{"id":16212,"date":"2023-11-18T08:52:47","date_gmt":"2023-11-18T07:52:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=16212"},"modified":"2023-11-18T08:52:47","modified_gmt":"2023-11-18T07:52:47","slug":"bmel-bringt-bio-strategie-2030-auf-den-weg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=16212","title":{"rendered":"BMEL bringt Bio-Strategie 2030 auf den Weg"},"content":{"rendered":"<p>Berlin:<\/p>\n<p>BMEL bringt Bio-Strategie 2030 auf den Weg<br \/>\n\u00d6zdemir: \u201e30 Prozent Bio gro\u00dfe Chance f\u00fcr zukunftsfeste Betriebe, Umwelt und Klima\u201c<\/p>\n<p>Der Bundesminister f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft, Cem \u00d6zdemir, hat heute die \u201eNationale Strategie f\u00fcr 30 Prozent \u00f6kologische Land- und Lebensmittelwirtschaft bis 2030\u201c, kurz \u201eBio-Strategie 2030\u201c vorgestellt. Mit der Bio-Strategie 2030 zeigt das Bundesministerium f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft (BMEL), wie entsprechende Rahmenbedingungen gestaltet sein m\u00fcssen, um das gemeinsame Ziel 30 Prozent \u00d6ko-Fl\u00e4chen bis 2030 zu erreichen. Dieses Ziel haben sich die Regierungspartner im Koalitionsvertrag gesetzt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=12574\" rel=\"attachment wp-att-12574\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-12574\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/fisch-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/fisch-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/fisch.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bundesminister \u00d6zdemir sagt dazu: \u201eSeit Jahren ergreifen immer mehr Unternehmen die Chance, ihre Betriebe mit \u00f6kologischer Produktion zukunftsfest aufzustellen. Bio sch\u00fctzt Artenvielfalt, Wasser und Klima nachweislich und der \u00d6ko-Standard wird regelm\u00e4\u00dfig kontrolliert. Das angestrebte Wachstum des \u00d6ko-Landbaus er\u00f6ffnet der gesamten Land- und Lebensmittelwirtschaft zus\u00e4tzliche M\u00f6glichkeiten. Mir geht es dabei auch um Innovationen. Zahlreiche Entwicklungen um \u00d6ko-Sektor finden mittlerweile eine breite, \u00fcber den Bio-Bereich hinausgehende Anwendung. Das bringt auch viele positive Effekte f\u00fcr Landwirtinnen und Landwirte, die konventionell arbeiten. Im \u00dcbrigen rate ich dazu, die sogenannten Gr\u00e4ben endlich zu vergessen. In den D\u00f6rfern, auf dem Land, in der Region sind die l\u00e4ngst zugesch\u00fcttet. Auch hier bei der Bio-Strategie geht es mir um Optionen, um zus\u00e4tzliche Wahlm\u00f6glichkeiten f\u00fcr die H\u00f6fe. Auf Bio umzustellen war bisher teilweise schwierig. Mit unserer Bio-Strategie 2030 setzen wir jetzt die entscheidenden Impulse f\u00fcr mehr Bio vom Acker bis auf den Teller. Und wir unterst\u00fctzen die \u00f6kologische Land- und Lebensmittelwirtschaft dabei, sich durch gezielte Forschung weiter zu verbessern und Ertr\u00e4ge zu steigern. Wir haben ein gemeinsames Ziel, jetzt haben wir einen Fahrplan, wir das Ziel zur Realit\u00e4t machen k\u00f6nnen. Mit 30 Ma\u00dfnahmen f\u00fcr 30 Prozent Bio in 2030.\u201c<\/p>\n<p>Die Bio-Strategie 2030 nimmt wesentliche Empfehlungen der Zukunftskommission Landwirtschaft (ZKL) auf. Sie zielt mit 30 konkreten Ma\u00dfnahmen auf die nachhaltige St\u00e4rkung der \u00f6kologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft ab \u2013 entlang der der gesamte Wertsch\u00f6pfungskette von den Betriebsmittelm\u00e4rkten \u00fcber die Erzeugung, die Verarbeitung, den Handel bis hin zur Ern\u00e4hrung. Weiterhin zielt die Strategie darauf ab, die Bio-Verarbeitung zu st\u00e4rken, mehr Bio in der Au\u00dfer-Haus-Verpflegung zu erm\u00f6glichen und das Wissen zu Bio in der Bev\u00f6lkerung sowie in der beruflichen Bildung zu erweitern. Damit sollen die H\u00f6fe f\u00fcr ihre landwirtschaftlichen Bio-Waren breitere Absatzwege und noch bessere Akzeptanz finden. Auch die Forschung, der Wissenstransfer und Datenverf\u00fcgbarkeit zur \u00f6kologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft werden adressiert. So k\u00f6nnen \u00d6ko-Unternehmen ihr Innovationspotential bestm\u00f6glich aussch\u00f6pfen. Nicht zuletzt sollen b\u00fcrokratische H\u00fcrden abgebaut und der F\u00f6rderrahmen ausgebaut werden. Damit wird die Umstellung auf Bio attraktiver und die Beibehaltung des \u00d6ko-Standards lohnt sich.