{"id":17392,"date":"2025-03-03T08:37:46","date_gmt":"2025-03-03T07:37:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=17392"},"modified":"2025-03-03T08:37:46","modified_gmt":"2025-03-03T07:37:46","slug":"bmel-beantragt-hilfen-fuer-die-durch-die-maul-und-klauenseuche-von-einschraenkungen-betroffenen-betriebe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=17392","title":{"rendered":"BMEL beantragt Hilfen f\u00fcr die durch die Maul- und Klauenseuche von Einschr\u00e4nkungen betroffenen Betriebe"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>BMEL beantragt Hilfen f\u00fcr die durch die Maul- und Klauenseuche von Einschr\u00e4nkungen betroffenen Betriebe<\/p>\n<p>Das Bundesministerium f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft (BMEL) hat bei der Europ\u00e4ischen Kommission Hilfen f\u00fcr die von der Maul- und Klauenseuche (MKS) betroffenen Milchviehbetriebe in der Sperr- und \u00dcberwachungszone sowie f\u00fcr s\u00e4mtliche schweinehaltenden Betriebe in Brandenburg beantragt. Damit sollen Einkommensverluste, die durch Verbringungsverbote und hierdurch entstandene Marktst\u00f6rungen in den Wochen nach dem MKS-Ausbruch entstanden sind, durch eine sogenannte Marktst\u00fctzungsma\u00dfnahme ausgeglichen werden. Brandenburg sch\u00e4tzt den entstandenen Schaden auf knapp 8 Millionen Euro.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=12573\" rel=\"attachment wp-att-12573\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-12573\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/kuh1-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/kuh1-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/kuh1-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/kuh1-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/kuh1-384x217.jpg 384w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/kuh1.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der Bundesminister f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft, Cem \u00d6zdemir: \u201eDie Maul- und Klauenseuche hat viele Betriebe in Brandenburg wirtschaftlich und emotional stark getroffen. Dank des beherzten Vorgehens aller zust\u00e4ndigen Stellen, der raschen Errichtung von Sperrzonen und dem Verbot des Transports von Tieren und tierischen Erzeugnissen im betroffenen Gebiet haben wir bisher keine weiteren F\u00e4lle zu verzeichnen. Damit wurde ein noch viel gr\u00f6\u00dferer Schaden f\u00fcr alle Betriebe in ganz Deutschland abgewendet. Unser Ziel ist es, dass kein einziger Hof aufgrund der Maul- und Klauenseuche seine Arbeit einstellen muss. Deshalb haben wir nach enger Abstimmung mit dem Land Brandenburg bei der Europ\u00e4ischen Kommission Hilfen f\u00fcr die unmittelbar betroffenen Betriebe beantragt. Die Betriebe in Brandenburg sind auf diese finanzielle St\u00fctzungsma\u00dfnahme angewiesen, um weitermachen zu k\u00f6nnen. In Br\u00fcssel darf jetzt keine Zeit verloren werden.\u201c<\/p>\n<p>Um die Ausbreitung der MKS zu verhindern, hatte das Land Brandenburg vor\u00fcbergehend ein sogenanntes \u201eStand still\u201c erlassen, also ein Verbot f\u00fcr den Transport von Rindern, Schweinen, Schafen, Ziegen und Kameliden. Auch der Transport von tierischen Erzeugnissen war innerhalb der Schutz- und \u00dcberwachungszonen zu der Zeit verboten. Milchvieh- und schweinhaltende Betriebe waren von diesen Ma\u00dfnahmen besonders betroffen. Auf Grund der Verbringungsverbote von Tieren und tierischen Erzeugnissen kam es im Land Brandenburg zu einem Schlachtstau bei Mastschweinen sowie zu einer Nichtabholung von Rohmilch, die entsorgt werden musste. F\u00fcr die Erzeuger f\u00fchrte dies zu Preiseinbu\u00dfen beziehungsweise Einkommensverlusten. Der Schaden der Milcherzeuger betr\u00e4gt rund 882.000 Euro und bei den schweinhaltenden Betrieben in Brandenburg 7 Millionen Euro.<\/p>\n<p>Der Antrag des BMEL erfolgt auf Basis des Artikels 220 Absatz 3 der Verordnung (EU) Nr. 1308\/2013 der Gemeinsamen Marktordnung (GMO). Das Land Brandenburg hatte zuvor seinen nach Artikel 220 Absatz 5 Unterabsatz 2 GMO notwendigen Finanzierungsbeitrag zugesagt. Bei Bewilligung des Antrages k\u00f6nnte die Europ\u00e4ische Union 60 Prozent der Schadenssumme entsch\u00e4digen.<\/p>\n<p>Quelle:bmel.bund.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: BMEL beantragt Hilfen f\u00fcr die durch die Maul- und Klauenseuche von Einschr\u00e4nkungen betroffenen Betriebe Das Bundesministerium f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft (BMEL) hat bei der Europ\u00e4ischen Kommission Hilfen f\u00fcr die von der Maul- und Klauenseuche (MKS) betroffenen Milchviehbetriebe in der Sperr- und \u00dcberwachungszone sowie f\u00fcr s\u00e4mtliche schweinehaltenden Betriebe in Brandenburg beantragt. 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