{"id":17012,"date":"2024-09-26T08:03:34","date_gmt":"2024-09-26T06:03:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=17012"},"modified":"2024-09-26T08:03:34","modified_gmt":"2024-09-26T06:03:34","slug":"herrmann-fueracker-und-eisenreich-geschlossen-fuer-mehr-cybersicherheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=17012","title":{"rendered":"Herrmann, F\u00fcracker und Eisenreich: Geschlossen f\u00fcr mehr Cybersicherheit\u00a0"},"content":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen:<\/p>\n<p>Herrmann, F\u00fcracker und Eisenreich: Geschlossen<br \/>\nf\u00fcr mehr Cybersicherheit<\/p>\n<p>Konflikte als Brandbeschleuniger bei Verbreitung<br \/>\nvon Desinformation &#8211; Auch kleine Unternehmen und Beh\u00f6rden im Visier von<br \/>\nCyberkriminellen &#8211; Bayern weiterhin stark aufgestellt im Bereich Cybersicherheit<br \/>\n&#8222;Die Bedrohungslage im Bereich Cybersicherheit<br \/>\nhat sich weiter zugespitzt. Neben einer quantitativen und qualitativen<br \/>\nSteigerung an F\u00e4llen in der Cyberkriminalit\u00e4t beobachten wir,<br \/>\ndass bestehende und neue globale Konflikte als regelrechte &#8218;Brandbeschleuniger&#8216;<br \/>\nim Bereich der gezielten Verbreitung von Desinformation wirken.&#8220; Das<br \/>\ngeht nach den Worten des bayerischen Innenministers Joachim Herrmann<br \/>\naus dem Bericht zur Cybersicherheit in Bayern 2024 hervor, den Herrmann<br \/>\nheute gemeinsam mit Finanzminister Albert F\u00fcracker<br \/>\nver\u00f6ffentlicht hat. &#8222;Es ist besorgniserregend, dass nicht mehr<br \/>\nnur gro\u00dfe Unternehmen, sondern vermehrt auch kleine und mittelst\u00e4ndische<br \/>\nUnternehmen sowie Beh\u00f6rden Opfer von Cyberangriffen werden&#8220;,<br \/>\nsind sich Innenminister Herrmann, Finanzminister<br \/>\nF\u00fcracker und Justizminister Georg Eisenreich<br \/>\neinig. Dar\u00fcber hinaus ist auch Cyberspionage, insbesondere vor dem<br \/>\nHintergrund des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine, weiterhin eine<br \/>\ngro\u00dfe Bedrohung. &#8222;Schwachstellen in Software stellen<br \/>\nnach wie vor eine gleicherma\u00dfen erhebliche wie untersch\u00e4tzte<br \/>\nGef\u00e4hrdung dar. Die Vorf\u00e4lle im letzten Jahr zeigen, dass die<br \/>\nAngreifer weiterhin verst\u00e4rkt auf nicht oder nicht schnell genug geschlossene<br \/>\nSchwachstellen in zentralen und nach au\u00dfen exponierten Softwarekomponenten<br \/>\nabzielen&#8220;, so Finanzminister F\u00fcracker.<br \/>\n&#8222;Dabei nehmen Cyberkriminelle zunehmend auch Schwachstellen bei externen<br \/>\nDienstleistern in den Fokus, um dort, etwa bei Wartungsarbeiten, Zugang<br \/>\nzu sensiblen Daten zu erlangen oder Systeme zu kompromittieren.&#8220;<br \/>\nDas sogenannte Phishing, also Versuche, sich \u00fcber gef\u00e4lschte<br \/>\nWebseiten, E-Mails oder Kurznachrichten als ein vertrauensw\u00fcrdiger<br \/>\nKommunikationspartner auszugeben, stellt weiterhin eine der prominentesten<br \/>\nMethoden im Bereich Cybercrime dar. H\u00e4ufig bilden gezielte Kampagnen,<br \/>\nsogenanntes Spear-Phishing, die Basis f\u00fcr Cyber- oder Internetkriminalit\u00e4t.<br \/>\n&#8222;Mit den neuen M\u00f6glichkeiten generativer K\u00fcnstlicher Intelligenz<br \/>\nk\u00f6nnen sich Phishing-Kampagnen von den Angreifern noch einfacher planen<br \/>\nund \u00fcberzeugender vortragen lassen&#8220;, betont Innenminister<br \/>\nHerrmann. Generell spielt KI im Bereich Cybercrime eine<br \/>\nimmer gr\u00f6\u00dfere Rolle und erm\u00f6glicht durch Deepfakes, also<br \/>\nmittels KI generierter Bilder, Videos oder Sprachinhalte, neue Kriminalit\u00e4tsph\u00e4nomene.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=1410\" rel=\"attachment wp-att-1410\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1410\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/paragraf-300x187.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"187\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/paragraf-300x187.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/paragraf.