{"id":17027,"date":"2024-10-01T08:20:28","date_gmt":"2024-10-01T06:20:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=17027"},"modified":"2024-10-01T08:20:28","modified_gmt":"2024-10-01T06:20:28","slug":"bmel-schreibt-tierschutzforschungspreis-2025-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=17027","title":{"rendered":"BMEL schreibt Tierschutzforschungspreis 2025 aus"},"content":{"rendered":"<p>Berlin:<\/p>\n<p>BMEL schreibt Tierschutzforschungspreis 2025 aus<br \/>\nReformierte Preisvergabe setzt st\u00e4rkere Anreize<\/p>\n<p>Der Tierschutzforschungspreis 2025 des Bundesministeriums f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft (BMEL) ist heute ausgeschrieben worden. Der Preis w\u00fcrdigt herausragende wissenschaftliche Arbeiten, die zur Verbesserung des Tierschutzes und zur Weiterentwicklung von tierschonenden Forschungsverfahren beitragen. Eine Bewerbung ist ab sofort auf Basis einer Nominierung m\u00f6glich. Nominierungsberechtigt sind die nationalen 3R-Zentren sowie die Leitungen nationaler Forschungseinrichtungen im Bereich der Lebens- und Naturwissenschaften.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=6596\" rel=\"attachment wp-att-6596\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-6596\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/gans2-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/gans2-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/gans2.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Parlamentarische Staatssekret\u00e4rin, Dr. Ophelia Nick, erkl\u00e4rt zur Bedeutung des Preises: \u201eTierschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, bei der die Wissenschaft eine Schl\u00fcsselrolle spielt. Mit unserem Tierschutzforschungspreis wollen wir diejenigen unterst\u00fctzen und auszeichnen, die durch ihre Forschung das Leben von Versuchstieren verbessern und den Weg f\u00fcr tierschonende Alternativen zu Tierversuchen ebnen. Daf\u00fcr haben wir den kommenden Tierschutzforschungspreis neu konzipiert, um die Leistungen der Wissenschaft besser zu f\u00f6rdern.\u201c<\/p>\n<p>Der Bundesregierung ist es ein wichtiges Anliegen, Tierversuche auf das unerl\u00e4ssliche Ma\u00df zu beschr\u00e4nken und den bestm\u00f6glichen Schutz der Versuchstiere zu gew\u00e4hrleisten. Um dieses nationale und internationale Ziel zu erreichen, wird der Preis erstmalig in drei Kategorien und mit einem Preisgeld von zwei Mal 100.000 Euro bzw. einmal 20.000 Euro vergeben. Bisher betrug das Preisgeld insgesamt 25.000 Euro. Auf diese Weise soll die Entwicklung und Anwendung von tierschonenden Methoden, Technologien und Ans\u00e4tzen entscheidend vorangebracht werden. Mit dem Tierschutzforschungspreis 2025 setzt das BMEL ein starkes Zeichen f\u00fcr ein Mehr an Tierschutz im Versuchstierbereich und unterst\u00fctzt die wissenschaftliche Gemeinschaft in ihrem Bestreben, dieses in der Praxis umzusetzen.<\/p>\n<p>Preiskategorie 1: Tierschutzforschungspreis f\u00fcr herausragende Forschungsleistungen zum Ersatz und zur Verminderung von Tierversuchen<br \/>\nDer Preis ist mit 100.000 Euro dotiert. Der Preis wird an nationale und internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben, die mit ihren Innovationen einen sehr gro\u00dfen Einfluss auf das Gebiet des Ersatzes oder der Verminderung von Tierversuchen auf globaler Ebene erreicht haben. Die zu pr\u00e4mierenden Methoden oder Verfahren m\u00fcssen sich durch eine \u00fcberlegene wissenschaftliche und\/oder technische Innovation auszeichnen und eine wesentliche Verbesserung gegen\u00fcber bereits etablierten Methoden darstellen.<\/p>\n<p>Preiskategorie 2: Tierschutzforschungspreis f\u00fcr den nationalen wissenschaftlichen Nachwuchs<br \/>\nDer Preis ist mit bis zu 100.000 Euro dotiert. Der Preis wird an Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler bis f\u00fcnf Jahre nach der Promotion vergeben.