{"id":17249,"date":"2025-01-05T08:52:15","date_gmt":"2025-01-05T07:52:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=17249"},"modified":"2025-01-05T08:52:15","modified_gmt":"2025-01-05T07:52:15","slug":"bmel-foerdert-moorprojekt-mit-43-millionen-euro","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=17249","title":{"rendered":"BMEL f\u00f6rdert Moorprojekt mit 4,3 Millionen Euro"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>BMEL f\u00f6rdert Moorprojekt mit 4,3 Millionen Euro<br \/>\nProjekt \u201eMOOReturn\u201c: Moorwiedervern\u00e4ssung und Paludikulturen im Fokus<\/p>\n<p>Das Bundesministerium f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft (BMEL) f\u00f6rdert das Projekt \u201eMOOReturn\u201c in Mecklenburg-Vorpommern mit 4,3 Millionen Euro bis 2027. Das Modell- und Demonstrationsvorhaben mit Projektstart im Januar 2025 kombiniert die gro\u00dffl\u00e4chige Wiedervern\u00e4ssung von Moorfl\u00e4chen mit Anbau, stofflicher wie energetischer Verwertung und Vermarktung von Paludikultur-Rohstoffen. Das Projekt wird geleitet durch das Deutsche Biomasseforschungszentrum (DBFZ) und wissenschaftlich begleitet durch die Universit\u00e4ten Bonn, Greifswald und Rostock. Das Vorhaben hat eine Fl\u00e4che von rund 200 Hektar, womit eine j\u00e4hrliche Einsparung von 3.400 Tonnen CO2 m\u00f6glich w\u00e4re. \u201eMOOReturn\u201c leistet damit einen wesentlichen Beitrag zu den Zielen der Nationalen Moorschutzstrategie sowie der Bund-L\u00e4nder Zielvereinbarung zum Moorbodenschutz.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=17238\" rel=\"attachment wp-att-17238\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-17238\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/P1040907-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/P1040907-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/P1040907.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>\u201eMOOReturn\u201c fokussiert auf die Moor-Revitalisierung, Wasserstandsoptimierung und Biomasse-Ernte auf verschiedenen Moorfl\u00e4chen entlang der Oberen Peene im Umkreis der Stadt Malchin (Mecklenburgische Seenplatte). Im geplanten Vorhaben ist die Vern\u00e4ssung von Fl\u00e4chen in einem Umfang von mindestens 200 Hektar Fl\u00e4che vorgesehen. Es sollen neue M\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Auffaserung und stoffliche Verwertungen als Papier- oder Verpackungsmaterial, Faserplatten und Baustoffe sowie chemischer Grundstoffe erprobt und sofort in dem vom BMEL gef\u00f6rderten Projekt \u201etoMOORow &#8211; Allianz der Pioniere&#8220; einbezogen werden. Die degressive thermische Nutzung unterst\u00fctzt die Entwicklung der progressiven stofflichen Nutzung am Anfang und erm\u00f6glicht einen erh\u00f6hten Eigenanteil der beteiligten Unternehmen. Reststoffe sollen als Nebenprodukte vermarktet werden (z. B. D\u00fcngegranulatherstellung).<\/p>\n<p>In das Projekt sind insgesamt neun Partner aus Wissenschaft, Verwaltung und Wirtschaft involviert. Das Deutsche Biomasseforschungszentrum (DBFZ) wird von den Universit\u00e4ten Greifswald und Rostock (THG-Messungen; Erfassung Flora\/Fauna) und Bonn (stoffliche Verwertung) wissenschaftlich begleitet. Weiter beteiligt sind die Firma Werner GmbH, die Firma Agrotherm, die Stadt Malchin (Moormanager) und deren B\u00fcrgermeister, das Wasserwerk der Zukunft und die Michael-Succow-Stiftung. Die regionale Landwirtschaft unterst\u00fctzt das Vorhaben. Die Projektf\u00f6rderung ist zun\u00e4chst f\u00fcr eine Laufzeit von drei Jahren angelegt.<\/p>\n<p>Hintergrund:<br \/>\nIn Deutschland gibt es etwa 1,8 Mio. Hektar Moorfl\u00e4chen. Von diesen Fl\u00e4chen sind \u00fcber 90 Prozent entw\u00e4ssert, wobei 71 Prozent davon landwirtschaftlich und 15 Prozent forstwirtschaftlich genutzt werden (0,9 Prozent Torfabbau). Entw\u00e4sserte Moore verursachen rund sieben Prozent der THG-Emissionen in Deutschland. Durch die Zersetzung von Moorb\u00f6den und Torfabbau werden j\u00e4hrlich etwa 54 Mio. t CO2-\u00c4quivalent freigesetzt. Landwirtschaftlich genutzte Moorfl\u00e4chen (Acker- und Gr\u00fcnland) machen etwa f\u00fcnf Prozent der insgesamt landwirtschaftlich genutzten Fl\u00e4che (circa 16,6 Mio. Hektar) in Deutschland aus.<\/p>\n<p>Quelle:bmel.bund.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: BMEL f\u00f6rdert Moorprojekt mit 4,3 Millionen Euro Projekt \u201eMOOReturn\u201c: Moorwiedervern\u00e4ssung und Paludikulturen im Fokus Das Bundesministerium f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft (BMEL) f\u00f6rdert das Projekt \u201eMOOReturn\u201c in Mecklenburg-Vorpommern mit 4,3 Millionen Euro bis 2027. 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