{"id":17300,"date":"2025-01-26T08:44:30","date_gmt":"2025-01-26T07:44:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=17300"},"modified":"2025-01-26T08:44:30","modified_gmt":"2025-01-26T07:44:30","slug":"bundesminister-oezdemir-ehrt-beste-bio-betriebe-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=17300","title":{"rendered":"Bundesminister \u00d6zdemir ehrt beste Bio-Betriebe 2025"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Bundesminister \u00d6zdemir ehrt beste Bio-Betriebe 2025<br \/>\n\u00d6zdemir: \u201eUnsere Gewinnerbetriebe sind Vision\u00e4re mit Herzblut f\u00fcr zukunftsfeste Landwirtschaft\u201c<\/p>\n<p>Der Bundesminister f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft, Cem \u00d6zdemir, hat auf der Gr\u00fcnen Woche in Berlin die Gewinner des Bundeswettbewerbs \u00d6kologischer Landbau 2025 ausgezeichnet. Die drei pr\u00e4mierten Betriebe \u00fcberzeugen mit innovativen Ans\u00e4tzen in der Tierhaltung, bei der gemeinschaftlichen Betriebsorganisation, mit einer hohen Wertsch\u00f6pfung und besonders nachhaltigem Ackerbau. Die Betriebe stehen beispielhaft f\u00fcr die Zukunft der \u00f6kologischen Landwirtschaft in Deutschland. Jeder Gewinnerhof erh\u00e4lt ein Preisgeld von 12.500 Euro.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=12571\" rel=\"attachment wp-att-12571\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-12571\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/huhn-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/huhn-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/huhn-768x1024.jpg 768w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/huhn.jpg 774w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bundesminister \u00d6zdemir: \u201eUnsere Preistr\u00e4gerinnen und Preistr\u00e4ger sind noch viel mehr als Landwirtinnen und Landwirte \u2013 sie sind Vision\u00e4re. Sie gestalten ihre H\u00f6fe so, dass Tiere, Umwelt und Menschen gleicherma\u00dfen profitieren. Ob mit Freilandschweinen im Kleegras, einem Hof, der wie eine gro\u00dfe Familie funktioniert oder Robotern, die Hackarbeit \u00fcbernehmen \u2013 die pr\u00e4mierten Betriebe zeigen sehr erfolgreich, was m\u00f6glich ist, wenn man Herzblut, Know-how und Innovationen kombiniert. Solche mutigen Vorbilder braucht es f\u00fcr eine zukunftsfeste Landwirtschaft in Deutschland. Ich gratuliere den Gewinnerbetrieben sehr herzlich!\u201c<\/p>\n<p>Alle Informationen zur Preisverleihung und den ausgezeichneten Bio-Betrieben sowie Fotos finden Sie zeitnah auf der Webseite des BMEL&lt;https:\/\/bmel.de\/wettbewerb-oekolandbau&gt; und auf der Seite Bundeswettbewerb \u00d6kologischer Landbau&lt;https:\/\/www.oekolandbau.de\/bio-in-der-praxis\/oekologische-landwirtschaft\/wettbewerbe-und-foerderpreise\/bundeswettbewerb-oekologischer-landbau\/&gt;.<\/p>\n<p>Die Gewinner des Bundeswettbewerbes im Portrait:<br \/>\n\u2022 Gut Frohnenbruch (Nordrhein-Westfalen)<br \/>\nDer Bioland-Betrieb Gut Frohnenbruch der Familie Bird in Kamp-Lintfort beeindruckt mit echten Tierwohl-Champions: Ihre 80 Limousin-Mutterk\u00fche, 150 Schweine, die 600 Legehennen und 800 Mast- und Bruderh\u00e4hnchen leben das ganze Jahr \u00fcber drau\u00dfen auf der Weide \u2013 oder in offenen bzw. mobilen St\u00e4llen. Besonders innovativ ist das hofeigene Haltungskonzept f\u00fcr Schweine, die sechs Monate im Jahr auf Kleegrasfl\u00e4chen gehalten werden und danach die Fl\u00e4che wechseln. So erhalten die B\u00f6den die N\u00e4hrstoffe, die sie brauchen und \u00dcberd\u00fcngung wird vermieden. Die \u201eGl\u00e4serne Metzgerei\u201c auf Gut Frohnenbruch zeigt Kundinnen und Kunden, wie hochwertiges Fleisch entsteht, das direkt im Hofladen vermarktet wird. Das beliebte Hof-Caf\u00e9 von Familie Bird darf sich mit einer goldenen Bio-Au\u00dferhaus-Kennzeichnung schm\u00fccken \u2013 denn auf den Tisch kommt Essen aus 100 Prozent Bio-Zutaten.