{"id":16680,"date":"2024-05-03T08:45:27","date_gmt":"2024-05-03T06:45:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=16680"},"modified":"2024-05-03T08:45:27","modified_gmt":"2024-05-03T06:45:27","slug":"unterzeichnung-des-pakts-holzenergie-bayern-in-ettal-mit-den-staatsministern-aiwanger-und-kaniber","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=16680","title":{"rendered":"Unterzeichnung des &#8222;Pakts Holzenergie Bayern&#8220; in Ettal mit den Staatsministern Aiwanger und Kaniber"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Kloster Ettal:<\/span><\/p>\n<p>Unterzeichnung des &#8222;Pakts Holzenergie Bayern&#8220; in Ettal mit den Staatsministern Aiwanger und Kaniber: Bayern setzt bundesweit Zeichen und nimmt in der Holzenergie eine f\u00fchrende Position ein Aiwanger: &#8222;Mit dem Pakt Holzenergie Bayern packen wir beherzt an. Wir brauchen moderne und effiziente Holzenergie, um die anstehenden Aufgaben zu bew\u00e4ltigen.&#8220; Bayerns Staatsminister Hubert Aiwanger und Michaela Kaniber unterzeichneten den &#8222;Pakt Holzenergie Bayern&#8220; gemeinsam mit Vertretern zahlreicher Verb\u00e4nde.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=4205\" rel=\"attachment wp-att-4205\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4205\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/holz-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/holz-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/holz.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Unterzeichnung des Paktes Holzenergie Bayern fand im Kloster Ettal statt.<\/p>\n<p>Mit der Unterzeichnung des Pakts Holzenergie Bayern bekennt sich Bayern nachdr\u00fccklich zur modernen und effizienten Holzenergie und setzt bundesweit ein Zeichen. Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger hat den Pakt Holzenergie Bayern ins Leben gerufen und in enger Zusammenarbeit mit allen Partnern des Pakts abgestimmt. Forstministerin Michaela Kaniber bekennt sich ebenfalls zur gro\u00dfen Bedeutung der Holzenergie. \u00a0 Staatsminister Aiwanger: Bayern ist ein Wald- und Holzland. Wir tragen rund ein Drittel zur gesamten W\u00e4rmebereitstellung aus fester Biomasse in Deutschland bei. Deutschland und Bayern steht mit der Energie- und W\u00e4rmewende vor enormen Herausforderungen. Gerade in Bayern brauchen wir die moderne und effiziente Holzenergie, um die anstehenden Aufgaben zu bew\u00e4ltigen. Mit dem Pakt Holzenergie Bayern packen wir beherzt an. Staatsministerin Kaniber: Wir unterzeichnen heute den Pakt f\u00fcr Holzenergie, weil wir damit auch den Blick ganz gezielt auf eine Branche lenken wollen, die mehr Wertsch\u00e4tzung und Aufmerksamkeit verdient. Denn der Beitrag von Holz ist f\u00fcr eine klimaneutrale Energieversorgung unverzichtbar. \u00a0Holzenergie aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung ist und bleibt ein regional erzeugter, erneuerbarer Energietr\u00e4ger in Bayern und damit eine unverzichtbare S\u00e4ule der Energiewende. Die energetische Verwertung von Holzprodukten nach dem Ende ihrer Lebensdauer f\u00fchrt erst dazu, dass Holz den maximalen Nutzen erbringt\u00a0 auch im Sinne des Klimaschutzes.