{"id":16997,"date":"2024-09-22T07:59:43","date_gmt":"2024-09-22T05:59:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=16997"},"modified":"2024-09-25T08:02:29","modified_gmt":"2024-09-25T06:02:29","slug":"bmel-foerdert-forschung-zu-klimafreundlichem-backweizen-mit-ueber-einer-million-euro","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=16997","title":{"rendered":"BMEL f\u00f6rdert Forschung zu klimafreundlichem Backweizen mit \u00fcber einer Million Euro"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>BMEL f\u00f6rdert Forschung zu klimafreundlichem Backweizen mit \u00fcber einer Million Euro<br \/>\n\u00d6zdemir: Gemeinsam mit der Branche nach L\u00f6sungen f\u00fcr mehr Klimaschutz suchen<\/p>\n<p>Das Bundesministerium f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft (BMEL) f\u00f6rdert den Wandel hin zu klimafreundlichem Weizenanbau mit \u00fcber einer Million Euro. Das Projekt \u201eMAGIC-KlimaBack\u201c erforscht, wie Backweizensorten entwickelt werden k\u00f6nnen, die bei gleichbleibender Backqualit\u00e4t mit weniger Stickstoffd\u00fcngung auskommen. Dies tr\u00e4gt zur Reduktion von Treibhausgasen bei. Bundeslandwirtschaftsminister Cem \u00d6zdemir \u00fcbergab dazu heute anl\u00e4sslich eines Verb\u00e4ndegespr\u00e4chs mit der Wertsch\u00f6pfungskette Backweizen F\u00f6rderurkunden an die f\u00fcnf Verbundpartner Max Rubner-Institut, Martin-Luther-Universit\u00e4t Halle-Wittenberg, Universit\u00e4t Bielefeld, Julius K\u00fchn-Institut und KWS Saat SE &amp; Co. KGaA.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=12359\" rel=\"attachment wp-att-12359\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-12359\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/getreide-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/getreide-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/getreide.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Dazu sagt Bundesminister \u00d6zdemir: \u201eDeutschland ist das Brotland Nummer eins dank unserer gro\u00dfartigen B\u00e4ckereien und heimischen Landwirtschaft, die das hochwertige Getreide daf\u00fcr anbaut. Damit das so bleibt, brauchen wir kreative L\u00f6sungen im Kampf gegen die Klimakrise, die heute schon Anbau und Ernten erschweren. Ein Beitrag zum Klimaschutz ist die Minderung des Stickstoffd\u00fcngereinsatzes beim Anbau von Backweizen, aber nat\u00fcrlich darf die gute Backqualit\u00e4t darunter nicht leiden. Wie dieser Spagat gelingen kann, erforscht das Projekt MAGIC-KlimaBack. Es geht ums Sch\u00fctzen und Nutzen und ich freue mich, dass die Verb\u00e4nde und Unternehmen der Wertsch\u00f6pfungskette Backweizen uns dabei tatkr\u00e4ftig unterst\u00fctzen. Nur gemeinsam finden wir gute L\u00f6sungen.\u201c<\/p>\n<p>Aktuell wird die Qualit\u00e4t des Backweizens am Proteingehalt des Weizenkorns gemessen. Neben den Standortbedingungen und dem Witterungsverlauf wird der Proteingehalt im Korn u. a. \u00fcber die H\u00f6he und Verteilung der Gaben von stickstoffhaltigen D\u00fcngemitteln beeinflusst. Diese geh\u00f6ren zu den gr\u00f6\u00dften Verursachern von Treibhausgasen in der Landwirtschaft. Neue Untersuchungen zeigen jedoch, dass einzelne Weizensorten den zur Verf\u00fcgung stehenden Stickstoff besser nutzen k\u00f6nnen und gleichzeitig mit vergleichsweise niedrigem Proteingehalt eine hohe Backeignung aufweisen. Solche Sorten stehen im Fokus der Forschung von MAGIC-KlimaBack und sollen es zuk\u00fcnftig erm\u00f6glichen, Weizen mit guter Backqualit\u00e4t bei verringertem Stickstoffeinsatz klimaschonend zu produzieren.