{"id":17040,"date":"2024-10-08T08:27:54","date_gmt":"2024-10-08T06:27:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=17040"},"modified":"2024-10-08T08:27:54","modified_gmt":"2024-10-08T06:27:54","slug":"staatsminister-schreibt-brief-an-die-bundesminister-habeck-oezdemir-und-lemke","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=17040","title":{"rendered":"Staatsminister schreibt Brief an die Bundesminister Habeck, \u00d6zdemir und Lemke."},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen:<\/span><\/p>\n<p>Staatsminister schreibt Brief an die Bundesminister Habeck, \u00d6zdemir und Lemke.<\/p>\n<p>Ziel ist die St\u00e4rkung der Biogasbranche Aiwanger: &#8222;Wir brauchen eine Erh\u00f6hung des Ausschreibungsvolumens f\u00fcr die Biomassef\u00f6rderung auf mindestens 1200 MW pro Jahr&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=12359\" rel=\"attachment wp-att-12359\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-12359\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/getreide-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/getreide-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/getreide.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger hat von der Bundesregierung eine Erh\u00f6hung des Ausschreibungsvolumens f\u00fcr die Biomassef\u00f6rderung auf mindestens 1200 Megawatt (MW) pro Jahr gefordert. Der Staatsminister wandte sich mit seiner Forderung per Brief an die Bundesminister Robert Habeck (Wirtschaft), Cem \u00d6zdemir (Landwirtschaft) und Steffi Lemke (Umwelt). In diesem Jahr liegt das Ausschreibungsvolumen f\u00fcr die Biomassef\u00f6rderung bei 500 MW. \u00a0 &amp;bdquo;Mit Erleichterung habe ich Ihre Ank\u00fcndigung f\u00fcr eine weitere F\u00f6rderung im Bereich der Bioenergie als ein Signal auch an die vor gro\u00dfen Herausforderungen stehenden Biogasbranche vernommen. Ich freue mich, dass immer mehr gesehen wird, welche Bedeutung gerade Biogasanlagen insbesondere als flexible Anlagen f\u00fcr die Dunkelflaute oder zum Ausgleich bei der volatilen Stromerzeugung sowie zur W\u00e4rmeerzeugung zukommt&amp;ldquo;, schreibt Aiwanger. \u00a0 Man brauche ein ausreichendes, nach oben hin angepasstes Ausschreibungsvolumen f\u00fcr Biomasseanlagen gerade jetzt, wo es \u00dcberlegungen gibt, die Bemessungsleistung der Biogasanlagen weiter zu reduzieren. Anders k\u00f6nnen die 50 Terawattstunden (TWh)\u00a0Strom und die 170 TWh W\u00e4rme, die Bioenergie zur Strom- und W\u00e4rmeerzeugung in Deutschland beitr\u00e4gt, nicht gehalten werden. \u00a0 In dem Brief verweist der Staatsminister auch auf eine Biogas-Potentialstudie f\u00fcr Bayern durch das Fraunhofer Institut f\u00fcr Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik (IEE), die Bayerische Landesanstalt f\u00fcr Landwirtschaft (LfL) und das Witzenhausen-Institut f\u00fcr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (Wi). &amp;bdquo;Die Studie zeigt, dass wir in Bayern aktuell ein Potential von 1.6 Mrd. Normkubikmeter Methan als Energiepotential nutzen und ein Potential von insgesamt 3 Mrd. Normkubikmeter Methan als Energiepotential zur Verf\u00fcgung haben und dies ohne eine Ausdehnung der Nutzung von Biomasse aus Nahrungs- und Futtermitteln&amp;ldquo;, hei\u00dft es in dem Brief. \u00a0 Aiwanger: &amp;bdquo;Ausreichend offenes Potential ist\u00a0somit vorhanden. Ein Klimazuschlag f\u00fcr den Reststoff G\u00fclle, den ich auch unbedingt f\u00fcr erforderlich halte, ist f\u00fcr den Klimaschutz und die F\u00f6rderung der \u00d6kologie bei einer m\u00f6glichen k\u00fcnftigen Reduzierung der Tierhaltung wirkungsvoll. Er f\u00e4ngt die Anlagen auf, die jetzt den Hauptteil der G\u00fclle zur Energieerzeugung nutzen (Biogasanlagen mit Inbetriebnahmedatum des EEG 2009 mit G\u00fcllebonus), aber jetzt langsam aus der F\u00f6rderung fallen.&#8220; \u00a0 Bioenergieanlagenbetreiber br\u00e4uchten jetzt ein Signal. Sie st\u00e4rken die Wirtschaft und somit auch steuerliche Einnahmen im l\u00e4ndlichen Raum. Jeder vierte Landwirt in Deutschland erzeuge erneuerbare Energie. Es mache wenig Sinn, die Landwirte und Anlagenbetreiber ohne Planungssicherheit in der Schwebe zu halten. \u00a0 &amp;bdquo;Wir haben in Bayern zusammen mit dem Bayerische Bauernverband, dem Landesverband Erneuerbare Energien Bayern e.V., dem Verein Landwirtschaft verbindet Bayern e.V. sowie dem Fachverband Biogas e.V. ein Positionspapier erstellt. Es ist diesem Schreiben als Anlage beigef\u00fcgt. Wir sind uns einig und fordern f\u00fcr die Bioenergie Planungssicherheit, eine ausk\u00f6mmliche Weiterf\u00f6rderung, den Erhalt der erneuerbaren Strom- und W\u00e4rmeerzeugung aus Bioenergie im l\u00e4ndlichen Raum sowie die Weiterf\u00fchrung der klimawirksamen und \u00f6kologischen M\u00f6glichkeiten von Bioenergieanlagen&amp;ldquo;, hei\u00dft es in dem Schreiben. \u00a0 Aiwanger: &amp;bdquo;Ich bitte Sie, diese Positionen bei den nun hoffentlich anstehenden Weichenstellungen zu ber\u00fccksichtigen. Es ist aus meiner Sicht unerl\u00e4sslich, dass wir die Biomasseanlagen zur Strom- und W\u00e4rmeerzeugung erhalten. Wir m\u00fcssen die Ressourcen unserer Regionen f\u00fcr die gro\u00dfen Herausforderungen der Energiewende nutzen.&amp;ldquo; \u00a0 Anhang Positionspapier: &#8222;Biogasproduktion in Bayern sichern&#8220;<\/p>\n<p>Quelle:stmwi.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Staatsminister schreibt Brief an die Bundesminister Habeck, \u00d6zdemir und Lemke. 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