{"id":16905,"date":"2024-08-07T08:32:21","date_gmt":"2024-08-07T06:32:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=16905"},"modified":"2024-08-07T08:32:21","modified_gmt":"2024-08-07T06:32:21","slug":"bayern-und-sachsen-erweitern-den-horizont-in-der-ki-forschung-pionier-projekt-zu-visionaerer-ki-hardware","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=16905","title":{"rendered":"Bayern und Sachsen erweitern den Horizont in der KI-Forschung&#8220;: Pionier-Projekt zu vision\u00e4rer KI-Hardware"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen -Dresden:<\/span><\/p>\n<p>Ziel: internationale F\u00fchrungsrolle in der Entwicklung neuartiger Computing-Technologien \u2013 Insgesamt sechs Millionen Euro f\u00fcr zukunftsweisende Weiterentwicklung derzeitiger Hardware-Plattformen \u2013 L\u00e4nder\u00fcbergreifende Hochschul-Kooperation zwischen LMU und TUM sowie TU Dresden b\u00fcndelt herausragende Kompetenzen \u2013 Blume: \u201eEnergieeffiziente Hardware und wegweisende Software-Konzepte sind unser Schl\u00fcssel f\u00fcr Fortschritt in Medizin, Robotik und Kommunikation\u201c<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=6933\" rel=\"attachment wp-att-6933\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-6933\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/elektroschrott-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/elektroschrott-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/elektroschrott.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Innovative Doppelspitze: Bayern und Sachsen wollen die Grenzen aktueller Hardware-Plattformen f\u00fcr KI-Anwendungen mit dem gemeinsamen Forschungsprojekt GAIn (Next Generation Al Computing) \u00fcberwinden. Das Projekt geht auf eine Initiative der Bayerischen KI-Agentur zur\u00fcck, die die Kooperationspartner in beiden Freistaaten zusammengef\u00fchrt hat.<\/p>\n<p>Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume: \u201eGemeinsam bauen wir am Weg in ein neues Zeitalter: Wo heute noch Grenzen sind, erweitern Bayern und Sachsen den Horizont in der KI-Forschung. Mit stetig wachsenden Anforderungen in Medizin, Robotik und Kommunikation muss auch unser technologischer Fortschritt an Gr\u00f6\u00dfe gewinnen. Energieeffiziente Hardware und wegweisende Software-Konzepte sind daf\u00fcr unser Schl\u00fcssel. Auch wenn wir uns heute noch nicht vorstellen k\u00f6nnen, was irgendwann einmal m\u00f6glich sein wird, m\u00fcssen wir schon jetzt ein Fundament schaffen, auf das wir auch in Zukunft aufbauen k\u00f6nnen. Unsere beiden M\u00fcnchner Exzellenz-Universit\u00e4ten und die TU Dresden stellen daf\u00fcr ein exzellentes Team \u2013 das f\u00f6rdern wir in den kommenden drei Jahren in Bayern gerne mit drei Millionen Euro. So nutzen wir den einmaligen Schub der 5,5 Milliarden Euro schweren Hightech Agenda und der neuen KI-Offensive Bayern, um weitere internationale Impulse zu setzen und Deutschlands strategische Position auf diesem entscheidenden Zukunftsfeld nachhaltig zu st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n<p>Sachsens Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow: \u201eMit dem Forschungsprojekt GAIn wollen wir Sachsen und Bayern eine internationale F\u00fchrungsrolle f\u00fcr zentrale Computing-Technologien verschaffen und so auch einen Beitrag zu Deutschlands technologischer Souver\u00e4nit\u00e4t leisten. Sachsen hat eine beeindruckende Expertise im Bereich vision\u00e4rer Hardware, Kommunikation und Robotik aufgebaut und ist durch die Ansiedlung gro\u00dfer Chip-Fabriken und innovativer Start-ups europaweit f\u00fchrend in der Mikroelektronik. Die Kooperation zwischen Sachsen und Bayern verspricht, die in beiden L\u00e4ndern vorhandenen herausragenden Forschungs- und Innovationskompetenzen zu verkn\u00fcpfen und gemeinsam an v\u00f6llig neuartiger KI-Hardware und entsprechenden Software-Konzepten zu arbeiten. Ich freue mich sehr, dass wir dieses herausragende Projekt in Sachsen mit drei Millionen Euro unterst\u00fctzen k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p>Kommunikation, Medizin und Robotik: Hardware-Plattformen ma\u00dfgeblich f\u00fcr Erfolg KI-basierter Technologien<\/p>\n<p>Der rasante Fortschritt im Bereich der K\u00fcnstlichen Intelligenz hat in den letzten Jahren weltweit auch gezeigt, dass die Anwendung von KI und darauf