<\/p>\n<p>Bundesminister \u00d6zdemir betont: \u201eUns ist wichtig, dass die Bio-Strategie 2030 praxisnah und am Bedarf aller Beteiligter orientiert ist, von der Landwirtin und vom Landwirt bis zur B\u00fcrgerin und zum B\u00fcrger. Deshalb wurde die Strategie in einem breiten Beteiligungsprozess mit Landwirtinnen und Landwirten, Wirtschaft, Wissenschaft und den L\u00e4ndern erarbeitet. Viele L\u00e4ndern haben bereits eigene Bio-Programme, so will etwa Bayern 30 Prozent Fl\u00e4che bis 2030 \u00f6kologisch bewirtschaften. Die nationale Bio-Strategie wird auch diesen Programmen einen Schub verleihen.\u201c<\/p>\n<p>Alle Informationen zur Bio-Strategie 2030 finden Sie auf der BMEL-Webseite&lt;https:\/\/www.bmel.de\/bio-strategie-2030&gt;.<\/p>\n<p>Hintergrund:<br \/>\nDie Bundesregierung hat sich im Koalitionsvertrag das Ziel gesetzt, die gesamte Landwirtschaft in ihrer Vielfalt an den Zielen des Umwelt- und Ressourcenschutzes auszurichten und sich auf dem Weg dahin 30 Prozent Bio bis 2030 vorgenommen. Um diese Ziele zu erreichen, hat das BMEL eine umfassende Strategie entwickelt, die auf geeignete Rahmenbedingungen entlang der gesamten Wertsch\u00f6pfungskette abzielt und bestehende H\u00fcrden abbaut.<\/p>\n<p>Mit 30 konkreten Ma\u00dfnahmen zeigt die Bio-Strategie 2030 Wege auf, wie der Bund gemeinsam mit den Unternehmen der Wertsch\u00f6pfungskette, den L\u00e4ndern, der Wissenschaft und der Beratung es erreichen kann, Herstellung, Verarbeitung und Konsum von \u00f6kologischen Lebensmitteln voranzubringen\u2013 und damit gleichzeitig die gesamte Land- und Lebensmittelwirtschaft krisenfester macht. Die Ma\u00dfnahmen geben gleichzeitig wichtige Impulse zur nachhaltigen St\u00e4rkung des \u00d6ko-Sektors.<\/p>\n<p>Die zentralen Inhalte der Bio-Strategie 2030 sind:<br \/>\n&#8211; Regionen mit \u00d6ko st\u00e4rken: F\u00f6rderung der \u00f6kologischen Verarbeitungsunternehmen und St\u00e4rkung von Bio-Wertsch\u00f6pfungsketten f\u00fcr regionale Lebensmittelherstellung, gute Arbeitspl\u00e4tze und starke Regionen.<br \/>\n&#8211; Bio-Essen f\u00fcr Alle erm\u00f6glichen: St\u00e4rkung der Bio-Au\u00dfer-Haus-Verpflegung, vor allem in der Gemeinschaftsverpflegung von Kita \u00fcber Krankenhaus bis zur Seniorenwohnheim f\u00fcr gutes Bio-Essen unabh\u00e4ngig vom Geldbeutel. Damit faire Absatzm\u00f6glichkeiten f\u00fcr heimische Bio-H\u00f6fe sichern.<br \/>\n&#8211; Potential durch Forschung und Information heben: \u00d6ko-Forschung st\u00e4rken und am 30 Prozent-Ziel ausrichten um die Innovationspotentiale der \u00f6kologischen Erzeugung und Verarbeitung entlang der Wertsch\u00f6pfungskette zu heben.<br \/>\n&#8211; Kommunikation und Bildung ausbauen: Die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger \u00fcber die Leistungen von Bio informieren, um eine informierte Kaufentscheidung zu erm\u00f6glichen, aber auch in der beruflichen Bildung entlang der Wertsch\u00f6pfungskette die Perspektiven von Bio aufzeigen.<br \/>\n&#8211; \u00d6ffentliches Geld f\u00fcr \u00f6ffentliche Leistungen: Die Agrar- und Wirtschaftsf\u00f6rderung an den Zielen Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz sowie Vorz\u00fcglichkeit der \u00f6kologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft ausrichten, damit sich der zus\u00e4tzliche Aufwand f\u00fcr die Betriebe lohnt.<\/p>\n<p>Zur Entwicklung der Bio-Strategie 2030 hat das BMEL einen Multi-Stakeholder- und partizipativen Prozess gef\u00fchrt, der alle relevanten Akteurinnen und Akteure beteiligte. Eingebunden waren die landwirtschaftliche Praxis, die Lebensmittel- und Agrarwirtschaft, Vertreterinnen und Vertreter der L\u00e4nder, verschiedener Ressorts, der Wissenschaft und ebenso die interessierte \u00d6ffentlichkeit. In parallel arbeitenden Kompetenzteams haben Expertinnen und Experten den Status quo unterschiedlicher Fragestellungen bewertet und Ma\u00dfnahmenvorschl\u00e4ge erarbeitet. Die Zwischenergebnisse wurden im Rahmen von Fachforen vorgestellt und diskutiert.<\/p>\n<p>Quelle: bmel.bund.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: BMEL bringt Bio-Strategie 2030 auf den Weg \u00d6zdemir: \u201e30 Prozent Bio gro\u00dfe Chance f\u00fcr zukunftsfeste Betriebe, Umwelt und Klima\u201c Der Bundesminister f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft, Cem \u00d6zdemir, hat heute die \u201eNationale Strategie f\u00fcr 30 Prozent \u00f6kologische Land- und Lebensmittelwirtschaft bis 2030\u201c, kurz \u201eBio-Strategie 2030\u201c vorgestellt. 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