{"id":17269,"date":"2025-01-13T08:50:19","date_gmt":"2025-01-13T07:50:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=17269"},"modified":"2025-01-13T08:50:19","modified_gmt":"2025-01-13T07:50:19","slug":"bmel-ruft-zentralen-krisenstab-wegen-maul-und-klauenseuche-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=17269","title":{"rendered":"BMEL ruft Zentralen Krisenstab wegen Maul-und-Klauenseuche ein"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>BMEL ruft Zentralen Krisenstab wegen Maul-und-Klauenseuche ein<br \/>\nFall in Brandenburg durch Friedrich-Loeffler-Institut best\u00e4tigt<\/p>\n<p>In Deutschland gibt es erstmals seit 1988 einen Fall von Maul-und-Klauenseuche (MKS). Das Virus wurde bei gehaltenen Wasserb\u00fcffeln im Landkreis M\u00e4rkisch Oderland, Brandenburg durch das zust\u00e4ndige Landeslabor nachgewiesen und heute im Nationalen Referenzlabor f\u00fcr MKS des bundeseigenen Friedrich-Loeffler-Instituts best\u00e4tigt. Die \u00f6rtlich zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden haben erste Bek\u00e4mpfungs- und Schutzma\u00dfnahmen eingeleitet. Das Bundesministerium f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft (BMEL) wird zeitnah den Zentralen Krisenstab Tierseuchen einberufen. Bundeslandwirtschaftsminister Cem \u00d6zdemir informiert noch heute seine Amtskolleginnen und -kollegen der L\u00e4nder \u00fcber den aktuellen MKS-Ausbruch.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=12573\" rel=\"attachment wp-att-12573\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-12573\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/kuh1-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/kuh1-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/kuh1-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/kuh1-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/kuh1-384x217.jpg 384w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/kuh1.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bundesminister \u00d6zdemir: \u201eDer Verdachtsfall in Brandenburg hat sich leider best\u00e4tigt. Nun geht es darum, so schnell wie m\u00f6glich herauszufinden, welchen Weg das Virus genommen hat. Unsere Expertinnen und Experten des Friedrich-Loeffler-Institutes unterst\u00fctzen die Brandenburgischen Landesbeh\u00f6rden dabei mit aller Kraft. Wir verfolgen das Ausbruchsgeschehen sehr genau. Ich werde daher noch heute mit meinen Amtskolleginnen und -kollegen aus den Bundesl\u00e4ndern sprechen, um sie \u00fcber die aktuellen Erkenntnisse zu informieren. Schon Anfang der Woche werde ich mit Vertreterinnen und Vertretern der betroffenen Branchen sprechen. Zeitnah haben wir zudem den Krisenstab einberufen. Unser gemeinsames Ziel muss es sein, das Virus schnell zur\u00fcckzudr\u00e4ngen, um die Sch\u00e4den f\u00fcr unsere Land- und Lebensmittelwirtschaft zu minimieren.\u201c<\/p>\n<p>Die epidemiologischen Untersuchungen zur Ermittlung der Einschleppungsursachen f\u00fcr das Virus laufen bereits. Die f\u00fcr die Bek\u00e4mpfung von Tierseuchen zust\u00e4ndigen Landesbeh\u00f6rden in Brandenburg werden hierbei von Seiten des Bundes durch das Friedrich-Loeffler-Institut unterst\u00fctzt. Derzeit kann noch nicht gesagt werden, ob es sich um einen Einzelfall handelt oder ob weitere Best\u00e4nde mit dem Virus infiziert wurden. Das BMEL hat f\u00fcr Dienstag den Zentralen Krisenstab Tierseuchen einberufen, um \u00fcber den Ausbruch der MKS und die m\u00f6glichen Folgen zu beraten, f\u00fcr Montag ist ein Treffen mit den Branchenverb\u00e4nden geplant. Bereits heute wird Bundeslandwirtschaftsminister Cem \u00d6zdemir seine zust\u00e4ndigen Amtskollegen aus den Bundesl\u00e4ndern \u00fcber den Stand informieren.<\/p>\n<p>Der Zentrale Krisenstab ist beim Ausbruch einer Tierseuche das \u00fcbergeordnete politische Entscheidungsgremium. Teilnehmer des Krisenstabs sind die Amtschefs der zust\u00e4ndigen Ministerien des Bundes und der L\u00e4nder, die f\u00fcr die Tierseuchenbek\u00e4mpfung zust\u00e4ndig sind. Sie beraten Ma\u00dfnahmen von \u00fcberregionaler und politischer Bedeutung und beschlie\u00dfen bei Bedarf ein bundeseinheitliches Vorgehen.<\/p>\n<p>Mit der Best\u00e4tigung der Seuche verliert Deutschland die Anerkennung als &#8222;frei von Maul- und Klauenseuche ohne Impfung&#8220; bei der Weltorganisation f\u00fcr Tiergesundheit. Es wurden bereits Sperrzonen eingerichtet, die betroffenen Tiere wurden get\u00f6tet und Verbringungsbeschr\u00e4nkungen f\u00fcr empf\u00e4ngliche Tiere (Wiederk\u00e4uer und Schweine) verh\u00e4ngt. Obwohl die MKS eine hochkontagi\u00f6se Viruskrankheit ist, sind Infektionen des Menschen au\u00dferordentlich selten, da der Mensch nur wenig empf\u00e4nglich ist.<\/p>\n<p>Quelle:bmel.bund.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: BMEL ruft Zentralen Krisenstab wegen Maul-und-Klauenseuche ein Fall in Brandenburg durch Friedrich-Loeffler-Institut best\u00e4tigt In Deutschland gibt es erstmals seit 1988 einen Fall von Maul-und-Klauenseuche (MKS). Das Virus wurde bei gehaltenen Wasserb\u00fcffeln im Landkreis M\u00e4rkisch Oderland, Brandenburg durch das zust\u00e4ndige Landeslabor nachgewiesen und heute im Nationalen Referenzlabor f\u00fcr MKS des bundeseigenen Friedrich-Loeffler-Instituts best\u00e4tigt. 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