{"id":16747,"date":"2024-05-29T08:41:19","date_gmt":"2024-05-29T06:41:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=16747"},"modified":"2024-05-29T08:41:19","modified_gmt":"2024-05-29T06:41:19","slug":"oezdemir-fordert-von-eu-kommission-schnelle-hilfen-fuer-weinsektor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=16747","title":{"rendered":"\u00d6zdemir fordert von EU-Kommission schnelle Hilfen f\u00fcr Weinsektor"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>\u00d6zdemir fordert von EU-Kommission schnelle Hilfen f\u00fcr Weinsektor<br \/>\nAgrarrat diskutiert \u00fcber ausgeweitete Herkunftskennzeichnung und besseren Tierschutz<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=2783\" rel=\"attachment wp-att-2783\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2783\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/wein-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/wein-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/wein.jpg 480w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Beim Agrarrat am Montag haben die EU-Agrarministerinnen und -minister \u00fcber die aktuelle Lage des Agrarsektors diskutiert. Dabei hat die Europ\u00e4ische Kommission best\u00e4tigt, dass insbesondere die Marktlage im Weinsektor aufgrund gestiegener Kosten, ver\u00e4ndertem Konsumverhalten sowie der K\u00e4lteeinbr\u00fcche den vergangenen Wochen in der Bl\u00fctezeit der Reben angespannt ist. Nach dem Einsatz von Bundesminister Cem \u00d6zdemir f\u00fcr Gegenma\u00dfnahmen und Entlastungen f\u00fcr die Weinbaubetriebe hat die Kommission nun in einem ersten Schritt zugesagt, z\u00fcgig eine Expertengruppe einzusetzen.<\/p>\n<p>Dazu sagt Bundesminister \u00d6zdemir: \u201eDer Weinbau ist f\u00fcr Deutschland identit\u00e4tsbildend und ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, doch die Branche steht derzeit stark unter Druck. Zudem hat der Sp\u00e4tforst als Klimafolge einigen Schaden angerichtet \u2013 und ich hoffe, dass m\u00f6glichst viele Weinreben wieder austreiben. Es braucht jetzt zielgerichtete Unterst\u00fctzung, eine weitere Krisendestillation l\u00f6st das Problem aus unserer Sicht nicht. Um den Markt wieder ins Gleichgewicht zu bekommen, kann ein EU-weites Rodungsprogramm in Verbindung mit einem Anbaustopp helfen \u2013 daf\u00fcr habe ich in Br\u00fcssel geworben. Dass die Kommission dazu nun eine Expertengruppe einsetzen will, ist ein guter erster Schritt, darf aber L\u00f6sungen nicht auf die lange Bank schieben. Wichtig sind schnelle und konkrete Ergebnisse.\u201c<\/p>\n<p>Auf Initiative von Bundesminister \u00d6zdemir hatte Deutschland zudem gemeinsam mit \u00d6sterreich eine Herkunftskennzeichnung f\u00fcr Lebensmittel auf die Tagesordnung des Agrarrates gesetzt. Deutschland sowie Osterreich und die weiteren unterst\u00fctzenden Mitgliedstaaten fordern die Kommission auf, z\u00fcgig \u2013 wie in der Farm to Fork-Strategie angek\u00fcndigt \u2013 einen Legislativvorschlag f\u00fcr eine Ausweitung der verpflichtenden EU-weiten Herkunftskennzeichnung f\u00fcr Lebensmittel vorzulegen.<\/p>\n<p>Dazu sagt Cem \u00d6zdemir: \u201eTrotz aller Ank\u00fcndigungen und Versprechen hat diese EU-Kommission eine ausgeweitete Herkunftskennzeichnung nicht vorangetrieben. Die Verbraucherinnen und Verbraucher wollen wissen, woher ihre Lebensmittel kommen. In Deutschland haben wir national vorgelegt und beim Fleisch die Herkunftskennzeichnung \u2013 quasi als Schwester des Tierhaltungskennzeichens \u2013 so weit wie europarechtlich m\u00f6glich ausgeweitet. Das hilft auch den Landwirtinnen und Landwirten, weil sie mit der regionalen Produktion werben k\u00f6nnen. Ich mache mir nichts vor, in den letzten Tagen ihrer Amtszeit wird da nichts mehr von der Kommission kommen. Die Herkunftskennzeichnung darf aber nicht in einer Schublade verschwinden, sondern muss eine der Priorit\u00e4ten der n\u00e4chsten Kommission sein. Daf\u00fcr kann man jetzt schon die n\u00f6tigen Schritte vorbereiten.\u201c<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich diskutierten die Agrarministerinnen und Agrarminister auch \u00fcber mehr Tierschutz in der EU. Deutschland unterst\u00fctzte eine slowenische Initiative, um die Bedingungen f\u00fcr alle Tiere nachhaltig zu verbessern.<\/p>\n<p>Dazu sagt Bundesminister \u00d6zdemir: \u201eDie B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger der EU erwarten, dass wir beim Tierschutz ambitioniert vorankommen. Wir brauchen EU-weit einheitliche Regelungen gerade auch mit Blick auf unsere landwirtschaftlichen Betriebe \u2013 das ist eine langj\u00e4hrige Forderung des Berufsstandes! Absolut kein Verst\u00e4ndnis habe ich daf\u00fcr, dass die Kommission bei Tiertransporten nicht l\u00e4ngst strengere Regeln vorgelegt hat. Dass lebende Tiere unter oft furchtbaren Bedingungen in Drittstaaten gebracht werden, ist v\u00f6llig inakzeptabel. Uns Mitgliedsstaaten sind hier die H\u00e4nde gebunden, wenn Br\u00fcssel nicht handelt.\u201c<\/p>\n<p>Quelle:bmel.bund.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: \u00d6zdemir fordert von EU-Kommission schnelle Hilfen f\u00fcr Weinsektor Agrarrat diskutiert \u00fcber ausgeweitete Herkunftskennzeichnung und besseren Tierschutz Beim Agrarrat am Montag haben die EU-Agrarministerinnen und -minister \u00fcber die aktuelle Lage des Agrarsektors diskutiert. 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