&amp; \u00a0 Unterzeichner des Pakts sind neben dem Bayerischen Wirtschaftsministerium und dem Landwirtschaftsministerium acht Partner, die die Interessen der Waldbesitzer, der St\u00e4dte und Kommunen, der Forstunternehmer sowie der Energieholzbranche vertreten: Bayerischer Waldbesitzerverband, Bayerischer Bauernverband, Familienbetriebe Land und Forst Bayern, Bayerischer St\u00e4dtetag, Bayerischer Gemeindetag, Berufsverband der Forstunternehmer in Bayern, Fachverband Holzenergie im Bundesverband Bioenergie, Deutscher Energieholz- und Pellet-Verband. \u00a0 Die Partner des Pakts setzen sich das Ziel, den Ausbau moderner Holzenergie zur W\u00e4rmeerzeugung f\u00fcr Wohngeb\u00e4ude, f\u00fcr W\u00e4rmenetze sowie f\u00fcr die Erzeugung von Prozessw\u00e4rme in Gewerbe- und Industrieunternehmen zu st\u00e4rken. Aiwanger betont: Wir gehen pragmatisch an die Sache heran. Wir betrachten auch Kombinationen der Holzenergie mit anderen erneuerbaren Energietr\u00e4gern und Technologien. Dies ist uns wichtig. Wir wollen die besten L\u00f6sungen finden, je nach Ausgangssituation vor Ort. \u00a0 Dar\u00fcber werden die Partner des Pakts hilfreiche Informationen \u00fcber regional verf\u00fcgbare Potentiale sowie Erfahrungswerte aus bestehenden Anlagen und Projekten zur Verf\u00fcgung stellen. Entsprechend der gro\u00dfen Bedeutung des Themas Holzenergie ist es auch ein wichtiges Ziel, das bayerische Fachnetzwerk f\u00fcr die Holzenergie stetig zu erweitern und zu st\u00e4rken. \u00a0 Die Partner des Paktes fordern auch von EU und Bund ein offenes Bekenntnis pro Holzenergie, so etwa bei der Verordnung zu entwaldungsfreien Lieferketten, f\u00fcr eine Entb\u00fcrokratisierung beim Nachweis der nachhaltigen Biomassebereitstellung oder bei gleichwertigen, technologieneutralen F\u00f6rderbedingen. \u00a0 Aiwanger betont: Die Branche braucht Verl\u00e4sslichkeit. EU und Bund m\u00fcssen einsehen, dass nachhaltig verf\u00fcgbare heimische Ressourcen f\u00fcr heimische Energie genutzt werden m\u00fcssen. Energieholz ist in Bayern vorr\u00e4tig und muss nicht importiert werden und ist damit auch eine wichtige S\u00e4ule f\u00fcr die Wertsch\u00f6pfung im l\u00e4ndlichen Raum. Zudem ist Holzenergie speicherbar, steht auch dann zur Verf\u00fcgung, wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht. Somit hat die Holzenergie eine Schl\u00fcsselfunktion f\u00fcr die Energiewende.\u00a0 Mit Blick auf die Holzvorr\u00e4te in Bayern erg\u00e4nzt Ministerin Kaniber: Es ist in Bayern genug Holz vorhanden\u00a0 sowohl f\u00fcr die stoffliche wie auch f\u00fcr die energetische Verwertung. Anders als immer wieder behauptet wird, sind beide Verwertungsschienen kein Gegensatz. \u00a0 Holzenergie trug im Jahr 2022 mit rund 20 Prozent zur W\u00e4rmebereitstellung in Bayern bei. In mehr als einem Drittel der bayerischen Haushalte wird Holz zur W\u00e4rmeerzeugung genutzt. Rund 280.000 Haushalte setzen Holz in Zentralheizungen, z. B. Pelletheizungen, als prim\u00e4re Energiequelle zum Heizen ein. Ein Ster Fichtenscheitholz ersetzt rund 130 Liter Heiz\u00f6l und eine Tonne Holzpellets ersetzt \u00fcber 450 Liter Heiz\u00f6l. \u00a0 Der Pakt wird mit einer Vielzahl an Veranstaltungen umgesetzt: Auftakt bildet ein Parlamentarischer Abend in Berlin am 14. Mai 2024. Es folgen bayernweit zahlreiche Fach- und Infoveranstaltungen, wie unter anderem das S\u00fcdbayerische Forum zum Pakt Holzenergie am 17. Juni 2024 in Mertingen. \u00a0 Bayern f\u00f6rdert mit dem F\u00f6rderprogramm BioW\u00e4rme Bayern erfolgreich die Errichtung von Biomasseheizwerken mit einer Nennw\u00e4rmeleistung von mehr als 60 Kilowatt und zugeh\u00f6rige W\u00e4rmenetze auf der Quartiersebene.<\/p>\n<p>Quelle:stmwi.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kloster Ettal: Unterzeichnung des &#8222;Pakts Holzenergie Bayern&#8220; in Ettal mit den Staatsministern Aiwanger und Kaniber: Bayern setzt bundesweit Zeichen und nimmt in der Holzenergie eine f\u00fchrende Position ein Aiwanger: &#8222;Mit dem Pakt Holzenergie Bayern packen wir beherzt an. 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