{"id":16300,"date":"2023-12-30T08:55:19","date_gmt":"2023-12-30T07:55:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=16300"},"modified":"2023-12-30T08:55:19","modified_gmt":"2023-12-30T07:55:19","slug":"nachhaltige-produkte-werden-eu-weit-neuer-standard","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=16300","title":{"rendered":"Nachhaltige Produkte werden EU-weit neuer Standard"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Nachhaltige Produkte werden EU-weit neuer Standard<\/p>\n<p>Die EU-Mitgliedstaaten haben heute die neue \u00d6kodesign-Verordnung<br \/>\nbeschlossen. K\u00fcnftig sollen nur noch solche Produkte auf den Binnenmarkt<br \/>\nkommen, die ressourcensparend hergestellt wurden, langlebig und reparierbar<br \/>\nsowie energieeffizient sind. Mit der Verordnung will die EU vor allem die<br \/>\nVernichtung von gebrauchsf\u00e4higen Konsumartikeln wie Textilien und Schuhen<br \/>\nstoppen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=6571\" rel=\"attachment wp-att-6571\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-6571\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/euro-fahne-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/euro-fahne-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/euro-fahne-220x146.jpg 220w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/euro-fahne.jpg 794w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bundesumweltministerin Steffi Lemke: \u201eBundesumweltministerin Steffi<br \/>\nLemke: \u201eDie neue \u00d6kodesign-Verordnung der EU ist ein Meilenstein f\u00fcr<br \/>\ndie umweltfreundliche Gestaltung von Produkten. Zuk\u00fcnftig k\u00f6nnen<br \/>\nAnforderungen an das Produktdesign gestellt werden, die daf\u00fcr sorgen, dass<br \/>\nProdukte l\u00e4nger halten, reparierbar sind, recyceltes Material enthalten<br \/>\nund gut recycelt werden k\u00f6nnen. F\u00fcr eine echte Kreislaufwirtschaft<br \/>\nm\u00fcssen wir den gesamten Lebensweg von Produkten in den Blick nehmen: von<br \/>\nder Gewinnung von Rohstoffen bis zur Entsorgung. Das Produktdesign ist<br \/>\ndabei ein zentraler Hebel. Ich begr\u00fc\u00dfe ganz besonders, dass Hersteller<br \/>\nund Vertreiber gebrauchsf\u00e4hige Textilien nicht mehr einfach vernichten<br \/>\nd\u00fcrfen. Das ist ein wichtiger Schritt aus der Wegwerfgesellschaft und hin<br \/>\nzu einer mehr und mehr zirkul\u00e4ren Wirtschaft.\u201c<\/p>\n<p>Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck: \u201eHeute ist ein<br \/>\nwegweisender Tag f\u00fcr den European Green Deal. Die neue<br \/>\n\u00d6kodesign-Verordnung wird den gesamten Lebenszyklus von Produkten<br \/>\nbetrachten &#8211; vom Design \u00fcber den Betrieb bis hin zur Reparatur oder dem<br \/>\nRecycling. Sie besitzt daher gro\u00dfes Potenzial f\u00fcr die klimafreundliche<br \/>\nKreislaufwirtschaft und die Entstehung von gr\u00fcnen Leitm\u00e4rkten. \u00d6kodesign<br \/>\nist ein wichtiger Beitrag zur Sicherung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit unserer<br \/>\nIndustrie, denn es steht f\u00fcr Qualit\u00e4t, Effizienz und<br \/>\nRessourcensparsamkeit. Einheitliche europ\u00e4ische Mindestanforderungen<br \/>\nunterst\u00fctzen zudem den freien Warenverkehr im Binnenmarkt und helfen, neue<br \/>\nM\u00e4rkte und Marktanteile zu erschlie\u00dfen.