{"id":16243,"date":"2023-12-02T08:51:24","date_gmt":"2023-12-02T07:51:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=16243"},"modified":"2023-12-02T08:51:34","modified_gmt":"2023-12-02T07:51:34","slug":"mehr-tempo-solidaritaet-globale-partnerschaft-deutschland-auf-der-weltklimakonferenz-in-dubai","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=16243","title":{"rendered":"Mehr Tempo, Solidarit\u00e4t, globale Partnerschaft: Deutschland auf der Weltklimakonferenz in Dubai"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Mehr Tempo, Solidarit\u00e4t, globale Partnerschaft: Deutschland auf der Weltklimakonferenz in Dubai<\/p>\n<p>Gemeinsame Pressemitteilung des Ausw\u00e4rtigen Amts, des Bundesministeriums f\u00fcr Wirtschaft und Klimaschutz, des Bundesministeriums f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und des Bundesministeriums f\u00fcr Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz zum Beginn der COP28.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=14424\" rel=\"attachment wp-att-14424\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-14424\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/20130313_154113-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/20130313_154113-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/20130313_154113.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Morgen beginnt die 28. Weltklimakonferenz (COP28) in Dubai unter der Pr\u00e4sidentschaft der Vereinigten Arabischen Emirate. Zum Auftakt wird der World Climate Action Summit stattfinden, zu dem bis zu 160 Staats- und Regierungschefs erwartet werden.<\/p>\n<p>Die wichtigste Aufgabe f\u00fcr die diesj\u00e4hrige Weltklimakonferenz ist die Globale Bestandsaufnahme (Global Stocktake oder GST). Gem\u00e4\u00df dem \u00dcbereinkommen von Paris wird dabei zum ersten Mal gepr\u00fcft, wo die Vertragsstaaten beim Klimaschutz stehen. Sie ist auch die Grundlage f\u00fcr neue nationale Klimaziele (Nationally Determined Contributions oder NDCs) f\u00fcr die Zeit nach 2030. Die Bestandsaufnahme macht die COP28 zu einer besonders wichtigen Weltklimakonferenz auf dem Weg zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens.<\/p>\n<p>\u201eTeam Deutschland\u201c wird auf der COP28 durch Bundeskanzler Olaf Scholz und mehrere Bundesministerinnen und -minister vertreten sein.<\/p>\n<p>Annalena Baerbock, Au\u00dfenministerin:<br \/>\n&#8222;Die Klimakrise kennt keine Bomben oder Raketen. Sie kommt oft still und schleichend \u2013 umso gnadenloser aber schl\u00e4gt sie dann oftmals zu. Niemand auf der Welt kann sich der Klimakrise entziehen. Sie trifft uns alle, \u00fcberall auf dem Planeten. Vor acht Jahren, als die Pariser Klimaziele vereinbart wurden, galten erneuerbare Energien noch als Investitionsrisiko. Heute sind sie eine enorme wirtschaftliche Chance. Die gr\u00fcne Dynamik ist auf allen Kontinenten mit H\u00e4nden zu greifen. Jetzt geht es darum Tempo zu machen. Die COP28 ist die wichtigste Weltklimakonferenz seit dem \u00dcbereinkommen von Paris. Wir ziehen erstmals Bilanz, wo wir als Weltgemeinschaft stehen. Und deshalb arbeiten wir in Dubai auf drei Beschl\u00fcsse hin: die Verdreifachung der Erneuerbaren Energien bis 2030, eine Verdoppelung der Energieeffizienz und den schrittweisen Ausstieg aus fossilen Energien.&#8220;<\/p>\n<p>Robert Habeck, Bundesminister f\u00fcr Wirtschaft und Klimaschutz:<br \/>\n&#8222;Die globale Energiewende nimmt mehr und mehr Konturen an. Weltweit steigt der Anteil erneuerbarer Energien bei der Stromversorgung und liegt derzeit bei fast einem Drittel. 80% der neu hinzugebauten Stromquellen waren 2022 Sonnen- und Windanlagen. Weltweit wird Solarenergie gerade zur g\u00fcnstigsten Energiequelle und schafft in Afrika v\u00f6llig neue Entwicklungsperspektiven. 2023 erwarten wir einen neuen Ausbaurekord, getragen von Investitionen vor allem in China, Europa, Indien und den USA. Diese Dynamik m\u00fcssen wir noch st\u00e4rker entfachen. Um die globale Erw\u00e4rmung auf 1,5\u00b0C zu begrenzen und den vollst\u00e4ndigen Ausstieg aus fossilen Energien zu erm\u00f6glichen, muss der globale Stromsektor schlie\u00dflich schon bis zu den 2040er Jahren kohlenstofffrei sein. Deshalb ist gerade jetzt ein globales Ausbauziel f\u00fcr erneuerbare Energien, in der breitesten m\u00f6glichen Allianz, bei dem wir den derzeitigen Zubau bis 2030 noch einmal verdreifachen, so wichtig. Daneben gilt es nun, eine globale Wasserstoffproduktion aufzubauen und die Dekarbonisierung wichtiger Wirtschaftsbereiche wie der Stahl- und Baustoffbranche voranzutreiben &#8211; in Deutschland, Europa und weltweit. Die Entwicklung neuer globaler gr\u00fcner M\u00e4rkte kann dabei nur in enger Abstimmung mit dem globalen S\u00fcden erfolgen. Deutschland wird einen ma\u00dfgeblichen Beitrag f\u00fcr eine kohlenstofffreie Energieversorgung und Wirtschaft leisten: auf der Weltklimakonferenz, im neu gegr\u00fcndeten Klimaklub und dar\u00fcber hinaus.