{"id":16473,"date":"2024-02-02T07:30:41","date_gmt":"2024-02-02T06:30:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=16473"},"modified":"2024-02-02T07:30:41","modified_gmt":"2024-02-02T06:30:41","slug":"digitaler-verbraucherschutz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=16473","title":{"rendered":"Digitaler Verbraucherschutz"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Digitaler Verbraucherschutz<\/p>\n<p>Verbraucherinnen und Verbraucher w\u00fcnschen klare Verantwortlichkeiten und<br \/>\nTransparenz bei Online-Marktpl\u00e4tzen<\/p>\n<p>Studie im Auftrag des DIN-Verbraucherrats ver\u00f6ffentlicht:<br \/>\n\u201eOnline-Marktpl\u00e4tze aus Verbrauchersicht: Probleme, Barrieren und<br \/>\nL\u00f6sungsans\u00e4tze\u201c<\/p>\n<p>Der Handel \u00fcber Online-Marktpl\u00e4tze hat einen bedeutenden Einfluss und<br \/>\nmacht fast die H\u00e4lfte des Gesamtumsatzes im Onlinehandel aus. Plattformen,<br \/>\nauf denen eine Vielzahl von Dritth\u00e4ndlern ihre Produkte vertreiben, bieten<br \/>\nVerbraucher*innen viele Vorteile wie ein breites Produktsortiment und<br \/>\nstandardisierte Transaktionsprozesse. Dennoch treten bei Transaktionen<br \/>\n\u00fcber Online-Marktpl\u00e4tze auch vielf\u00e4ltige Probleme f\u00fcr Verbraucher*innen<br \/>\nauf. Vor diesem Hintergrund hat ConPolicy &#8211; Institut f\u00fcr<br \/>\nVerbraucherpolitik &#8211; im Auftrag des DIN-Verbraucherrats eine Studie \u00fcber<br \/>\ndie Verbraucherprobleme bei Transaktionen \u00fcber Online-Marktpl\u00e4tze<br \/>\nerstellt.<\/p>\n<p>Dr. Christiane Rohleder, Staatssekret\u00e4rin im Bundesministerium f\u00fcr<br \/>\nUmwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz: \u201eDie<br \/>\nStudie des DIN-Verbraucherrats zeigt deutlich: Verbraucher*innen erwarten<br \/>\nvon Online-Marktpl\u00e4tzen mehr Verantwortung f\u00fcr die dort verkauften<br \/>\nProdukte und dass die Plattformen unseri\u00f6se Gesch\u00e4ftspraktiken<br \/>\nverhindern. Wichtig ist, dass Verbraucher*innen vor einem Kauf deutlich<br \/>\ndarauf hingewiesen werden, dass es sich um einen Kauf auf einem<br \/>\nOnline-Marktplatz und keinen Online-Shop handelt und welche<br \/>\nVerantwortlichkeiten sich daraus ergeben.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=3002\" rel=\"attachment wp-att-3002\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3002\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/handy-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/handy-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/handy.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Innerhalb der Befragung wurde deutlich, dass Verbraucher*innen oftmals<br \/>\nnicht wissen, ob es sich bei dem Online-H\u00e4ndler um einen Marktplatz oder<br \/>\neinen reinen Online-Shop handelt. So wussten nur etwa 10 Prozent der<br \/>\nBefragten, dass es sich bei Douglas, Decathlon und H&amp;M um einen<br \/>\nOnline-Marktplatz handelt. Bei dem Marktplatzanbieter Amazon waren sich<br \/>\nimmerhin \u00fcber 50 Prozent der Befragten sicher. Bedenklich ist, dass die<br \/>\nMehrheit der befragten Verbraucher*innen kein klares Verst\u00e4ndnis von der<br \/>\nVerantwortungsteilung zwischen Online-Marktpl\u00e4tzen und Dritth\u00e4ndlern hat<br \/>\nund dabei ihren Kenntnisstand zu den Eigenschaften grunds\u00e4tzlich zu hoch<br \/>\neinsch\u00e4tzen. Die Frage nach den Aufgaben von Online-Marktpl\u00e4tzen und<br \/>\nDritth\u00e4ndlern beantworteten weniger als die H\u00e4lfte der Befragten korrekt.