{"id":16829,"date":"2024-07-15T08:33:20","date_gmt":"2024-07-15T06:33:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=16829"},"modified":"2024-07-15T08:33:20","modified_gmt":"2024-07-15T06:33:20","slug":"frauen-vor-gewalt-schuetzen-bundesministerin-paus-und-landesministerin-toure-besuchen-frauenhaus-in-kiel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=16829","title":{"rendered":"Frauen vor Gewalt sch\u00fctzen &#8211; Bundesministerin Paus und Landesministerin Tour\u00e9 besuchen Frauenhaus in Kiel"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Kiel:<\/span><\/p>\n<p>Frauen vor Gewalt sch\u00fctzen &#8211; Bundesministerin Paus und Landesministerin Tour\u00e9 besuchen Frauenhaus in Kiel<\/p>\n<p>Anl\u00e4sslich eines Gesellschaftstages hat Bundesfrauenministerin Lisa Paus die schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt Kiel besucht. Gemeinsam mit der Landesministerin f\u00fcr Soziales, Jugend, Familie, Senioren, Integration und Gleichstellung, Aminata Tour\u00e9 besuchte Paus ein baulich erweitertes Frauenhaus f\u00fcr gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder in Kiel. Bei einem Rundgang mit der Leitung der Einrichtung erhielten die Ministerinnen Einblick in die Arbeit des Hauses. Sie informierten sich \u00fcber den Umbau und tauschten sich mit Bewohnerinnen aus.<br \/>\nBundesfrauenministerin Lisa Paus: \u201eGewalt gegen Frauen ist ein leider allt\u00e4gliches Ph\u00e4nomen in unserer Gesellschaft: In jeder Stunde werden 15 Frauen Opfer von Partnerschaftsgewalt. Jeden 2. Tag stirbt eine Frau durch Partnerschaftsgewalt. Diesen Zustand d\u00fcrfen wir nicht l\u00e4nger hinnehmen. Mein Ziel ist es, dass jede Frau frei von Gewalt leben kann. Und wenn Frauen Gewalt erfahren, brauchen sie schnellen Schutz und Hilfe. Mit vereinten Kr\u00e4ften arbeiten wir daran, die Versorgungsl\u00fccken im Bereich der Frauenh\u00e4user und Beratungsstellen zu schlie\u00dfen. Mit dem Gewalthilfegesetz wollen wir das Recht jedes Gewaltopfers auf Schutz und Beratung bei Gewalt gesetzlich festschreiben und einen verl\u00e4sslichen Rahmen zur Finanzierung des Hilfesystem schaffen. Ich freue mich, dass wir mit Mitteln aus unserem Bundesf\u00f6rderprogramm &#8218;Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen&#8216; bundesweit bereits Bauma\u00dfnahmen an rund 70 Frauenh\u00e4user und Beratungsstellen f\u00fcr gewaltbetroffene Frauen finanziell f\u00f6rdern konnten. Das Frauenhaus in Kiel ist ein gutes Beispiel f\u00fcr ein solches Projekt, bei dem durch den Neubau entscheidende Verbesserungen f\u00fcr die Bewohnerinnen sowie Raum f\u00fcr 26 neue Pl\u00e4tze geschaffen wurde. Ich danke dem Team des Frauenhauses in Kiel stellvertretend f\u00fcr die unsch\u00e4tzbar wichtige Arbeit, die die Frauenh\u00e4user im ganzen Land zum Schutz von Frauen und ihren Kindern leisten.\u201c<br \/>\nMinisterin Aminata Tour\u00e9: \u201eWir wollen die Frauenh\u00e4user bei ihrer wichtigen Aufgabe bestm\u00f6glich unterst\u00fctzen und stellen deshalb ihre Finanzierung unabh\u00e4ngig von individuellen und sozialrechtlichen Leistungsanspr\u00fcchen sowie der Belegungssituation \u00fcber das Finanzausgleichsgesetz sicher. In diesem Jahr stehen so rund 6,1 Mio. Euro f\u00fcr die Einrichtungen zur Verf\u00fcgung.<br \/>\nDoch Gewalt gegen Frauen h\u00f6rt nicht an der Landesgrenze auf. Deshalb ist es wichtig, dass die Bundesregierung einen Rahmen finden will, um allen Frauen zu helfen. Wichtig ist uns als Schleswig-Holstein, dass unser funktionierendes Finanzierungssystem, das Frauen und Kindern einen Platz erm\u00f6glicht, dabei bestehen bleibt. Mit unserem guten System in Schleswig-Holstein setzten wir hohe Standards, die hier sicherlich als Vorbild dienen k\u00f6nnen.