{"id":17327,"date":"2025-02-06T08:21:45","date_gmt":"2025-02-06T07:21:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=17327"},"modified":"2025-02-06T08:21:45","modified_gmt":"2025-02-06T07:21:45","slug":"staatsminister-sieht-in-der-ankuendigung-zollpolitischer-us-massnahmen-eine-bedrohung-fuer-den-industriestandort-bayern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=17327","title":{"rendered":"Staatsminister sieht in der Ank\u00fcndigung zollpolitischer US-Ma\u00dfnahmen eine Bedrohung f\u00fcr den Industriestandort Bayern"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen:<\/span><\/p>\n<p>Staatsminister sieht in der Ank\u00fcndigung zollpolitischer US-Ma\u00dfnahmen eine Bedrohung f\u00fcr den Industriestandort Bayern<\/p>\n<p>Aiwanger: &#8222;Die US-Zolldrohungen verunsichern die starke bayerische Export-Wirtschaft. Bund und EU m\u00fcssen gegensteuern und unseren Standort wieder wettbewerbsf\u00e4hig machen&#8220; M\u00dcNCHEN\u00a0 Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat die Bundesregierung und die EU-Kommission mit Blick auf die\u00a0drohenden zollpolitischen US-Ma\u00dfnahmen aufgefordert, endlich t\u00e4tig werden, um die Wettbewerbsf\u00e4higkeit bayerischer und deutscher Unternehmen zu verbessern. Der Industriestandort sei gef\u00e4hrdet.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=4845\" rel=\"attachment wp-att-4845\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4845\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/1euro-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/1euro-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/1euro.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Aiwanger: &#8222;Die US-Drohung mit Z\u00f6llen\u00a0erschwert die au\u00dfenwirtschaftliche Lage \u2013 schon die Verunsicherung durch Pr\u00e4sident Trumps Ank\u00fcndigungen ist sch\u00e4dlich. Bund und EU m\u00fcssen jetzt alles daf\u00fcr tun, unseren Unternehmen den R\u00fccken zu st\u00e4rken. Wir brauchen Steuerentlastungen, g\u00fcnstigere Energie und weniger Regulierungen wie zum Beispiel das drohende Verbrennerverbot 2035 und Strafzahlungen f\u00fcr die Autoindustrie wegen CO2-Grenzwerten. Zudem n\u00f6tig ist auch der\u00a0Abschluss von neuen\u00a0EU-Handelsvertr\u00e4gen mit dem Fokus auf Zollabbau. Ziel muss die\u00a0Diversifizierung der Absatzm\u00e4rkte f\u00fcr die bayerische Wirtschaft sein. Die neue Bundesregierung hat zudem als wichtige Aufgabe,\u00a0hausgemachte B\u00fcrokratie f\u00fcrs internationale Gesch\u00e4ft zu beseitigen und sich bei der EU\u00a0f\u00fcr die Beendigung b\u00fcrokratischer Regulierungen internationaler Lieferketten einsetzen. Die Nachhaltigkeitsberichterstattung muss gestoppt werden.\u201c \u00a0 Der Staatsminister machte deutlich, wie bedeutend die Exporte f\u00fcr die bayerische Wirtschaft seien. Zwischen 2000 und 2023 h\u00e4tten sich die bayerischen Exporte von 89,6 Milliarden\u00a0Euro auf 226,3 Milliarden\u00a0Euro im Jahr mehr als verdoppelt. Die USA seien f\u00fcr Bayern der gr\u00f6\u00dfte einzelne Exportmarkt.\u00a012,6 Prozent\u00a0der bayerischen Gesamtexporte\u00a0im Wert von etwa 28 Milliarden Euro\u00a0im Jahr 2023 gingen in die Vereinigten Staaten. Haupt-Exportprodukte\u00a0seien Fahrzeuge, medizinische Ger\u00e4te sowie Ger\u00e4te\u00a0zur Elektrizit\u00e4tserzeugung und -verteilung. \u00a0 &#8222;Das Konzept des Freihandels ist wichtig f\u00fcr unsere Unternehmen. Dagegen sind Z\u00f6lle Gift f\u00fcr das internationale Gesch\u00e4ft. Wenn der US-Pr\u00e4sident seine Zollpolitik auch gegen die EU richtet, ist mit Gegenma\u00dfnahmen aus Br\u00fcssel zu rechnen. Am Ende stehen erhebliche Einbu\u00dfen im Welthandel, was den Erfolg von Bayerns Unternehmen gef\u00e4hrdet. Das darf nicht sein.&#8220; \u00a0 Aiwanger sagte, es stimme ihn hoffnungsfroh, dass die angek\u00fcndigten US-Z\u00f6lle gegen Kanada und Mexiko zun\u00e4chst wieder ausgesetzt worden seien. &#8222;Viele bayerische Unternehmen &#8211; gerade aus der Autobranche &#8211; produzieren in diesen L\u00e4ndern f\u00fcr den US-Markt. Sie w\u00fcrden durch die Z\u00f6lle massiv beeintr\u00e4chtigt werden.&#8220; \u00a0 Trumps Politik ziele darauf ab, Unternehmen in die Vereinigten Staaten zu locken, um dort mit g\u00fcnstiger Energie und ohne Zoll-Blockaden g\u00fcnstiger f\u00fcr den US-Markt zu produzieren. Der Bund und die EU m\u00fcssten jetzt diesen Schuss h\u00f6ren. Wenn jetzt nicht\u00a0gegengesteuert werde, w\u00fcrden noch mehr bayerische und deutsche Unternehmen als bisher\u00a0dem Lockruf des US-Pr\u00e4sidenten folgen.<\/p>\n<p>Quelle:stmwi.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Staatsminister sieht in der Ank\u00fcndigung zollpolitischer US-Ma\u00dfnahmen eine Bedrohung f\u00fcr den Industriestandort Bayern Aiwanger: &#8222;Die US-Zolldrohungen verunsichern die starke bayerische Export-Wirtschaft. Bund und EU m\u00fcssen gegensteuern und unseren Standort wieder wettbewerbsf\u00e4hig machen&#8220; M\u00dcNCHEN\u00a0 Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat die Bundesregierung und die EU-Kommission mit Blick auf die\u00a0drohenden zollpolitischen US-Ma\u00dfnahmen aufgefordert, endlich t\u00e4tig werden, um [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":4845,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[78,71,30],"tags":[4485],"class_list":["post-17327","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-bayern","category-menue","category-welt","tag-strafzoelle"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17327","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=17327"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17327\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":17328,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17327\/revisions\/17328"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/4845"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=17327"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=17327"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=17327"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}