{"id":17159,"date":"2024-11-23T08:38:20","date_gmt":"2024-11-23T07:38:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=17159"},"modified":"2024-11-23T08:38:20","modified_gmt":"2024-11-23T07:38:20","slug":"deutschland-wirbt-fuer-zulassung-von-kaliumphosphonat-im-oeko-weinbau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=17159","title":{"rendered":"Deutschland wirbt f\u00fcr Zulassung von Kaliumphosphonat im \u00d6ko-Weinbau"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Deutschland wirbt f\u00fcr Zulassung von Kaliumphosphonat im \u00d6ko-Weinbau<br \/>\n\u00d6zdemir: \u201eBio-Winzerinnen und Winzer brauchen wirksame Alternativen zum Schutz ihrer Reben\u201c<\/p>\n<p>Deutschland hat in der vergangenen Woche bei der Europ\u00e4ischen-Kommission einen Antrag auf Zulassung von Kaliumphosphonat als Pflanzenschutzmittel im \u00f6kologischen Weinbau eingereicht. Damit sollen Bio-Winzerinnen und Winzer dort zielgenau beim Pflanzenschutz unterst\u00fctzt werden, wo vor dem Hintergrund der zunehmend feuchten Witterung die im \u00d6ko-Weinbau zugelassenen Pflanzenschutzmittel auf Kupferbasis nicht mehr ausreichen, Reben vor dem Falschen Mehltau zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=2783\" rel=\"attachment wp-att-2783\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2783\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/wein-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/wein-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/wein.jpg 480w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Dazu sagt der Bundesminister f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft, Cem \u00d6zdemir: \u201eF\u00fcr Bio-Winzerinnen und Winzer und f\u00fcr Betriebe, die mit einer Umstellung auf \u00d6ko-Weinbau lieb\u00e4ugeln, m\u00fcssen H\u00fcrden aus dem Weg ger\u00e4umt werden. Die Sommer vor der Weinlese werden immer feuchter \u2013 auch das ist eine Folge der Klimakrise. Es drohen massive Ernteverluste, die existenzbedrohend sein k\u00f6nnen. Diese L\u00fccke muss geschlossen werden \u2013 es braucht dringend eine wirksame Erg\u00e4nzung zum Schutz der Reben. Ich habe in Br\u00fcssel den Weg f\u00fcr einen Antrag der Branche geebnet, Kaliumphosphonat zuzulassen. Es ist jetzt wichtig, dass der deutsche Antrag schnell und positiv entschieden wird.\u201c<\/p>\n<p>Hintergrund:<br \/>\nViele Betriebe sorgen sich, dass die im biologischen Weinbau zugelassenen Pflanzenschutzmittel auf Kupferbasis bei zunehmend feuchter Witterung nicht mehr ausreichen, um den falschen Mehltau \u2013 einen pilzlichen Erreger, der gro\u00dfen Schaden anrichtet und Ernten vernichten kann \u2013 zu bek\u00e4mpfen. Bei Regen werden die kupferhaltigen Pflanzenschutzmittel ausgewaschen und gelangen in den Boden. Das ist bei Kaliumphosphonat anders. Es wirkt auch bei Regen und N\u00e4sse gegen den Falschen Mehltau.<br \/>\nDas Bundesministerium f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft (BMEL) wirbt f\u00fcr daher f\u00fcr Zulassung von Kaliumphosphonat, damit \u00f6kologische Weinbaubetriebe \u2013 neben erfolgreichen Z\u00fcchtungen und technischen Innovationen \u2013 vor dem Hintergrunde der Klimakrise eine wirksame Alternative zu Kupfer als Pflanzenschutzmittel haben. Der Antrag auf Zulassung von Kaliumphosphonat f\u00fcr den Einsatz im \u00f6kologischen Weinbau wurde am 11. November 2024 durch die Bundesanstalt f\u00fcr Landwirtschaft und Ern\u00e4hrung bei der EU-Kommission eingereicht. Verb\u00e4nde aus Deutschland, Luxemburg, \u00d6sterreich, den Niederlanden und Tschechien unterst\u00fctzen den Antrag. Er wird nun in der Expert Group for Technical Advice on Organic Production (EGTOP) behandelt.<\/p>\n<p>Die EU-\u00d6ko-Verordnung sieht f\u00fcr den Pflanzenschutz strenge Regeln vor. \u00d6kologisch wirtschaftende Weinbaubetriebe setzen auf pr\u00e4ventive Ma\u00dfnahmen, brauchen aber \u2013 neben der Aussch\u00f6pfung alle m\u00f6glichen Ma\u00dfnahmen \u2013 auch wirksame Pflanzenschutzmittel. Nach jahrelanger, intensiver Forschung kommt dazu im \u00d6ko-Weinbau neben Kupfer als wirksamer fungizider Wirkstoff nur Kaliumphosphonat infrage.<\/p>\n<p>Quelle:bmel.bund.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Deutschland wirbt f\u00fcr Zulassung von Kaliumphosphonat im \u00d6ko-Weinbau \u00d6zdemir: \u201eBio-Winzerinnen und Winzer brauchen wirksame Alternativen zum Schutz ihrer Reben\u201c Deutschland hat in der vergangenen Woche bei der Europ\u00e4ischen-Kommission einen Antrag auf Zulassung von Kaliumphosphonat als Pflanzenschutzmittel im \u00f6kologischen Weinbau eingereicht. 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