{"id":17050,"date":"2024-10-12T08:37:06","date_gmt":"2024-10-12T06:37:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=17050"},"modified":"2024-10-12T08:37:06","modified_gmt":"2024-10-12T06:37:06","slug":"bayerns-justizminister-eisenreich-und-gesundheits-und-pflegeministerin-gerlach-informieren-ueber-demenz-und-rechtliche-vorsorge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=17050","title":{"rendered":"Bayerns Justizminister Eisenreich und Gesundheits- und Pflegeministerin Gerlach informieren \u00fcber Demenz und rechtliche Vorsorge"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen:<\/span><\/p>\n<p>Bayerns Justizminister Eisenreich und Gesundheits-<br \/>\nund Pflegeministerin Gerlach informieren \u00fcber Demenz und rechtliche Vorsorge<\/p>\n<p>Neue Brosch\u00fcre &#8222;Was ist eine Patienten-Verf\u00fcgung? Infos in Leichter<br \/>\nSprache&#8220; \/ Justizminister Eisenreich: &#8222;Es ist wichtig, rechtzeitig Vorsorge<br \/>\nf\u00fcr den Fall der F\u00e4lle zu treffen. Mit unseren Brosch\u00fcren erleichtern<br \/>\nwir B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern den Weg.&#8220; \/ Gesundheits- und Pflegeministerin<br \/>\nGerlach: &#8222;Wir wollen Menschen mit Demenz ein Leben in der Mitte der Gesellschaft<br \/>\nerm\u00f6glichen.&#8220; In Bayern leben rund 270.000 Menschen<br \/>\nmit Demenz. Betroffene und ihre Angeh\u00f6rigen sollten sich fr\u00fchzeitig<br \/>\nmit der weiteren Lebensplanung befassen. Wer entscheidet beispielsweise<br \/>\n\u00fcber \u00e4rztliche Ma\u00dfnahmen, wenn Betroffene bei fortgeschrittener<br \/>\nDemenz dazu nicht mehr in der Lage sind? Warum ist eine Patientenverf\u00fcgung<br \/>\nwichtig und wie erstellt man sie korrekt? Die neue Brosch\u00fcre &#8222;Was<br \/>\nist eine Patienten-Verf\u00fcgung?&#8220; des bayerischen Justizministeriums<br \/>\nhilft bei der Antwort auf diese schwierigen Fragen &amp;ndash; in leicht verst\u00e4ndlicher<br \/>\nSprache. Bayerns Justizminister Georg Eisenreich und Gesundheits-<br \/>\nund Pflegeministerin Judith Gerlach pr\u00e4sentierten die Brosch\u00fcre<br \/>\nzu diesem wichtigen Thema heute (9. Oktober) im Justizpalast M\u00fcnchen.<br \/>\nMinister Eisenreich: &#8222;Wunsch und Wille der Betroffenen<br \/>\nm\u00fcssen immer im Mittelpunkt stehen. Das gilt vor allem bei Entscheidungen<br \/>\n\u00fcber Art und Umfang \u00e4rztlicher Behandlung, insbesondere am Lebensende.<br \/>\nAuch Menschen, denen das Lesen und Verstehen normaler Texte schwerf\u00e4llt,<br \/>\nsollen bei diesen Fragen selbstbestimmt mitentscheiden k\u00f6nnen. Mit<br \/>\ndieser Brosch\u00fcre in Leichter Sprache leisten wir auch einen Beitrag<br \/>\nzur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen, die<br \/>\nauf gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen<br \/>\nabzielt.&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=17051\" rel=\"attachment wp-att-17051\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-17051\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/141_Foto_1_Justizminister_Georg_Eisenreich_und_Gesundheitsministerin_Judith_Gerlach-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/141_Foto_1_Justizminister_Georg_Eisenreich_und_Gesundheitsministerin_Judith_Gerlach-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/141_Foto_1_Justizminister_Georg_Eisenreich_und_Gesundheitsministerin_Judith_Gerlach-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/141_Foto_1_Justizminister_Georg_Eisenreich_und_Gesundheitsministerin_Judith_Gerlach-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/141_Foto_1_Justizminister_Georg_Eisenreich_und_Gesundheitsministerin_Judith_Gerlach-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/141_Foto_1_Justizminister_Georg_Eisenreich_und_Gesundheitsministerin_Judith_Gerlach-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>@stmj.bayern.de<\/p>\n<p>Ministerin Gerlach: &#8222;Die Brosch\u00fcre<br \/>\nunterst\u00fctzt Menschen mit Demenz darin, ihr Leben nach ihren<br \/>\neigenen Vorstellungen zu gestalten. Von einer Patientenverf\u00fcgung profitieren<br \/>\nauch die Angeh\u00f6rigen. Denn sie stellt nicht nur f\u00fcr Betroffene<br \/>\nselbst wichtige Weichen, sondern sie entlastet Angeh\u00f6rige bei schwierigen<br \/>\nEntscheidungen im weiteren Krankheitsverlauf in einer ohnehin emotional<br \/>\n\u00e4u\u00dferst belastenden Situation.