wir mit dem an Grund und Boden gebundenen Jagdrecht die richtigen Wege beschreiten k\u00f6nnen, wir brauchen an der Stelle nicht mehr sondern weniger Staat, sonst enden wir am Ende in einem Staatsjagdsystem, das die Grundbesitzer mehr und mehr bevormundet, wie es sich derzeit schon bei der Waldbewirtschaftung immer mehr abzeichnet.\u201c<\/p>\n<p>Quelle:stmwi.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Bad AiblingStarkes Signal der Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Jagdrechts\u00e4nderung Aiwanger: &#8222;Wir brauchen mehr Eigenverantwortung bei der Rehwildbejagung und den Wolf im Jagdrecht&#8220;\u00a0 Beim Landesj\u00e4gertag in Bad Aibling hat es deutliche Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Pl\u00e4ne von Wirtschafts- und Jagdminister Hubert Aiwanger gegeben, das Bayerische Jagdgesetzes zu novellieren. 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