<br \/>\nNur 26 Prozent gaben richtigerweise an, dass der Dritth\u00e4ndler<br \/>\nVertragspartner der Kundinnen und Kunden wird, wenn der Kaufvertrag<br \/>\nzustande kommt. Lediglich 18 Prozent ist bekannt, dass der Dritth\u00e4ndler<br \/>\nsicherstellen muss, dass die verkauften Produkte gesetzliche Anforderungen<br \/>\neinhalten. Eine klare Kennzeichnung f\u00fcr Webseiten, die Produkte von<br \/>\nDritth\u00e4ndlern vertreiben, w\u00fcnschen sich 88 Prozent der<br \/>\nBefragungsteilnehmer*innen, und 90 Prozent erwarten sogar, dass<br \/>\nOnline-Marktpl\u00e4tze mehr Verantwortung \u00fcbernehmen. Verbraucher*innen<br \/>\nbegegnen bei Transaktionen \u00fcber Online-Marktpl\u00e4tzen verschiedenen<br \/>\nProblemen, wobei die Qualit\u00e4t der gelieferten Produkte, die<br \/>\nZufriedenstellung von Kundeninteressen und der Kundenservice von<br \/>\nOnline-Marktpl\u00e4tzen und Dritth\u00e4ndler*innen im Vordergrund stehen. Bei der<br \/>\nOnline-Befragung kam heraus, dass das Vertrauen in reine Online-Shops<br \/>\ngrunds\u00e4tzlich gr\u00f6\u00dfer ist als in Marktpl\u00e4tze. Auf Marktpl\u00e4tzen hingegen<br \/>\ngenie\u00dfen Produkte die direkt durch Marktplatzbetreiber vertrieben werden<br \/>\nmehr Vertrauen als Produkte von Dritth\u00e4ndlern.<\/p>\n<p>Michaela Hildebrandt, Projektmanagerin beim DIN-Verbraucherrat: \u201eDie<br \/>\nStudie gibt nicht nur konkrete Handlungsempfehlungen f\u00fcr die<br \/>\nVerbraucherpolitik, sondern leitet auch Empfehlungen f\u00fcr die Normung ab.<br \/>\nHierbei f\u00e4llt auf, dass Online-Marktpl\u00e4tzen innerhalb der Normung noch<br \/>\nwenig Aufmerksamkeit zu Teil wird.\u201c<\/p>\n<p>Der DIN-Verbraucherrat ist bereits international an der Normung im Bereich<br \/>\nE-Commerce beteiligt und wird die Ergebnisse der Studie in seine<br \/>\nNormungsarbeit einflie\u00dfen lassen. Die Autoren der Studie empfehlen als<br \/>\nersten Schritt eine Begriffskl\u00e4rung von Online-Marktpl\u00e4tzen und eine<br \/>\nklare Kommunikation der Verantwortungsteilung zwischen Online-Marktpl\u00e4tzen<br \/>\nund Verbraucher*innen.<\/p>\n<p>Die Studie zu Online-Marktpl\u00e4tzen steht zum Download zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Online-Marktpl\u00e4tze aus Verbrauchersicht: Probleme, Barrieren und<br \/>\nL\u00f6sungsans\u00e4tze<br \/>\n&lt;https:\/\/www.bmuv.de\/presseverteiler\/lt.php?tid=oDp0epDpqS+WQm2MlncA9fDJXCaz\/N1+nbvVumN0NHuBuBNZyf+roKSsg41K6FIQ&gt;<\/p>\n<p>F\u00fcr weitere Informationen und Anfragen wenden Sie sich bitte an:<\/p>\n<p>DIN-Verbraucherrat; Mail: verbraucherrat@din.de<br \/>\n&lt;mailto:verbraucherrat@din.de&gt;<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/p>\n<p>\u00dcber den DIN-Verbraucherrat<\/p>\n<p>Der DIN-Verbraucherrat vertritt die Interessen der nichtgewerblichen<br \/>\nEndverbraucherinnen und Endverbraucher in der nationalen, europ\u00e4ischen und<br \/>\ninternationalen Normung und Standardisierung. Er ber\u00e4t und unterst\u00fctzt<br \/>\ndabei die Lenkungs- und Arbeitsgremien von DIN. Das Bundesministerium f\u00fcr<br \/>\nUmwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV)<br \/>\nf\u00f6rdert den DIN-Verbraucherrat auf Grund eines Beschlusses des Deutschen<br \/>\nBundestages.<\/p>\n<p>Ausf\u00fchrliche Informationen \u00fcber den DIN-Verbraucherrat<br \/>\n&lt;https:\/\/www.bmuv.de\/presseverteiler\/lt.php?tid=tkngAJwVwcScFn3kPAWJOvDJXCaz\/H1+nbvVumN0NHuBuBNZyf8roKSsg41K6FIQ&gt;<\/p>\n<p>Quelle: bmuv.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Digitaler Verbraucherschutz Verbraucherinnen und Verbraucher w\u00fcnschen klare Verantwortlichkeiten und Transparenz bei Online-Marktpl\u00e4tzen Studie im Auftrag des DIN-Verbraucherrats ver\u00f6ffentlicht: \u201eOnline-Marktpl\u00e4tze aus Verbrauchersicht: Probleme, Barrieren und L\u00f6sungsans\u00e4tze\u201c Der Handel \u00fcber Online-Marktpl\u00e4tze hat einen bedeutenden Einfluss und macht fast die H\u00e4lfte des Gesamtumsatzes im Onlinehandel aus. 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