{"id":16298,"date":"2023-12-28T08:47:07","date_gmt":"2023-12-28T07:47:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=16298"},"modified":"2023-12-28T08:47:07","modified_gmt":"2023-12-28T07:47:07","slug":"zur-schliessung-des-dyneon-werks-im-chemiepark-gendorf-aiwanger-schliessung-des-dyneon-werkes-ist-ein-schwerer-schlag-fuer-die-region","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=16298","title":{"rendered":"Zur Schlie\u00dfung des Dyneon-Werks im Chemiepark Gendorf Aiwanger: &#8222;Schlie\u00dfung des Dyneon-Werkes ist ein schwerer Schlag f\u00fcr die Region&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen &#8211; Gendorf:<\/span><\/p>\n<p>Zur Schlie\u00dfung des Dyneon-Werks im Chemiepark Gendorf Aiwanger: &#8222;Schlie\u00dfung des Dyneon-Werkes ist ein schwerer Schlag f\u00fcr die Region&#8220;<\/p>\n<p>Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat erneut die Schlie\u00dfung des Dyneon-Werkes in Gendorf kritisiert. Aiwanger:Die Schlie\u00dfung ist ein schwerer Schlag f\u00fcr die Region, der industriepolitische Probleme nach sich zieht. Es gehen Arbeitspl\u00e4tze verloren, viele Familien sind stark betroffen. Wir k\u00e4mpfen daf\u00fcr, dass die Betroffenen neue und ad\u00e4quate Arbeitspl\u00e4tze in der Region finden. Zudem ist nicht abschlie\u00dfend gesichert, woher die dringend ben\u00f6tigen Fluorpolymere k\u00fcnftig kommen sollen. Die vom US-Konzern 3M beschlossene Dyneon-Schlie\u00dfung wird die Abh\u00e4ngigkeit Deutschlands bei unverzichtbaren Werkstoffen erh\u00f6hen.&#8220;<\/p>\n<p>che<a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=14430\" rel=\"attachment wp-att-14430\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-14430\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/P1020542-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/P1020542-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/P1020542.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der Staatsminister hatte sich mehrfach nachdr\u00fccklich bei der Europ\u00e4ischen Kommission und dem Vorstand des Konzerns 3M f\u00fcr die Weiterf\u00fchrung der Produktion bei der Dyneon stark gemacht. Dyneon produziert bereits jetzt in weitgehend geschlossenen Kreisl\u00e4ufen besonders emissionsarm und hatte vor der Ank\u00fcndigung der Schlie\u00dfung durch 3M angek\u00fcndigt, 300 Millionen Euro in vollkommen geschlossene Produktions-Kreisl\u00e4ufe zu investieren. Beim Ausfall der Produktion in Gendorf drohen kritische Abh\u00e4ngigkeiten von au\u00dfereurop\u00e4ischen Herstellern mit erheblichen Konsequenzen f\u00fcr die europ\u00e4ische Wettbewerbsf\u00e4higkeit. Fluorpolymere sind in wichtigen Zukunftstechnologien derzeit nicht zu ersetzen, zum Beispiel bei Erneuerbaren Energien, Elektromobilit\u00e4t, Medizintechnik, Maschinenbau und in der Chipproduktion. \u00a0 Staatsminister Aiwanger hat sich bereits am 2. Februar 2023 mit einem Schreiben an die Pr\u00e4sidentin der Europ\u00e4ischen Kommission, Ursula von der Leyen und an Bundesminister Robert Habeck gewandt und auf die hohe industriepolitische Relevanz dieses Standorts f\u00fcr die europ\u00e4ischen Lieferketten hingewiesen. Am 9. Februar 2023 hatten Staatsminister Aiwanger und Ministerpr\u00e4sident Markus\u00a0\u00a0S\u00f6der den Standort besichtigt und mit den Betroffenen vor Ort gesprochen. Auch Gespr\u00e4chsangebote an den Vorstand des 3M-Konzern mit dem Vorschlag von Verhandlungen mit dem Freistaat konnten das Unternehmen nicht mehr umstimmen. \u00a0 Aiwanger: &amp;bdquo;Leider k\u00f6nnen wir die unternehmerischen Entscheidungen von 3M nicht weitergehend politisch beeinflussen. Dennoch ist mir der Erhalt des Standorts Gendorf sehr wichtig, da sich dort die einzige Produktionsst\u00e4tte von Fluorpolymeren in Europa befindet. Ich halte die Schlie\u00dfung f\u00fcr einen strategischen Fehler. Zudem liegen mir die Arbeitspl\u00e4tze in Bayern am Herzen. Mein Haus setzt sich unerm\u00fcdlich f\u00fcr eine PFAS-Regulierung mit Augenma\u00df ein, entsprechende Antr\u00e4ge haben wir in den Bundesrat eingebracht und mehrere Beschl\u00fcsse in der Wirtschaftsministerkonferenz zu PFAS und zur Chemikalienregulierung gefasst.&amp;ldquo; \u00a0 Hintergrund: Der US-amerikanischer Technologiekonzern 3M hatte am 22. Dezember 2022 angek\u00fcndigt, bis 2025 komplett aus der Produktion von Per- und Polyfluoralkylsubstanzen, so genannten PFAS, auszusteigen. Hintergrund dieses Ausstiegs sind auch aktuelle Gesetzesinitiativen der EU-Kommission, die die Nutzung von PFAS stark einschr\u00e4nken. Bisher produziert die 3M-Tochter Dyneon GmbH in f\u00fcnf Werken weltweit Fluorpolymere, fluorierte Fl\u00fcssigkeiten und PFAS-basierte Additivprodukte. In Bayern ist von der Schlie\u00dfung der Dyneon-Standort im Chemiedreieck Gendorf betroffen. Es wird davon ausgegangen, dass auch weiteren Unternehmen im Chemiedreieck die Auswirkungen der Dyneon-Schlie\u00dfung zu sp\u00fcren bekommen.<\/p>\n<p>Quelle:stmwi.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen &#8211; Gendorf: Zur Schlie\u00dfung des Dyneon-Werks im Chemiepark Gendorf Aiwanger: &#8222;Schlie\u00dfung des Dyneon-Werkes ist ein schwerer Schlag f\u00fcr die Region&#8220; Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat erneut die Schlie\u00dfung des Dyneon-Werkes in Gendorf kritisiert. Aiwanger:Die Schlie\u00dfung ist ein schwerer Schlag f\u00fcr die Region, der industriepolitische Probleme nach sich zieht. 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