{"id":17355,"date":"2025-02-18T08:46:21","date_gmt":"2025-02-18T07:46:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=17355"},"modified":"2025-02-18T08:46:21","modified_gmt":"2025-02-18T07:46:21","slug":"fischotter-entnahmekulissen-in-oberfranken-und-der-oberpfalz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=17355","title":{"rendered":"Fischotter-Entnahmekulissen in Oberfranken und der Oberpfalz"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen:<\/span><\/p>\n<p>Fischotter-Entnahmekulissen in Oberfranken und der Oberpfalz<\/p>\n<p>Aiwanger: &#8222;Entnahmen von Fischottern sind dringend n\u00f6tig. Nur so k\u00f6nnen wir die Sch\u00e4den in der bayerischen Teichwirtschaft in Grenzen halten. Ab sofort k\u00f6nnen die Teichwirte Antr\u00e4ge bei den Naturschutzbeh\u00f6rden stellen&#8220;<\/p>\n<p>In zwei bayerischen Regierungsbezirken gibt es nun Gebiete, in denen Entnahmen von Fischottern m\u00f6glich werden. Die entsprechenden Gebietskulissen haben die Regierungen von Oberfranken und der Oberpfalz durch Allgemeinverf\u00fcgungen ausgewiesen. Darin ist festgelegt, wie viele Exemplare pro Jahr entnommen werden d\u00fcrfen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=12574\" rel=\"attachment wp-att-12574\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-12574\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/fisch-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/fisch-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/fisch.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bayerns Jagdminister Hubert Aiwanger kommentiert: &#8222;Entnahmen von Fischottern sind dringend n\u00f6tig. Mit dieser L\u00f6sung k\u00f6nnen wir endlich gro\u00dfe Sch\u00e4den von der bayerischen Teichwirtschaft abwenden. Viele Teichwirte haben in den letzten Jahren wegen der Ottersch\u00e4den die Teichwirtschaft beendet, wodurch die Teiche verlanden und auch als \u00d6kosysteme verlorengehen &#8211; ganz abgesehen f\u00fcr die heimische Lebensmittelwirtschaft und Gastronomie, die dann mit Meeresfr\u00fcchten aus dem Import statt mit dem heimischen Fisch arbeitet. Zus\u00e4tzlich erhoffe ich mir von der Reduzierung der Otter auch Entlastungen in nat\u00fcrlichen Gew\u00e4sser\u00f6kosystemen. Otter sind insbesondere auch eine Bedrohung f\u00fcr autochthone Bachforellenbest\u00e4nde, den Huchen, Wasserv\u00f6gel oder Muschelvorkommen, die vom Otter mittlerweile gebietsweise schon vernichtet sind. Die Entscheidungen der Regierungen von Oberfranken und der Oberpfalz sind daher sehr zu begr\u00fc\u00dfen &#8211; auch aus Sicht des Artenschutzes. Eine schnelle Umsetzung ist jetzt wichtig. Ich appelliere an die J\u00e4ger, die betroffenen Teichwirte zu unterst\u00fctzen und die genehmigten Entnahmen in die Hand zu nehmen.&#8220; ie bayerischen Regierungen waren angewiesen, bis Mitte Februar 2024 entsprechende Entnahmekulissen f\u00fcr Fischotter festzulegen. Mit Oberfranken und der Oberpfalz sind jetzt die ersten beiden bayerischen Bezirke diesen Schritt gegangen, Niederbayern und Oberbayern sollen demn\u00e4chst folgen. Minister Aiwanger ist \u00fcberzeugt, dass Entnahme die Akzeptanz f\u00fcr das Vorkommen des Otters und damit der Art selbst nutzen. Aiwanger: &#8222;Wir haben zum Beispiel auch beim Biber gesehen, dass die hitzige Diskussion um ein Management schnell heruntergekocht wurde, als die ersten Entnahmen m\u00f6glich waren. Ich baue darauf, dass die Naturschutzverb\u00e4nde diesen ausgewogenen Weg mittragen und zum Wohle der Teichwirtschaft von langwierigen gerichtlichen Streitigkeiten absehen\u201c. Der in Bayern einst fast ausgerottete, streng gesch\u00fctzte Fischotter hat den Freistaat seit einigen Jahrzehnten von Osten her erfolgreich wieder besiedelt. Eine Studie, die beim Landesfischereitag 2024 vorgestellt wurde, kommt auf rund 1.500 Fischotter, die sich auf knapp 50 Prozent der Landesfl\u00e4che verteilen. Die Zunahme der Fischotter dr\u00fcckt sich auch in den gemeldeten Sch\u00e4den an Zuchtfischen aus. Diese belaufen sich nach letztem Stand (2022) auf \u00fcber zwei Millionen Euro, wovon der Freistaat fast 1,7 Millionen ausgleichen konnte. Die Summen haben sich seit 2016 ungef\u00e4hr verachtfacht. \u00a0 F\u00fcr fischereiwirtschaftlich genutzte Teichanlagen innerhalb der Gebietskulissen Oberfrankens und der Oberpfalz k\u00f6nnen ab sofort Antr\u00e4ge zur Otterentnahme bei den unteren Naturschutzbeh\u00f6rden gestellt werden. Das Jagdministerium hat die rechtlichen Grundlagen f\u00fcr das \u201eWie\u201c einer Fischotter-Entnahme so flexibel wie m\u00f6glich gestaltet. Neben einer ganzj\u00e4hrigen Erlegung der Jungtiere mit der Schusswaffe auch unter Zuhilfenahme von Nachtsichttechnik, ist der Fang mit Lebendfallen m\u00f6glich. Dem Muttertierschutz wird \u00fcber einen verpflichtenden Fallenmelder und Einschr\u00e4nkungen beim Gewicht der erlegbaren Tiere Rechnung getragen.<\/p>\n<p>Quelle:stmwi.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Fischotter-Entnahmekulissen in Oberfranken und der Oberpfalz Aiwanger: &#8222;Entnahmen von Fischottern sind dringend n\u00f6tig. Nur so k\u00f6nnen wir die Sch\u00e4den in der bayerischen Teichwirtschaft in Grenzen halten. Ab sofort k\u00f6nnen die Teichwirte Antr\u00e4ge bei den Naturschutzbeh\u00f6rden stellen&#8220; In zwei bayerischen Regierungsbezirken gibt es nun Gebiete, in denen Entnahmen von Fischottern m\u00f6glich werden. 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