{"id":17066,"date":"2024-10-19T09:10:55","date_gmt":"2024-10-19T07:10:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=17066"},"modified":"2024-10-19T09:10:55","modified_gmt":"2024-10-19T07:10:55","slug":"sicherheitspaket-der-ampelkoalition","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=17066","title":{"rendered":"Sicherheitspaket der Ampelkoalition"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen:<\/span><\/p>\n<p>Sicherheitspaket der Ampelkoalition<\/p>\n<p>Bayerns Justizminister Eisenreich: &#8222;Die Ma\u00dfnahmen sind ein erster Schritt, reichen<br \/>\naber bei weitem nicht aus.&#8220; \/ Bayerische Initiativen bei der Justizministerkonferenz<br \/>\nBundestag und Bundesrat<br \/>\nsollen Ende der Woche \u00fcber das &#8222;Sicherheitspaket&#8220; der Bundesregierung<br \/>\nabstimmen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=1616\" rel=\"attachment wp-att-1616\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1616\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/pks-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/pks-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/pks-220x146.jpg 220w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/pks.jpg 474w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bayerns Justizminister Georg Eisenreich: &#8222;Die<br \/>\nverfehlte Asyl- und Zuwanderungspolitik der Ampelregierung wirkt sich auf<br \/>\ndie Sicherheitslage in Deutschland aus. Die Ma\u00dfnahmen sind ein erster<br \/>\nSchritt, reichen aber bei weitem nicht aus. Der Bundesregierung fehlt der<br \/>\nWille, notwendige Ma\u00dfnahmen zu ergreifen. Wir brauchen dringend eine<br \/>\nSteuerung und konsequente Begrenzung der Zuwanderung. Dazu brauchen wir<br \/>\nZur\u00fcckweisungen auch von Asylbewerbern an der deutschen Grenze.&#8220;<br \/>\nDie Ampelregierung hat inzwischen<br \/>\neinen \u00c4nderungsantrag vorgelegt, der den aus Sicht von Staatsminister<br \/>\nEisenreich ohnehin unzureichenden Gesetzesvorschlag noch weiter<br \/>\nentwertet. Das zeigen bereits die Vorschl\u00e4ge zur Terrorismusbek\u00e4mpfung:<br \/>\nGesichtserkennungssoftware<br \/>\nzu Fahndungszwecken: Nach Straftaten stehen Ermittlern h\u00e4ufig<br \/>\nBilder von Beschuldigten zur Verf\u00fcgung, beispielsweise aus \u00dcberwachungskameras<br \/>\noder aus Smartphones von Zeugen. F\u00fcr den Abgleich greift die Polizei<br \/>\nauf Gesichtserkennungssoftware zur\u00fcck &amp;ndash; jedoch nur mit Fotos<br \/>\naus Datenbanken oder Informationssystemen der Polizei. Die Neuregelung<br \/>\nerm\u00f6glicht zwar im Grundsatz einen Abgleich auch mit im Internet ver\u00f6ffentlichen<br \/>\nBildern. Schon der urspr\u00fcngliche Gesetzentwurf sah insoweit allerdings<br \/>\neinen nur sehr engen Anwendungsbereich vor. Dieser soll nun noch weiter<br \/>\neingeschr\u00e4nkt werden und nur f\u00fcr &#8222;besonders schwere Straftaten&#8220;<br \/>\ngelten. Eisenreich: &#8222;Im Zeitalter der Digitalisierung<br \/>\nund der K\u00fcnstlichen Intelligenz ist nicht nachvollziehbar, dass unsere<br \/>\nStrafverfolgungsbeh\u00f6rden diese Instrumente nicht effektiv nutzen d\u00fcrfen.<br \/>\nDie H\u00fcrden sind zu hoch.&#8220;<br \/>\nZugriff auf verschl\u00fcsselte Kommunikation:<br \/>\nDie Nutzung verschl\u00fcsselter Messengerdienste wie Telegram erschwert<br \/>\ndie Verfolgung von Verbrechen im Zusammenhang mit extremistischen und anderen<br \/>\nschweren Straftaten wie Kindesmissbrauch. Der Minister:<br \/>\n&#8222;Extremistische und schwere Straftaten zeigen: Es darf keine rechtsfreien<br \/>\nR\u00e4ume geben. Die zur \u00dcberwachung verschl\u00fcsselter Kommunikation<br \/>\nbei schweren Straftaten vorgesehene Quellentelekommunikations\u00fcberwachung<br \/>\nl\u00e4uft derzeit in der Praxis ins Leere. Die Anwendung ist technisch<br \/>\nzu aufw\u00e4ndig. Das muss sich \u00e4ndern.