basierender Technologien ma\u00dfgeblich von den eingesetzten Hardware-Plattformen abh\u00e4ngig ist. Denn langfristig stehen KI-Anwendungen vor Herausforderungen in den Bereichen Energieverbrauch, Berechenbarkeit, Zuverl\u00e4ssigkeit und der Umsetzung rechtlicher Anforderungen (wie z.B. dem EU AI and Data Act). Diese k\u00f6nnen nach Einsch\u00e4tzung namhafter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Ludwig-Maximilians-Universit\u00e4t M\u00fcnchen (LMU), der Technischen Universit\u00e4t M\u00fcnchen (TUM) und der Technischen Universit\u00e4t Dresden mit der derzeitigen Hardware \u2013\u00a0 Central Processing Units (CPUs) f\u00fcr Computing und Graphics Processing Units (GPUs) f\u00fcr KI-Anwendungen \u2013 nicht mehr vollst\u00e4ndig bew\u00e4ltigt werden.<\/p>\n<p>Dadurch k\u00f6nnten Weiterentwicklungen etwa in den Bereichen Kommunikation, Medizin und Robotik stark eingeschr\u00e4nkt oder \u2013 im Fall des Energieproblems \u2013 sogar zum Erliegen gebracht werden. Die Energieproblematik beim Computing \u00fcber CPUs\/GPUs ist damit eine der zentralen Herausforderungen auf dem weiteren Weg im Bereich der KI-Anwendungen. Mit der Entwicklung neuartiger KI-Hardware und entsprechenden Software-Konzepten in dem Projekt GAIn soll diese gel\u00f6st werden, indem bei Kl-basierten Anwendungen der Energieverbrauch signifikant reduziert wird.<\/p>\n<p>Weitere Herausforderungen, die mit dem Computing \u00fcber CPUs und GPUs als Hardware-Plattformen verbunden werden, sind mangelnde Berechenbarkeit von KI-L\u00f6sungen bei vielen Problemstellungen und mangelnde Zuverl\u00e4ssigkeit von KI, z.B. im Bereich der Weiterentwicklung des autonomen Fahrens. Zudem wurde im Hinblick auf rechtliche Anforderungen inzwischen aufgezeigt, dass auf derzeitigen Hardware-Plattformen trainierte KI bei diversen kritischen Problemklassen die rechtlich verlangte \u201eAlgorithmische Transparenz\u201d und das \u201eRecht auf Erkl\u00e4rung\u201c nicht erf\u00fcllen kann.<\/p>\n<p>Aktuelle Computing-Technologien: CPUs und GPUs<\/p>\n<p>Nach dem aktuellen Stand der Technik werden weltweit f\u00fcr Computing fast ausschlie\u00dflich sogenannte Central Processing Units (CPUs) und f\u00fcr KI-Anwendungen Graphics Processing Units (GPUs) als Hardware-Plattformen verwendet. Anwendungen im Bereich der KI ben\u00f6tigen ebenso wie virtuelle Welten massives Computing; die Robotik wie auch Kommunikationstechnologien basieren auf verteiltem Computing. Bisweilen wird die Problematik des Energiebedarfs bereits als Flaschenhals bei der weiteren Entwicklung von KI-Anwendungen bezeichnet. Insbesondere gibt es weltweit keine Rechenzentren im Gigawattbereich, und es gibt bislang auch international keine Erfahrungen hinsichtlich der Energiebereitstellung f\u00fcr derartige gro\u00dfdimensionierte Infrastrukturen.<\/p>\n<p>Quelle:stmwk.nayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen -Dresden: Ziel: internationale F\u00fchrungsrolle in der Entwicklung neuartiger Computing-Technologien \u2013 Insgesamt sechs Millionen Euro f\u00fcr zukunftsweisende Weiterentwicklung derzeitiger Hardware-Plattformen \u2013 L\u00e4nder\u00fcbergreifende Hochschul-Kooperation zwischen LMU und TUM sowie TU Dresden b\u00fcndelt herausragende Kompetenzen \u2013 Blume: \u201eEnergieeffiziente Hardware und wegweisende Software-Konzepte sind unser Schl\u00fcssel f\u00fcr Fortschritt in Medizin, Robotik und Kommunikation\u201c Innovative Doppelspitze: Bayern und Sachsen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":6933,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[78,71],"tags":[4361],"class_list":["post-16905","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-bayern","category-menue","tag-neuartige-computering-technoligien"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16905","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=16905"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16905\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":16906,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16905\/revisions\/16906"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/6933"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=16905"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=16905"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=16905"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}