<br \/>\nGleichzeitig m\u00fcssen wir die T\u00e4ter st\u00e4rker in den Blick nehmen und daf\u00fcr sorgen, dass Gewalt gegen Frauen gar nicht erst entsteht. Deshalb wollen wir in unserem Kompetenzzentrum gegen geschlechtsspezifische Gewalt unter anderem die gewaltpr\u00e4ventive Jungen- und M\u00e4nnerarbeit st\u00e4rker in den Fokus r\u00fccken.\u201c<br \/>\nDie Erweiterung des Frauenhauses in Kiel war m\u00f6glich durch das Bundesinvestitionsprogramm \u201eGemeinsam gegen Gewalt\u201c. Mit dem Programm f\u00f6rdert der Bund von 2020 bis Ende 2024 mit 30 Mio. Euro j\u00e4hrlich innovative Modellvorhaben wie den Bau und Umbau sowie den Erwerb von Frauenh\u00e4usern und Schutzeinrichtungen. Durch die investive F\u00f6rderung setzt sich die Bundesregierung im Rahmen ihrer verfassungsm\u00e4\u00dfigen Zust\u00e4ndigkeiten f\u00fcr den Ausbau des Hilfesystems f\u00fcr von Gewalt betroffene Frauen und ihre Kinder ein und arbeitet aktiv an der Umsetzung der Istanbul-Konvention. Ziel ist es, bekannte L\u00fccken im Hilfesystem zu schlie\u00dfen. Das Programm ist von Beginn an auf gro\u00dfe Resonanz gesto\u00dfen. Es wurden 70 Projekte mit guter regionaler Verteilung auf das gesamte Bundesgebiet bewilligt. Davon konnten 33 Projekte bereits abgeschlossen werden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=1235\" rel=\"attachment wp-att-1235\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1235\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/stop.png\" alt=\"\" width=\"274\" height=\"258\" \/><\/a><br \/>\n\u00dcber das Bundesf\u00f6rderprogramm \u201eGemeinsam gegen Gewalt an Frauen\u201c<br \/>\nMit dem Bundesf\u00f6rderprogramm &#8222;Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen&#8220; f\u00f6rdert das Bundesfrauenministerium mit Mitteln des Bundes den Ausbau von Hilfseinrichtungen f\u00fcr gewaltbetroffene Frauen und den Erwerb geeigneter Immobilien f\u00fcr innovative Wohnprojekte. Au\u00dferdem k\u00f6nnen Modellprojekte gef\u00f6rdert werden, um Fachkr\u00e4fte zu qualifizieren oder Beratungsangebote weiterzuentwickeln.<br \/>\nDas Bundesf\u00f6rderprogramm des Bundesfrauenministeriums ist Teil des Gesamtprogramms der Bundesregierung, um das &#8222;\u00dcbereinkommen des Europarates zur Verh\u00fctung und Bek\u00e4mpfung von Gewalt gegen Frauen und h\u00e4uslicher Gewalt (Istanbul-Konvention)&#8220; umzusetzen. Es gliedert sich in ein Bundesinvestitionsprogramm und in ein Bundesinnovationsprogramm.<br \/>\nAuch nach Abschluss des Programms \u201eGemeinsam gegen Gewalt an Frauen\u201c k\u00f6nnen der Bau- und Umbau von Schutz- und Beratungseinrichtungen f\u00fcr gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder durch das Bundesministerium f\u00fcr Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) \u00fcber Finanzhilfen des Bundes investiv gef\u00f6rdert werden. Dies ist m\u00f6glich in den bestehenden F\u00f6rderprogrammen der L\u00e4nder im sozialen Wohnungsbau und der St\u00e4dtebauf\u00f6rderung. Die Umsetzung erfolgt durch die L\u00e4nder, die bei der St\u00e4dtebauf\u00f6rderung auch \u00fcber Art und Umfang der Ma\u00dfnahmen in den Kommunen entscheiden.<\/p>\n<p>Quelle: abo.bmfsfj.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kiel: Frauen vor Gewalt sch\u00fctzen &#8211; Bundesministerin Paus und Landesministerin Tour\u00e9 besuchen Frauenhaus in Kiel Anl\u00e4sslich eines Gesellschaftstages hat Bundesfrauenministerin Lisa Paus die schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt Kiel besucht. Gemeinsam mit der Landesministerin f\u00fcr Soziales, Jugend, Familie, Senioren, Integration und Gleichstellung, Aminata Tour\u00e9 besuchte Paus ein baulich erweitertes Frauenhaus f\u00fcr gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder in Kiel. 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