&#8220; Dazu hat die Justizministerkonferenz<br \/>\nbereits 2018 einen Vorschlag unterbreitet, der vom Bundesjustizminister<br \/>\nbislang nicht aufgegriffen wurde. Eisenreich: &#8222;Jede<br \/>\nschwere Straftat, die nicht aufgekl\u00e4rt werden kann, ist eine zu viel.<br \/>\nIch will weder den gl\u00e4sernen B\u00fcrger noch einen \u00dcberwachungsstaat.<br \/>\nBei schweren Straftaten brauchen unsere Ermittler aber auch den Zugriff<br \/>\nauf verschl\u00fcsselte Kommunikation. Ohne diese M\u00f6glichkeit fehlt<br \/>\nihnen die zum Teil einzige M\u00f6glichkeit, T\u00e4ter rechtzeitig zu<br \/>\n\u00fcberf\u00fchren. Das halte ich f\u00fcr fahrl\u00e4ssig. Ich fordere<br \/>\nden Bundesjustizminister auf, dringend zu handeln.&#8220; \u00a0 Einsatz verfahrens\u00fcbergreifender<br \/>\nautomatisierter Recherche- und Analyseplattformen auch bei der Strafverfolgung.<br \/>\nJustizminister Eisenreich: &#8222;Eine automatisierte Datenanalyse<br \/>\nkann bei der Bek\u00e4mpfung von Terrorismus wertvolle Ans\u00e4tze zur<br \/>\nErmittlung von T\u00e4tern und T\u00e4terstrukturen liefern.&#8220; Daten<br \/>\nh\u00e4ndisch abgleichen zu m\u00fcssen ist nicht zeitgem\u00e4\u00df<br \/>\nund fehleranf\u00e4llig. Dabei k\u00f6nnen entscheidende Verbindungen als<br \/>\nErmittlungsans\u00e4tze \u00fcbersehen werden. Der Minister:<br \/>\n&#8222;Bestehende Rechtsunsicherheiten zum Einsatz von verfahrens\u00fcbergreifenden<br \/>\nPlattformen m\u00fcssen beseitigt werden. Der Bundesgesetzgeber muss klarstellen,<br \/>\nob die derzeitige Rechtslage den Einsatz entsprechender automatisierter<br \/>\nSoftware erlaubt. Andernfalls braucht es eine neue Rechtsgrundlage in der<br \/>\nStrafprozessordnung. Es geht um die Sicherheit der B\u00fcrgerinnen und<br \/>\nB\u00fcrger. Strafverfolgungsbeh\u00f6rden d\u00fcrfen wichtige Ermittlungswerkzeuge<br \/>\nnicht vorenthalten werden. Es ist nicht nachvollziehbar, warum die Bundesregierung<br \/>\nhier mit dem Sicherheitspaket keine Rechtssicherheit schafft.<br \/>\nJustizminister Georg Eisenreich wird bei der Justizministerkonferenz<br \/>\nam 28. November 2024 in Berlin entsprechende Initiativen einbringen.<br \/>\nBayern setzt sich<br \/>\nseit Jahren f\u00fcr die Wiederbelebung der Verkehrsdatenspeicherung<br \/>\nein. Dabei geht es nicht um die Speicherung von Inhalten, sondern um die<br \/>\nSpeicherung von Verbindungsdaten, also insbesondere um die Zuordnung von<br \/>\nIP-Adressen zu Personen. Eisenreich: &#8222;Unsere Ermittler<br \/>\nbrauchen die zeitlich befristete M\u00f6glichkeit, T\u00e4ter \u00fcber<br \/>\nbei Internetanbietern gespeicherte IP-Adressen zu ermitteln. Wer die Verkehrsdatenspeicherung<br \/>\nablehnt, bremst Ermittlerinnen und Ermittler im Kampf gegen sexuellen Missbrauch<br \/>\nvon Kindern und Kinderpornografie aus, wenn IP-Adressen der einzige Ermittlungsansatz<br \/>\nsind. Ohne die verpflichtende Speicherung von IP-Adressen fehlt Ermittlern<br \/>\ndie zum Teil einzige M\u00f6glichkeit, T\u00e4ter zu identifizieren. Das<br \/>\nhalte ich f\u00fcr fahrl\u00e4ssig. Fehlende Verkehrsdatenspeicherung kann<br \/>\nverhindern, dass wir Straftaten aufkl\u00e4ren und teils schwere Straftaten<br \/>\nwie laufenden Kindesmissbrauch oder terroristische Anschl\u00e4ge stoppen<br \/>\nk\u00f6nnen. Die Sicherheitslage in Deutschland zeigt: Der Bundesjustizminister<br \/>\nmuss handeln.&#8220;<\/p>\n<p>Quelle:stmj.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Sicherheitspaket der Ampelkoalition Bayerns Justizminister Eisenreich: &#8222;Die Ma\u00dfnahmen sind ein erster Schritt, reichen aber bei weitem nicht aus.&#8220; \/ Bayerische Initiativen bei der Justizministerkonferenz Bundestag und Bundesrat sollen Ende der Woche \u00fcber das &#8222;Sicherheitspaket&#8220; der Bundesregierung abstimmen. 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