\u201c<\/p>\n<p>In den Verhandlungen zur neuen \u00d6kodesign-Verordnung hatte sich die<br \/>\nBundesregierung f\u00fcr die St\u00e4rkung der Kreislaufwirtschaft, die F\u00f6rderung<br \/>\nder Reparatur und der Rohstoff-Wiedergewinnung sowie f\u00fcr ein Verbot der<br \/>\nVernichtung von gebrauchsf\u00e4higen Produkten stark gemacht &#8211; mit Erfolg.<\/p>\n<p>Die bisherige \u00d6kodesign-Richtlinie galt nur f\u00fcr<br \/>\nenergieverbrauchsrelevante Produkte. Der Anwendungsbereich der neuen<br \/>\n\u00d6kodesign-Verordnung umfasst nun fast alle Produkte. Dabei stellt die neue<br \/>\nVerordnung zwar selbst keine Anforderungen an einzelne Produkte. Allerdings<br \/>\nformuliert sie grundlegende Leistungsanforderungen, die zuk\u00fcnftig in<br \/>\nnachgeordneten Regelungen f\u00fcr konkrete Produktgruppen ausdefiniert werden<br \/>\nsollen (delegierte Rechtsakte). Die Leistungsanforderungen decken den<br \/>\ngesamten Lebenszyklus eines Produkts ab. Sie machen Vorgaben f\u00fcr Aspekte<br \/>\nder Material-, Energie- und Ressourceneffizienz, wie z.B. Langlebigkeit,<br \/>\nReparierbarkeit, Wiederverwendbarkeit, \u00f6kologischer Fu\u00dfabdruck oder<br \/>\nWasser-, Boden- oder Luftverschmutzung. Nach Inkrafttreten der Verordnung<br \/>\nwird die Europ\u00e4ische Kommission die Produktregelungen auf den Weg bringen,<br \/>\nals Erstes f\u00fcr M\u00f6bel, Textilien und Schuhe, Eisen, Stahl, Aluminium,<br \/>\nReinigungsmittel und Chemikalien. Dabei sind \u00dcbergangsfristen von 18<br \/>\nMonaten vorgesehen, den Bed\u00fcrfnissen von kleinen und mittleren Unternehmen<br \/>\nwird besonders Rechnung getragen.<\/p>\n<p>Von den Regeln der neuen \u00d6kodesign-Verordnung profitieren Verbraucherinnen<br \/>\nund Verbraucher. Denn durch geringeren Stromverbrauch sowie Langlebigkeit<br \/>\nund Reparierbarkeit ihrer Produkte sparen sie Kosten. Zugleich bekommen<br \/>\nVerbraucherinnen und Verbrauchern hilfreiche Tools f\u00fcr ihre<br \/>\nKaufentscheidung an die Hand, z.B. einen Digitalen Produktpass, ein<br \/>\n\u00d6kodesign-Label sowie einen Reparierbarkeits-Index. \u00dcber den Digitalen<br \/>\nProduktpass k\u00f6nnen sowohl Verbraucherinnen und Verbraucher als auch<br \/>\nMarkt\u00fcberwachungsbeh\u00f6rden, Entsorger und andere Akteur*innen f\u00fcr sie<br \/>\nrelevante Informationen auslesen; z.B. die Kreislauf- und<br \/>\nRecyclingf\u00e4higkeit eines Produkts oder k\u00fcnftig auch Informationen zu<br \/>\nbesorgniserregenden Stoffen.<\/p>\n<p>Nach dem Beschluss der St\u00e4ndigen Vertretungen der EU-Mitgliedstaaten muss<br \/>\ndie \u00d6kodesign-Verordnung formal im Europ\u00e4ischen Parlament angenommen<br \/>\nwerden. Nach dem finalen Beschluss des Rats kann die Verordnung &#8211;<br \/>\nvoraussichtlich im 2. Quartal 2024 &#8211; in Kraft treten.<\/p>\n<p>Quelle: bmuv.de<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Nachhaltige Produkte werden EU-weit neuer Standard Die EU-Mitgliedstaaten haben heute die neue \u00d6kodesign-Verordnung beschlossen. K\u00fcnftig sollen nur noch solche Produkte auf den Binnenmarkt kommen, die ressourcensparend hergestellt wurden, langlebig und reparierbar sowie energieeffizient sind. Mit der Verordnung will die EU vor allem die Vernichtung von gebrauchsf\u00e4higen Konsumartikeln wie Textilien und Schuhen stoppen. 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