<\/p>\n<p>Die Backweizen-Initiative ist Teil des Klimaschutzprogramms 2023 der Bundesregierung. Um Backweizen zuk\u00fcnftig mit geringeren Treibhausgas-Emissionen erzeugen zu k\u00f6nnen, finden seit 2022 unter der Leitung des BMEL unter Beteiligung des Bundesministeriums f\u00fcr Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) und des Bundesministeriums f\u00fcr Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) Gespr\u00e4che mit Verb\u00e4nden der Wertsch\u00f6pfungskette Backweizen und verschiedenen Forschungseinrichtungen statt. Ergebnis ist ein von allen Akteuren getragenes Ma\u00dfnahmenpaket. Es umfasst unter anderem die Forschung zu erweiterten Qualit\u00e4tskriterien f\u00fcr Backweizen, die Z\u00fcchtung von Backweizensorten, die mit weniger Stickstoff auskommen, Marketing f\u00fcr klimagerechte Brot- und Backwaren sowie Aufkl\u00e4rung zu nachhaltigem Konsum von Brot und Backwaren.<\/p>\n<p>Im Januar 2024 hatten sich das BMEL und Vertreterinnen und Vertreter der Wertsch\u00f6pfungskette Backweizen aus der Landwirtschaft, Forschung, Handel, M\u00fchlen und B\u00e4ckereien dazu verpflichtet, beim Backweizen M\u00f6glichkeiten auszuloten, weniger Stickstoffd\u00fcnger einzusetzen. Weitere Infos finden Sie hier&lt;https:\/\/www.bmel.de\/SharedDocs\/Pressemitteilungen\/DE\/2024\/008-backweizen-erklaerung.html&gt;.<\/p>\n<p>Hintergrund:<br \/>\nDas Projekt MAGIC-KlimaBack ist am 1. September 2024 gestartet und hat eine Laufzeit von 40 Monaten bis 31.12.2027. Das Vorhaben wird vom BMEL im Rahmen des Forschungs- und Innovationsprogramms \u201eKlimaschutz in der Landwirtschaft\u201c mit 1.127.913 \u20ac gef\u00f6rdert. Mit dem 2023 gestarteten Forschungs- und Innovationsprogramm f\u00f6rdert das BMEL Projekte, die dazu beitragen sollen, die Treibhausgas-Emissionen in der Landwirtschaft zu mindern. Koordiniert wird das Programm durch die Bundesanstalt f\u00fcr Landwirtschaft und Ern\u00e4hrung (BLE).<\/p>\n<p>Weizen wird auf rund 25 Prozent der gesamten Ackerfl\u00e4che in Deutschland angebaut, etwa ein Drittel des geernteten Weizens wird als Backweizen genutzt. Witterungsbedingt k\u00f6nnen diese Anteile schwanken. Treibhausgas-Emissionen aus der Landwirtschaft bestehen vorrangig aus Lachgas und Methan. Stickstoffhaltige D\u00fcngemittel sind einer der Haupttreiber f\u00fcr Lachgas-Emissionen aus landwirtschaftlich genutzten B\u00f6den. Lachgas ist ein rund 300 Mal st\u00e4rker wirkendes Treibhausgas als Kohlendioxid. Das Klimaschutzgesetz sieht vor, die j\u00e4hrlichen Emissionen in der Landwirtschaft bis 2030 auf 58,4 Mio. t CO2-\u00c4quivalente zu reduzieren. Bislang ist der Sektor Landwirtschaft auf Kurs, dies zu erreichen.<\/p>\n<p>Weitere Informationen finden Sie hier&lt;https:\/\/www.ble.de\/DE\/Projektfoerderung\/Foerderungen-Auftraege\/FuI-Klimaschutz\/FuI_Klimaschutz_node.html&gt;.<\/p>\n<p>Quelle:bmel.bund.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: BMEL f\u00f6rdert Forschung zu klimafreundlichem Backweizen mit \u00fcber einer Million Euro \u00d6zdemir: Gemeinsam mit der Branche nach L\u00f6sungen f\u00fcr mehr Klimaschutz suchen Das Bundesministerium f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft (BMEL) f\u00f6rdert den Wandel hin zu klimafreundlichem Weizenanbau mit \u00fcber einer Million Euro. 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