<\/p>\n<p>\u2022 Hofgemeinschaft Heggelbach (Baden-W\u00fcrttemberg)<br \/>\nDie Demeter-Hofgemeinschaft Heggelbach in Herdwangen-Sch\u00f6nach am Bodensee wird f\u00fcr ihr au\u00dfergew\u00f6hnliches Betriebskonzept ausgezeichnet: Seit fast 40 Jahren f\u00fchren elf gleichberechtigte Betriebsleitende den Hof gemeinsam. Auf einer Fl\u00e4che von 174 Hektar leben rund 100 Rinder und 185 Mastschweine. Neben dem Verkauf von Bio-Fleisch und -Milchprodukten sind die eigene B\u00e4ckerei und K\u00e4serei zentrale Bestandteile des Erfolgsmodells. Hier wird fast die gesamte Ernte des Hofes direkt verarbeitet, sodass die Produkte marktfertig und vor allem regional vermarktet werden k\u00f6nnen. Die Hofgemeinschaft ist au\u00dferdem ein Vorreiter im Bereich erneuerbare Energien: Seit 2016 betreibt der Hof ein Forschungsprojekt mit aufgest\u00e4nderten Solarmodulen. Lebensmittelproduktion und Solarstromerzeugung werden damit auf derselben Fl\u00e4che kombiniert \u2013 ein zukunftsweisender Ansatz.<\/p>\n<p>\u2022 M\u00fchlenhof Zepelin (Mecklenburg-Vorpommern)<br \/>\nDer Bioland-Betrieb M\u00fchlenhof Zepelin im gleichnamigen Ort nahe der Ostseek\u00fcste setzt im gro\u00dfen Stil Ma\u00dfst\u00e4be im \u00f6kologischen Ackerbau. Auf 2.100 Hektar bewirtschaftet Betriebsleiter Benedikt Ley mit seinem Team die Fl\u00e4chen mit einer weiten Fruchtfolge aus 17 verschiedenen Kulturen, darunter Getreide, Leguminosen und Feldgem\u00fcse. Unterst\u00fctzt wird der schonende Umgang mit den B\u00f6den durch innovative Technologien: Autonome Hackroboter, satellitengest\u00fctzte Lenktechnik und eine eigene Wetterstation helfen, die Bodenbearbeitung um 25 Prozent zu verringern \u2013 ein bemerkenswerter Erfolg im \u00f6kologischen Landbau. Weniger Bodenbearbeitung sch\u00fctzt die B\u00f6den vor Erosion, erh\u00e4lt ihre Fruchtbarkeit und f\u00f6rdert den Humusaufbau. F\u00fcr die D\u00fcngung setzt der Betrieb auf eine gro\u00dfe Rinder- und Schafherde und nutzt das G\u00e4rsubstrats aus der eigenen Biogasanlage. Dieses Kreislaufkonzept sorgt f\u00fcr eine nachhaltige N\u00e4hrstoffversorgung, erm\u00f6glicht eine besonders klimaschonende Bewirtschaftung und liefert zugleich hohe Ertr\u00e4ge. Der M\u00fchlenhof ist Teil des Netzwerkes Leitbetriebe Pflanzenbau des BMEL \u2013 und teilt sein Wissen und seine Erfahrungen mit Kolleginnen und Kollegen aus Landwirtschaft, Politik und Wissenschaft.<\/p>\n<p>Quelle:bmel.bund.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Bundesminister \u00d6zdemir ehrt beste Bio-Betriebe 2025 \u00d6zdemir: \u201eUnsere Gewinnerbetriebe sind Vision\u00e4re mit Herzblut f\u00fcr zukunftsfeste Landwirtschaft\u201c Der Bundesminister f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft, Cem \u00d6zdemir, hat auf der Gr\u00fcnen Woche in Berlin die Gewinner des Bundeswettbewerbs \u00d6kologischer Landbau 2025 ausgezeichnet. 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