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Justizminister Eisenreich: &#8222;Es wird<br \/>\nimmer leichter, vor allem Frauen und M\u00e4dchen mit Deepfake-Technologie<br \/>\nin pornografische Fotos oder Videos einzubauen. Der Bundesrat hat auf Initiative<br \/>\nBayerns eine neue Vorschrift zum Pers\u00f6nlichkeitsschutz im Strafgesetzbuch<br \/>\nbeschlossen. Die Bundesregierung ist aufgefordert, auf die Herausforderungen<br \/>\ndurch Deepfakes zu reagieren und das Strafrecht anzupassen. F\u00fcr die<br \/>\nUnt\u00e4tigkeit der Bundesregierung habe ich kein Verst\u00e4ndnis.&#8220;<br \/>\n&#8222;Die anhaltend hohe Bedrohungslage im Cyberraum erfordert weiterhin<br \/>\nein starkes beh\u00f6rden\u00fcbergreifendes Zusammenwirken. Bayern ist<br \/>\nhier sehr gut aufgestellt und wir werden uns weiterhin gemeinsam f\u00fcr<br \/>\nmehr Cybersicherheit einsetzen&#8220;, betonen Herrmann,<br \/>\nF\u00fcracker und Eisenreich \u00fcbereinstimmend<br \/>\nmit Blick auf die bereits ergriffenen Ma\u00dfnahmen. So wurde<br \/>\nbeim Bayerischen Landeskriminalamt die Zentrale Ansprechstelle Cybercrime<br \/>\nf\u00fcr Beh\u00f6rden, Unternehmen und Institutionen eingerichtet, die<br \/>\nals kompetenter Ansprechpartner bereitsteht. Mit den im Jahr 2021 installierten<br \/>\nCybercrime &#8218;Quick-Reaction-Teams&#8216; gew\u00e4hrleistet die Polizei<br \/>\nzudem eine Rund-um-die-Uhr-Verf\u00fcgbarkeit qualifizierter Fachkr\u00e4fte,<br \/>\ndie rasch auf die teilweise existenzbedrohenden Gefahren f\u00fcr die Unternehmen<br \/>\nreagieren k\u00f6nnen. Das Cyber-Allianz-Zentrum Bayern beim Bayerischen<br \/>\nLandesamt f\u00fcr Verfassungsschutz unterst\u00fctzt als vertraulicher<br \/>\nAnsprechpartner Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und KRITIS<br \/>\nbeim Verdacht eines Cyberangriffs mit nachrichtendienstlichem Hintergrund.<br \/>\nMit dem Landesamt f\u00fcr Sicherheit in der Informationstechnik (LSI)<br \/>\nhat Bayern 2017 als erstes Bundesland eine eigenst\u00e4ndige IT-Sicherheitsbeh\u00f6rde<br \/>\ngegr\u00fcndet. Als kompetente Institution ber\u00e4t und unterst\u00fctzt<br \/>\ndas LSI die Kommunen und \u00f6ffentliche Betreiber kritischer Infrastrukturen<br \/>\nin allen IT-Sicherheitsfragen. So informiert der kostenfreie Warn- und<br \/>\nInformationsdienst des LSI mit tagesaktuellen Warnmeldungen \u00fcber die<br \/>\nneuesten Gef\u00e4hrdungslagen und Risiken. Dar\u00fcber hinaus<br \/>\nwurde 2015 die Zentralstelle Cybercrime Bayern (ZCB) bei der Generalstaatsanwaltschaft<br \/>\nBamberg gegr\u00fcndet, die in komplexen und schwerwiegenden F\u00e4llen<br \/>\nvon Cybercrime ermittelt und in den vergangenen Jahren personell ausgebaut<br \/>\nund verst\u00e4rkt wurde. Um die ZCB technisch noch besser f\u00fcr Ermittlungen<br \/>\nauf dem Gebiet der Fake-Shops zu r\u00fcsten, wurde im August 2023 zudem<br \/>\neine Kooperation mit dem Austrian Institute of Technology geschlossen,<br \/>\num gemeinsam den dort entwickelten KI-gest\u00fctzten &#8218;Fake-Shop-Detector&#8216;<br \/>\nf\u00fcr den Einsatz im Rahmen der Strafverfolgung zu optimieren.<br \/>\nDen Bericht zur Cybersicherheit in Bayern 2024, der die gewonnenen Lageerkenntnisse<br \/>\nzur Cyberabwehr sowie die ergriffenen beh\u00f6rden\u00fcbergreifenden<br \/>\nMa\u00dfnahmen im Detail darstellt, ist abrufbar unter\u00a0 https:\/\/www.stmi.bayern.de\/sus\/cybersicherheit\/<br \/>\nsowie https:\/\/www.stmfh.bayern.de\/digitalisierung\/it_sicherheit\/.<\/p>\n<p>Quelle: stmj.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Herrmann, F\u00fcracker und Eisenreich: Geschlossen f\u00fcr mehr Cybersicherheit Konflikte als Brandbeschleuniger bei Verbreitung von Desinformation &#8211; Auch kleine Unternehmen und Beh\u00f6rden im Visier von Cyberkriminellen &#8211; Bayern weiterhin stark aufgestellt im Bereich Cybersicherheit &#8222;Die Bedrohungslage im Bereich Cybersicherheit hat sich weiter zugespitzt. 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