{"id":16656,"date":"2024-04-24T08:51:20","date_gmt":"2024-04-24T06:51:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=16656"},"modified":"2024-04-24T08:51:20","modified_gmt":"2024-04-24T06:51:20","slug":"ergebnisse-des-projekts-new-european-bauhaus-neb-living-lab-energie-stellen-die-akzeptanz-der-energiewende-in-den-vordergrund","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=16656","title":{"rendered":"Ergebnisse des Projekts &#8222;New European Bauhaus (NEB) Living Lab Energie&#8220; stellen die Akzeptanz der Energiewende in den Vordergrund"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen:<\/span><\/p>\n<p>Ergebnisse des Projekts &#8222;New European Bauhaus (NEB) Living Lab Energie&#8220; stellen die Akzeptanz der Energiewende in den Vordergrund Gotthardt: &#8222;Die Energiewende l\u00e4sst sich nicht allein finanziell und technisch l\u00f6sen. Sie ist auch eine gro\u00dfe \u00e4sthetische und kulturelle Aufgabe&#8220; Dr. Kilian Steiner, Leiter der \u00d6ffentlichkeitsarbeit bei bayern design (links), und Dr. Henning Berthold, Leiter Kreativwirtschaft bei Bayern Innovativ (rechts), \u00fcberreichen Staatssekret\u00e4r Tobias Gotthardt das Manifest<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=4796\" rel=\"attachment wp-att-4796\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4796\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/steckdose1-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/steckdose1-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/steckdose1.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Im Auftrag des bayerischen Wirtschaftsministeriums hat sich ein interdisziplin\u00e4res Team mit der Frage befasst, wie der Ausbau erneuerbarer Energien vor Ort mehr Zuspruch erhalten kann. Bayerns Wirtschaftsstaatssekret\u00e4r Tobias Gotthardt betont die Bedeutung des Projekts: &#8222;Die Energiewende l\u00e4sst sich nicht allein finanziell und technisch l\u00f6sen. Sie ist auch eine gro\u00dfe \u00e4sthetische und kulturelle Aufgabe. Die Struktur der Energieproduktion ver\u00e4ndert sich, sie wird dezentraler und sichtbarer. Landschafts- und Stadtbilder ver\u00e4ndern sich. Je anschaulicher B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger informiert werden und je besser neue Energieanlagen mit der Landschaft harmonieren, desto schneller kommt die Energiewende voran.&#8220; Um der Frage nachzugehen, wie sich durch neue Gestaltungsans\u00e4tze die gesellschaftliche Akzeptanz gerade f\u00fcr Windkraft und Fl\u00e4chen-Photovoltaik steigern l\u00e4sst, wurde das New European Bauhaus (NEB) Living Lab Energie aufgesetzt. Acht Wochen lang arbeitete das Laborteam intensiv an dieser Fragestellung. Auf der Abschlussveranstaltung pr\u00e4sentierten die Experten aus Energieforschung und -wirtschaft, Landschaftsarchitektur, Design und Medienkunst ihre Ergebnisse. Ihr Ansatz setzt auf eine bessere Identifikation der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger mit den Zielen der Energiewende und auf eine \u00e4sthetische Gestaltung der technischen L\u00f6sungen. Wichtig sei dabei ein intensiver sowie innovativ gestalteter Informations- und Diskussionsprozess zwischen allen Beteiligten. &amp;bdquo;Ein konkreter erster Schritt k\u00f6nnten sogenannte Energie-Cubes sein. Als mobile Erfahrungsr\u00e4ume k\u00f6nnen sie in ganz Bayern eingesetzt werden und bieten den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern die M\u00f6glichkeit, sich interaktiv mit der Energiewende zu besch\u00e4ftigen und dazu in den Austausch zu treten erl\u00e4uterte Daniela Wohlschlager, Wissenschaftlerin an der Forschungsstelle f\u00fcr Energiewirtschaft (FfE) und Sprecherin des NEB-Laborteams. Weitere Ideen sind Aktivit\u00e4ten wie Festivals, Land-Art Konzepte, Energie-Landesschauen und Wettbewerbe. B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger sollen die Funktionen und Auswirkungen der Energiewende vor Ort erleben k\u00f6nnen. Hierf\u00fcr eignen sich beispielsweise Simulationsmodelle, bei denen man interaktiv Planung und Bau von Energieprojekten erleben kann.\u00a0 \u00a0 &#8222;Die erarbeiteten Ideen zeigen uns, wie wir die Akzeptanz f\u00fcr den Ausbau erneuerbarer Energien k\u00fcnftig noch besser angehen k\u00f6nnen. Mit unseren Bayerischen Energietagen sind wir auf dem richtigen Weg. Das Laborteam hat uns f\u00fcr die Fortf\u00fchrung nochmals innovative Impulse mitgegeben. Vom 21. bis 29. September zeigen zahlreiche Akteure in Bayern, wie sie vor Ort die Energiewende voranbringen und machen das Thema greifbar bewertet Staatssekret\u00e4r Tobias Gotthardt die Ergebnisse.\u00a0 \u00a0 Weiteres zum NEB Living Lab \u00a0 Das Labor greift die NEB-Initiative der Europ\u00e4ischen Kommission zur Umsetzung des European Green Deal auf. Deren Kern ist die Schaffung einer neuen Einheit von Kultur und Technik bei der Bew\u00e4ltigung der gro\u00dfen Transformationsaufgaben unserer Zeit. Zur Anwendung kommen dabei die Denk- und Arbeitsweisen der Kultur- und Kreativwirtschaft. Das NEB Living Lab wurde koordiniert durch Bayern Innovativ und bayern design. \u00a0 Die Abschlussveranstaltung fand im Rahmen des NEB-Festivals 2024 statt und beleuchtet im Rahmen einer Podiumsdiskussion neben dem NEB Living Lab auch das M\u00fcnchener NEB-Leuchtturmprojekt Creating NEBourhoods Together sowie die NEB-Initiative selbst. Die Ergebnisse sind zusammengefasst in einem Manifest und auf der Website von Bayern Kreativ zu finden.<\/p>\n<p>Quelle: stmwi.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Ergebnisse des Projekts &#8222;New European Bauhaus (NEB) Living Lab Energie&#8220; stellen die Akzeptanz der Energiewende in den Vordergrund Gotthardt: &#8222;Die Energiewende l\u00e4sst sich nicht allein finanziell und technisch l\u00f6sen. 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