{"id":16848,"date":"2024-07-13T08:33:07","date_gmt":"2024-07-13T06:33:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=16848"},"modified":"2024-07-13T08:33:07","modified_gmt":"2024-07-13T06:33:07","slug":"mehr-flaeche-trotz-schwerer-zeiten-strukturdaten-2023-bestaetigen-oeko-trend","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=16848","title":{"rendered":"Mehr Fl\u00e4che trotz schwerer Zeiten: Strukturdaten 2023 best\u00e4tigen \u00d6ko-Trend"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Mehr Fl\u00e4che trotz schwerer Zeiten: Strukturdaten 2023 best\u00e4tigen \u00d6ko-Trend<\/p>\n<p>Der Trend zu \u00d6ko setzt sich fort, wenn auch schw\u00e4cher als im Vorjahr. Das zeigen die neuesten Strukturdaten f\u00fcr den \u00f6kologischen Landbau des Bundesministeriums f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft (BMEL). 2023 stellten die deutschen Landwirtschaftsbetriebe 29.439 Hektar auf \u00f6kologische Bewirtschaftung um &#8211; das entspricht einer Fl\u00e4che so gro\u00df wie Malta. Seit 2019 wuchs die \u00d6ko-Fl\u00e4che der Bundesrepublik damit um 17,1 Prozent. In diesen f\u00fcnf Jahren hat sich die Zahl der \u00d6ko-Betriebe um 2.570 erh\u00f6ht. Aktuell wirtschaften 36.680 H\u00f6fe &#8211; damit jeder siebte Betrieb &#8211; in Deutschland \u00f6kologisch. In der Wertsch\u00f6pfungskette nutzten besonders viele Verarbeitungsunternehmen, darunter u. a. B\u00e4ckereien, Molkereien oder Metzgereien die Chance f\u00fcr den Einstieg in die \u00f6kologische Verarbeitung: In den letzten f\u00fcnf Jahren stieg die Zahl der Unternehmen in der Bio-Lebensmittelverarbeitung um rund 6.100, was ein Plus von fast 37,5 Prozent bedeutet. Allein 2023 kamen rund 495 Betriebe hinzu.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=12581\" rel=\"attachment wp-att-12581\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-12581\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/hase-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/hase-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/hase.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Parlamentarische Staatssekret\u00e4rin im BMEL, Dr. Ophelia Nick, sagt dazu: &#8222;Der Umstieg auf \u00d6ko bietet vielen H\u00f6fen und vielen Verarbeitern eine Zukunftsalternative. Auch in Zeiten voller Unsicherheit investieren die Betriebe in den Umstieg. Mit Bio bleiben die H\u00f6fe und Lebensmittelhersteller in den D\u00f6rfern. Das sichert wertvolle Arbeitspl\u00e4tze. \u00d6ko spart uns allen auch viel Geld auf jedem Hektar durch wirksamen Schutz von Umwelt und Artenvielfalt. Umso wichtiger ist deshalb, dass sich der Umstieg auf \u00d6ko lohnt. Wir ebnen mit unserer &#8222;Bio-Strategie 2030&#8243; weiter den Weg, damit mehr Betriebe umstellen k\u00f6nnen. Wir bringen Bio in der Au\u00dfer-Haus-Verpflegung voran und st\u00e4rken die Forschung im \u00d6ko-Bereich. In unserer Tierhaltungskennzeichnung hat \u00d6ko eine eigene Stufe bekommen.&#8220;<\/p>\n<p>Die Entwicklung f\u00fcr 2023 im \u00dcberblick:<br \/>\n* Bio-Fl\u00e4che: Die deutsche Bio-Fl\u00e4che legte 2023 um 29.439 Hektar zu. Damit wurden 2023 insgesamt 1.888.999 Hektar \u00f6kologisch bewirtschaftet, was einen Anteil von 11,4 Prozent an der gesamten Landwirtschaftsfl\u00e4che Deutschlands ausmachte. In den letzten f\u00fcnf Jahren vergr\u00f6\u00dferte sich die \u00d6ko-Fl\u00e4che um 275.165 Hektar &#8211; ein Zuwachs von 17,1 Prozent. Das entspricht einer Fl\u00e4che etwas gr\u00f6\u00dfer als das Saarland.<\/p>\n<p>* Bio-Betriebe: 2023 waren 14,4 Prozent aller H\u00f6fe in Deutschland Bio-Betriebe. Damit wirtschafteten insgesamt 36.680 Betriebe in Deutschland \u00f6kologisch. Die Anzahl der landwirtschaftlichen Bio-Betriebe ist im Jahr 2023 mit minus 0,5 Prozent leicht gesunken und ist damit seit Langem erstmals wieder r\u00fcckl\u00e4ufig. Dennoch ist der \u00d6ko-Landbau weniger stark vom Strukturwandel betroffen als die Landwirtschaft allgemein. Insgesamt hat sich die Zahl der Bio-Betriebe in den letzten f\u00fcnf Jahren um 7,5 Prozent erh\u00f6ht &#8211; ein nominelles Plus von 2.570.<\/p>\n<p>* Bio-Lebensmittelherstellung: Insgesamt 22.382 Verarbeitungsunternehmen stellten 2023 Bio-Lebensmittel her, ein Plus von rund 495 Unternehmen gegen\u00fcber dem Vorjahr. In den letzten f\u00fcnf Jahren stiegen rund 6.100 Betriebe in die Bio-Verarbeitung ein, ein Plus von rund 37,5 Prozent.<\/p>\n<p>* Bio in der Region: F\u00fcr den gr\u00f6\u00dften nominellen Bio-Fl\u00e4chenzuwachs eines Fl\u00e4chenlandes sorgten die Landwirtinnen und Landwirte in Brandenburg mit 7.835 neuen Bio-Hektaren. Was den Anteil der \u00d6ko-Betriebe an allen Landwirtschaftsbetrieben angeht, lagen drei Bundesl\u00e4nder vorn: Baden-W\u00fcrttemberg, Mecklenburg-Vorpommern, Saarland &#8211; etwa jeder vierte Betrieb wirtschaftet dort \u00f6kologisch. Die meisten Bio-Betriebe wirtschaften in Bayern und Baden-W\u00fcrttemberg.<\/p>\n<p>Die Entwicklung der \u00d6kologischen Landwirtschaft in Deutschland im Jahr 2023 und die Strukturdaten zur Bio-Entwicklung \u00fcber die Jahre k\u00f6nnen Sie auf den BMEL-Statistikseiten&lt;https:\/\/www.bmel-statistik.de\/landwirtschaft\/oekologischer-landbau&gt; zeitnah ansehen. F\u00fcr das Jahr 2023 finden Sie die Daten jetzt schon hier&lt;https:\/\/www.oekolandbau.de\/service\/zahlen-daten-fakten\/oeko-flaeche-und-anzahl-oeko-betriebe-in-deutschland\/&gt;.<\/p>\n<p>Quelle:bmel.bund.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Mehr Fl\u00e4che trotz schwerer Zeiten: Strukturdaten 2023 best\u00e4tigen \u00d6ko-Trend Der Trend zu \u00d6ko setzt sich fort, wenn auch schw\u00e4cher als im Vorjahr. 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