&#8220; Juristische Texte<br \/>\nsind oft lang und kompliziert. Eisenreich: &#8222;Ziel<br \/>\nder Brosch\u00fcre ist es, das Instrument der Patientenverf\u00fcgung in<br \/>\neiner leicht verst\u00e4ndlichen Sprache zu erkl\u00e4ren. Deshalb haben<br \/>\nwir Informationen zur Patientenverf\u00fcgung von Fachleuten aufbereiten<br \/>\nund in Leichte Sprache \u00fcbersetzen lassen.&#8220; Renommierte \u00c4rzte<br \/>\nverschiedener Fachrichtungen (u. a. Palliativmediziner und Neurologen),<br \/>\nMedizinethiker, Theologen, Pflegekr\u00e4fte und Juristinnen und Juristen<br \/>\nhaben im Arbeitskreis Vorsorge unter der Leitung des bayerischen Justizministeriums<br \/>\nan der neuen Brosch\u00fcre mitgewirkt. Die neue Brosch\u00fcre enth\u00e4lt<br \/>\nauch ein Patientenverf\u00fcgungsformular des Verlags C.H.BECK, das mit<br \/>\nder Brosch\u00fcre kostenlos zur Verf\u00fcgung gestellt wird. Prof.<br \/>\nDr. Klaus Weber, Mitglied der Gesch\u00e4ftsleitung des Verlags<br \/>\nC.H.BECK, er\u00f6ffnete die Veranstaltung. Bei der Pr\u00e4sentation im<br \/>\nJustizpalast informierten Dr. Carolin Kurz, Fach\u00e4rztin f\u00fcr<br \/>\nNeurologie und Psychiatrie, \u00fcber das Thema Demenz. Der Ehrenpr\u00e4sident<br \/>\nder Landesnotarkammer Bayern Dr. Andreas Albrecht (Notar a.D.)<br \/>\nsprach zum Thema Private Vorsorge. Eisenreich:<br \/>\n&#8222;Ob nach einem Unfall, einer schweren Krankheit oder im Fall einer<br \/>\nDemenz: Jeder von uns kann in die Situation geraten, wichtige Entscheidungen<br \/>\nnicht mehr selbst treffen zu k\u00f6nnen. H\u00e4ufig wird das Thema lange<br \/>\nZeit verdr\u00e4ngt. Aber es ist wichtig, sich rechtzeitig Gedanken zu<br \/>\nmachen und Vorsorge f\u00fcr den Fall der F\u00e4lle zu treffen. Es ist<br \/>\nmir als Justizminister ein besonderes Anliegen, die Menschen in Bayern<br \/>\n\u00fcber den Vorsorgebedarf und die Vorsorgem\u00f6glichkeiten zu informieren.<br \/>\nEinen wichtigen Beitrag dazu leisten unsere Brosch\u00fcren samt der dort<br \/>\nenthaltenen Musterformulare. Wir wollen damit die Vorsorge so einfach wie<br \/>\nm\u00f6glich gestalten.&#8220; Ministerin Gerlach:<br \/>\n&#8222;Ein vorausschauender und offener Umgang mit Demenz ist wichtig. Denn<br \/>\nPrognosen gehen von steigenden Zahlen in den kommenden Jahrzehnten aus.<br \/>\nBis ins Jahr 2030 rechnen Experten voraussichtlich mit rund 300.000 Betroffenen<br \/>\nim Freistaat, bis 2040 sogar mit 380.000. Umso wichtiger ist es, dass wir<br \/>\nden Betroffenen ein Leben in der Mitte der Gesellschaft erm\u00f6glichen<br \/>\nund uns in allen Bereichen f\u00fcr die Verbesserung der Lebensbedingungen<br \/>\nder Betroffenen und ihrer Angeh\u00f6rigen einsetzen. Diese Leitziele verfolgen<br \/>\nwir bei der Umsetzung der Bayerischen Demenzstrategie, die wir im Rahmen<br \/>\ndes Bayerischen Demenzpakts mit rund 50 Partnerinnen und Partnern weiterentwickelt<br \/>\nhaben. Neben den bayerischen Staatsministerien wirken zum Beispiel auch<br \/>\nKirchen, Kammern, private Tr\u00e4ger, Wohlfahrts- und Betroffenenverb\u00e4nde,<br \/>\nkommunalen Spitzenverb\u00e4nde und Organisationen der Zivilgesellschaft<br \/>\nan einer demenzfreundlichen Gesellschaft mit.&#8220; Die bayerische<br \/>\nJustiz setzt beim Thema Vorsorge auf breite Information, aber auch auf<br \/>\nrechtspolitische Verbesserungen. Die Justizministerkonferenz hat sich im<br \/>\nFr\u00fchjahr 2022 auf Initiative Bayerns daf\u00fcr ausgesprochen, alle<br \/>\nVorsorgedokumente im Zentralen Vorsorgeregister digital zug\u00e4nglich<br \/>\nzu machen. Eisenreich: &#8222;Wir wollen, dass der Wille<br \/>\neines Patienten den Arzt schnellstm\u00f6glich erreicht.&#8220; Bereits<br \/>\nim Herbst 2021 stimmte die Justizministerkonferenz f\u00fcr einen Vorschlag<br \/>\naus Bayern, \u00e4ltere Menschen besser vor Missbrauch von Vorsorgevollmachten<br \/>\nzu sch\u00fctzen. Hinweis: Die<br \/>\nBrosch\u00fcre &#8222;Was ist eine Patienten-Verf\u00fcgung? Infos<br \/>\nin Leichter Sprache&#8220; ist kostenlos hier<br \/>\nabrufbar. Sie ist neben der digitalen Fassung auch im Ausdruck \u00fcber<br \/>\ndas Brosch\u00fcren-Portal der Bayerischen Staatsregierung hier<br \/>\nerh\u00e4ltlich.<\/p>\n<p>Quelle:stmj.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Bayerns Justizminister Eisenreich und Gesundheits- und Pflegeministerin Gerlach informieren \u00fcber Demenz und rechtliche Vorsorge Neue Brosch\u00fcre &#8222;Was ist eine Patienten-Verf\u00fcgung? Infos in Leichter Sprache&#8220; \/ Justizminister Eisenreich: &#8222;Es ist wichtig, rechtzeitig Vorsorge f\u00fcr den Fall der F\u00e4lle zu treffen. 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