&#8220;<\/p>\n<p>Svenja Schulze, Bundesministerin f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung:<br \/>\n&#8222;Die Klimakonferenz ist eine Chance, international wieder st\u00e4rker in den Modus der Zusammenarbeit zu finden. Deutschland will sich in Dubai als Br\u00fcckenbauer engagieren. Ein Beispiel ist der neue Fonds f\u00fcr Klimasch\u00e4den und Verluste. Hier haben wir schon vor der Konferenz mit Partnern aus aller Welt einen guten Vorschlag erarbeitet, der in Dubai zur Abstimmung steht. Deutschland ist bereit, Entwicklungsl\u00e4nder beim Umgang mit Klimasch\u00e4den zu unterst\u00fctzen. Aber ich erwarte auch von anderen Staaten, die noch keine klassischen Geber sind, dass sie sich nach ihren M\u00f6glichkeiten beteiligen. Meine zweite Erwartung sind ambitionierte Ziele f\u00fcr die weltweite Energiewende. Zwei Drittel der Emissionen entstehen mittlerweile in Schwellen- und Entwicklungsl\u00e4ndern. Hier gezielt bei der Energiewende zu unterst\u00fctzen, ist gut investiertes Geld f\u00fcr den Klimaschutz und damit f\u00fcr uns alle.&#8220;<\/p>\n<p>Steffi Lemke, Bundesministerin f\u00fcr Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz:<br \/>\n&#8222;Bei dieser Konferenz geht es um Vertrauen \u2013 das gegenseitige Vertrauen, dass alle Staaten an den n\u00f6tigen L\u00f6sungen arbeiten und auch um das Vertrauen der Menschen in Deutschland, dass diese Bundesregierung ihr Leben und das der k\u00fcnftigen Generationen sch\u00fctzt. Denn die Auswirkungen der Dreifachkrise aus Klimawandel, Artenaussterben und Umweltverschmutzung werden bedrohlicher und zunehmend sichtbar. Von der Weltklimakonferenz COP 28 in Dubai muss deshalb das klare Signal ausgehen, dass wir L\u00f6sungsans\u00e4tze verfolgen, die alle drei Bereiche gleicherma\u00dfen im Blick haben. Wenn es nicht gelingt, schnelle tiefgreifende Ver\u00e4nderungen anzusto\u00dfen, wird sich das Leben auf der Erde dramatisch wandeln, auch unser Leben. Wir m\u00fcssen die Natur sch\u00fctzen, damit sie uns sch\u00fctzt. Deutschland handelt konkret, das kann Vertrauen schaffen: Wir haben mit dem Aktionsprogramm Nat\u00fcrlicher Klimaschutz ein weltweit einzigartiges Programm zur gro\u00dffl\u00e4chigen Umsetzung naturbasierter L\u00f6sungen geschaffen. Unsere Nationale Wasserstrategie, das Klimaanpassungsgesetz und die Kreislaufwirtschaftsstrategie stellen die Weichen f\u00fcr effektiveren Klimaschutz und wirksame Klimaanpassung.&#8220;<\/p>\n<p>Die Bundesregierung setzt sich im Rahmen der Verhandlungen \u2013 gemeinsam mit den europ\u00e4ischen Partnern \u2013 f\u00fcr ehrgeizige Ziele ein. Ein Ziel ist, dass die versammelten Staaten die globale Verdreifachung der Kapazit\u00e4ten von erneuerbaren Energien bis 2030 beschlie\u00dfen und die Verdoppelung der j\u00e4hrlichen Steigerung der Energieeffizienz. Dies soll mit Energieeinsparungen einhergehen und dem schrittweisen Ausstieg aus der Erzeugung und dem Verbrauch fossiler Energien. Au\u00dferdem steht f\u00fcr die Bundesregierung die Solidarit\u00e4t mit den Entwicklungsl\u00e4ndern weit oben auf der Agenda. Konkret geht es darum, dass f\u00fcr den bei der COP27 beschlossenen Fonds f\u00fcr Verluste und Sch\u00e4den nun Funktionsweise, Arbeitsstrukturen und die Finanzierungsmechanismen so beschlossen werden, dass dieser seine Arbeit nach der COP aufnehmen kann. Im Bereich der Klimafinanzierung leistet Deutschland einen wichtigen Beitrag zur Erreichung des gemeinsamen 100-Milliarden-Dollar-Ziels der Industriestaaten und setzt sich daf\u00fcr ein, dass auch andere ihren fairen Anteil leisten. Auch setzt sich die Bundesregierung f\u00fcr mehr nat\u00fcrlichen Klimaschutz ein. Intakte \u00d6kosysteme und stabile globale Wasserkreisl\u00e4ufe sind unser R\u00fcckgrat f\u00fcr mehr Resilienz und leisten gleichzeitig einen entscheidenden Beitrag zum Ziel der Klimaneutralit\u00e4t.<\/p>\n<p>Quelle:auswaertiges-amt.de<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Mehr Tempo, Solidarit\u00e4t, globale Partnerschaft: Deutschland auf der Weltklimakonferenz in Dubai Gemeinsame Pressemitteilung des Ausw\u00e4rtigen Amts, des Bundesministeriums f\u00fcr Wirtschaft und Klimaschutz, des Bundesministeriums f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und des Bundesministeriums f\u00fcr Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz zum Beginn der COP28. Morgen beginnt die 28. 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