<br \/>\nDer Preis wird f\u00fcr innovative, zukunftsweisende wissenschaftliche Abschlussarbeiten oder deren Folgearbeiten ausgeschrieben, die einen Beitrag zur Entwicklung von Methoden und Verfahren leisten, mit denen Tierversuche ersetzt oder eingeschr\u00e4nkt werden k\u00f6nnen (Replacement und Reduction). Ein \u00fcberzeugendes Konzept zur Verstetigung der Methode oder des Verfahrens ist ebenfalls erforderlich. Im Sinne des 3R-Prinzips k\u00f6nnen untergeordnet auch Methoden zur Verbesserung der Haltungsbedingungen von Versuchstieren oder zur Verminderung von Schmerzen, Leiden oder Sch\u00e4den im Versuch ausgezeichnet werden (Refinement).<\/p>\n<p>Preiskategorie 3: Tierschutzpreis f\u00fcr gesellschaftliches und b\u00fcrgerschaftliches Engagement im Bereich Versuchstiere<br \/>\nDer Preis ist mit 20.000 \u20ac dotiert und wird an nationale oder internationale Personen oder Organisationen verliehen. Ausgezeichnet wird das gesamte Spektrum des geleisteten b\u00fcrgerschaftlichen Engagements (Definition b\u00fcrgerschaftliches Engagement: https:\/\/dserver.bundestag.de\/btd\/14\/089\/1408900.pdf) und die daraus resultierende nachhaltige Wirkung f\u00fcr den Schutz von Versuchstieren.<\/p>\n<p>Weitere Information \u00fcber den Tierschutzforschungspreis, sowie den einzelnen Preiskategorien stehen unter hier&lt;http:\/\/www.bmel.de\/tierschutzforschungspreis&gt; zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Hintergrund:<br \/>\nNeben der Vergabe des Tierschutzforschungspreises unterst\u00fctzt die Bundesregierung die Entwicklung von Alternativmethoden zum Tierversuch mit weiteren Ma\u00dfnahmen. So befasst sich das Deutsche Zentrum zum Schutz von Versuchstieren (Bf3R) am Bundesinstitut f\u00fcr Risikobewertung (BfR) mit der Intensivierung der Alternativmethodenforschung und setzt sich f\u00fcr die Harmonisierung von Alternativmethoden auf internationaler Ebene ein.<\/p>\n<p>Weitere Instrumente sind:<\/p>\n<p>\u2022 die Forschungsf\u00f6rderung durch das BfR,<br \/>\n\u2022 die Erarbeitung der \u201eReduktionsstrategie zu Tierversuchen\u201c im Zuge eines Konsultationsprozesses<br \/>\n\u2022 der F\u00f6rderschwerpunkt &#8222;Ersatzmethoden zum Tierversuch&#8220; des Bundesforschungsministeriums sowie<br \/>\n\u2022 die finanzielle Unterst\u00fctzung der &#8222;Stiftung zur F\u00f6rderung der Erforschung von Ersatz- und Erg\u00e4nzungsmethoden zur Einschr\u00e4nkung von Tierversuchen (set)&#8220;<\/p>\n<p>Mit den genannten Ma\u00dfnahmen und Initiativen leistet Deutschland innerhalb der Europ\u00e4ischen Union einen bedeutenden Beitrag f\u00fcr die Erforschung und Entwicklung von Alternativmethoden zum Tierversuch.<\/p>\n<p>Leitend ist daf\u00fcr das \u201e3R-Prinzip\u201c f\u00fcr mehr Tierschutz in der Forschung. Dies beschreibt ethische Handlungsgrunds\u00e4tze f\u00fcr die Forschung mit Tieren. Die drei R stehen f\u00fcr die englischen Begriffe Replacement (Vermeidung), Reduction (Reduzierung) und Refinement (Verbesserung der Haltungsbedingungen f\u00fcr Versuchstiere).<\/p>\n<p>Quelle:bmel.bund.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: BMEL schreibt Tierschutzforschungspreis 2025 aus Reformierte Preisvergabe setzt st\u00e4rkere Anreize Der Tierschutzforschungspreis 2025 des Bundesministeriums f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft (BMEL) ist heute ausgeschrieben worden. Der Preis w\u00fcrdigt herausragende wissenschaftliche Arbeiten, die zur Verbesserung des Tierschutzes und zur Weiterentwicklung von tierschonenden Forschungsverfahren beitragen. Eine Bewerbung ist ab sofort auf Basis einer Nominierung m\u00f6glich. 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